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Wenn Quellentexte sprechen könnten: Eine Historikerin in einem fiktiven Gespräch

  • Francisca Loetz
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Wortwelten
This chapter is in the book Wortwelten

Zusammenfassung

Textquellen historisch auszuwerten, heißt mit einer Sprache der Vergangenheit konfrontiert zu sein. Quellensprache stammt grundsätzlich aus einer Welt vergangener und damit „anderer“ Worte, die es für die Auswertung einer historischen Quelle zu verstehen gilt. Historische Semantik und historische Lexikographie bewegen sich an der Schnittstelle von Geschichtswissenschaft und Sprachwissenschaft, verfolgen jedoch unterschiedliche Interessen. Damit die Geschichtswissenschaft von den Chancen einer pragmatischen Semantik bzw. die historische Sprachwissenschaft von der Reflexion ihres Quellenkorpus und ihrer Textsorten profitieren, müssen deswegen die jeweiligen methodologischen Voraussetzungen der beiden Disziplinen reflektiert werden.

Zusammenfassung

Textquellen historisch auszuwerten, heißt mit einer Sprache der Vergangenheit konfrontiert zu sein. Quellensprache stammt grundsätzlich aus einer Welt vergangener und damit „anderer“ Worte, die es für die Auswertung einer historischen Quelle zu verstehen gilt. Historische Semantik und historische Lexikographie bewegen sich an der Schnittstelle von Geschichtswissenschaft und Sprachwissenschaft, verfolgen jedoch unterschiedliche Interessen. Damit die Geschichtswissenschaft von den Chancen einer pragmatischen Semantik bzw. die historische Sprachwissenschaft von der Reflexion ihres Quellenkorpus und ihrer Textsorten profitieren, müssen deswegen die jeweiligen methodologischen Voraussetzungen der beiden Disziplinen reflektiert werden.

Downloaded on 23.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110632866-003/html
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