Funktechnik in der Fabrik
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Friedrich K. Jondral
Kurzfassung
Mit der Funktechnik ist es wie mit dem Strom: Genauso, wie dieser zuverlässig aus der Steckdose kommt, ist die stets funktionierende drahtlose Kommunikation aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wenn im Rahmen von Industrie 4.0 die Funktechnik in die Fabrik verstärkt Einzug hält [1], sollten weitere Kreise der für die Produktion Verantwortlichen zumindest einen Überblick über die Physik der drahtlosen Kommunikation und die grundlegenden Tatsachen der Nachrichtentechnik besitzen. Hierzu möchte der vorliegende Aufsatz einen Beitrag leisten, indem er kurz, prägnant und ohne sich mit technischen Einzelheiten aufzuhalten, die wesentlichen Grundbegriffe der Funktechnik erklärt und einen Überblick über die dahinter liegende Physik vermittelt.
Abstract
Radio communication uses networking where each network may be subdivided into point-to-point connections. Radio communication is described by Shannon's model that comprises transmitter, channel, and receiver: By executing a fixed sequence of operations, the transmitter prepares the information to be transmitted over the channel. The channel warps the signal by latency, frequency offset, multipath, and noise. The information is reconstructed by the receiver who applies to the received signal in reversed order the operations inverse to the operations applied to the information by the transmitter. In order to be successful, the receiver, when performing synchronization in time and frequency as well as equalization, has to eliminate the effects introduced to the signal by the channel.
Literatur
1. Jondral, F. K.: Industrie 4.0 – Funk in der Fabrik. ZWF111 (2016) 1–2, S. 59–6210.3139/104.111461Search in Google Scholar
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© 2019, Carl Hanser Verlag, München
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