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Produktionsgerechte Produkte durch technische Mitgestaltung aus der Produktionsplanung

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Published/Copyright: March 16, 2017

Kurzfassung

Produzierende Unternehmen müssen sich auf wettbewerbsorientierten Märkten behaupten, die sich durch eine starke Preiskonkurrenz sowie kurze Produktlebenszyklen auszeichnen. Um die eigene Marktposition zu festigen oder vielmehr zu verbessern, müssen Produktions-, Konstruktions- sowie Planungsprozesse optimal aufeinander abgestimmt sein. Die Feature-Technologie bietet in diesem Zusammenhang neue Möglichkeiten, um die Prozesse der Produktentstehung und den Informationsfluss zwischen den beteiligten Planungsbereichen zu verbessern. Die Feature-Technologie wird hierbei genutzt, um die individuellen und spezifischen Anforderungen, die sich in den verschiedenen Bereichen der Produktionsplanung an das Produkt ergeben, in standardisierter Form zu dokumentieren und an die Konstruktion zu übertragen. Auf diese Weise können Produktänderungen gezielt und mit allen Planern abgestimmt durchgeführt werden. Folglich lassen sich aufwändige Iterationsschleifen zwischen Konstruktion und Planung vermeiden.

Abstract

In recent years feature technology has become a key technology for representation of technical information about one or more product in a standardized manner. In this paper a feature-technology-based approach for managing product requirements which arise from process planning is introduced. All product requirements will be modeled as features and can be transferred to product design. By considering the requirements of process planning design and planning effort can be reduced.


Dipl.-Inform. Dominik Petzelt, geb. 1976, studierte Informatik an der Technischen Universität Dortmund. Seit 2005 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme (APS) der Technischen Universität Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitale Fabrik und Zeitwirtschaft.

Dipl.-Wirt.-Ing. Julian Schallow, geb. 1983, studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Dortmund. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme (APS) der Technischen Universität Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitale Fabrik und Arbeitssystemgestaltung.

Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse, geb. 1967, leitet seit 2005 den Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme (APS) der Technischen Universität Dortmund. Er promovierte 1998 am Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen. Anschließend war er in leitender Funktion für die Bosch-Gruppe im In- und Ausland tätig.

Dipl.-Ing. (FH) Hermann Ferstl, geb. 1971, studierte Maschinenbau an der Fachhochschule München. Seit 1997 ist er als Prozess- und IT-Berater in den Bereichen der Produktentstehung und der Produktionsvorbereitung tätig. In den letzten Projekten lagen die Schwerpunkte im Themengebiet Kopplung von Produkt- und Prozessdaten. Des Weiteren ist er Spezialist für die Prozesskette Verbindungstechnik.


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Online erschienen: 2017-03-16
Erschienen im Druck: 2009-11-28

© 2009, Carl Hanser Verlag, München

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