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Nach der Katastrophe leben lernen

Adolf Muschgs Heimkehr nach Fukushima als literarische Suche nach einer Sprache der ökologischen Nachhaltigkeit
  • Hildegard Haberl , Eric Leroy du Cardonno und Axel Goodbody
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Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit
Ein Kapitel aus dem Buch Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit

Zusammenfassung

In diesem Artikel wird der Roman Heimkehr nach Fukushima (2018a) des Schweizer Autors Adolf Muschg als literarischer Beitrag zum Diskurs um ökologische Nachhaltigkeit untersucht. Dabei werden formale Aspekte des Textes neben inhaltlichen berücksichtigt. Im ersten Teil wird der Inhalt des Romans vorgestellt, der, ausgehend von der Katastrophe des nuklearen Reaktorunfalls in Fukushima, die Möglichkeiten der Idylle als tödliche Gefahren bergende, aber trotzdem Hoffnung für die Zukunft bietende literarische Landschaft auslotet. In einem zweiten Teil wird die intertextuelle Rolle Adalbert Stifters im Text näher beleuchtet, wobei hier vor allem auf das Mensch-Natur-Verhältnis eingegangen wird. Der dritte Teil untersucht schließlich mit Hilfe der Theorien von Ulrich Beck (Risikogesellschaft, 1986), Frederic Buell (dwelling in crisis, 2003) und Hubert Zapf (literarische Nachhaltigkeit, 2019) den Zusammenhang von Literatur und ökologischer Nachhaltigkeit am Beispiel des Romantextes.

Zusammenfassung

In diesem Artikel wird der Roman Heimkehr nach Fukushima (2018a) des Schweizer Autors Adolf Muschg als literarischer Beitrag zum Diskurs um ökologische Nachhaltigkeit untersucht. Dabei werden formale Aspekte des Textes neben inhaltlichen berücksichtigt. Im ersten Teil wird der Inhalt des Romans vorgestellt, der, ausgehend von der Katastrophe des nuklearen Reaktorunfalls in Fukushima, die Möglichkeiten der Idylle als tödliche Gefahren bergende, aber trotzdem Hoffnung für die Zukunft bietende literarische Landschaft auslotet. In einem zweiten Teil wird die intertextuelle Rolle Adalbert Stifters im Text näher beleuchtet, wobei hier vor allem auf das Mensch-Natur-Verhältnis eingegangen wird. Der dritte Teil untersucht schließlich mit Hilfe der Theorien von Ulrich Beck (Risikogesellschaft, 1986), Frederic Buell (dwelling in crisis, 2003) und Hubert Zapf (literarische Nachhaltigkeit, 2019) den Zusammenhang von Literatur und ökologischer Nachhaltigkeit am Beispiel des Romantextes.

Heruntergeladen am 24.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110740479-003/html
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