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Honen auf Kombinationsmaschinen

Ein alternatives Werkzeugkonzept
  • Dirk Biermann , Klaus Weinert , Kai-Uwe Paffrath and Kay Marschalkowski
Published/Copyright: April 19, 2017

Kurzfassung

Die Bearbeitung von Innenrundbauteilen auf einer Kombinationsmaschine zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit. Realisiert wird sie bisher zumeist durch einen Vordrehprozess mit anschließendem Schleifprozess. Diese Bearbeitungskette soll nun um den Honprozess erweitert werden. Hierbei ist zunächst die Möglichkeit der Integration eines Honwerkzeugs in einer Kombinationsmaschine von zentralem Interesse, da die Besonderheit in der vertikal angeordneten Werkstückspindel liegt und das Honwerkzeug fest montiert still steht. In der vom der Forschungsverenigung Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik e.V. (FWF) geförderten Studie zum „Honen auf Kombinationsmaschinen“ ist ein neuartiges Werkzeugkonzept entstanden, das in einer Vorstudie näher überprüft wurde und derzeit Gegenstand aktueller Untersuchungen ist.

Abstract

Charakteristic for combination machining is high process flexibility while proving at the same time high process reliability. Most implemented process today consist of a pre-turning process with following grinding. By the integration of a honing process in the existing process chain the application range of combination machining can be significantly expanded and is therefore subject of scientific research promoted by the Forschungsverenigung Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik e.V. (FWF). The challenge of this project is the kinematic reversal of the honing process due to the properties of the existing combination machine with a fix mounted honing tool and no infeed mechanism. The development of a new tool concept and the integration of the new honing tool was analyzed in a prestudie and is part of further investigations.


Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann, geb. 1963, studierte Maschinenbau an der Universität Dortmund und promovierte auf dem Gebiet der spanenden Fertigung. Während seiner achtjährigen Industrietätigkeit war er als Bereichsleiter Fertigung bei der Dr. SCHRICK GmbH in Remscheid für die Produktion von Verbrennungsmotoren verantwortlich. Seit April 2007 ist er gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Klaus Weinert Leiter des Instituts für Spanende Fertigung (ISF) an der Universität Dortmund.

Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Klaus Weinert, geb. 1943, studierte Maschinenbau an der TU Braunschweig und promovierte auf dem Gebiet des Schleifens. Er war 13 Jahre in der Automobilindustrie, unter anderem als Leiter des Werkzeugbaus, tätig. Seit April 1992 ist er Leiter des Instituts für spanende Fertigung (ISF) an der Universität Dortmund.

Dipl. Ing. Kai-Uwe Paffrath, geb. 1981, studierte Maschinenbau an der Universität Bochum mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik und Produktionsautomatisierung. Seit August 2006 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISF beschäftigt.

Dipl.-Ing. Kay Marschalkowski, geb. 1977, studierte Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Technische Betriebsführung an der Universität Dortmund. Seit November 2004 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISF in der Abteilung Schleiftechnologie tätig.


References

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Online erschienen: 2017-04-19
Erschienen im Druck: 2007-09-28

© 2007, Carl Hanser Verlag, München

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