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Kurs- und Beratungsangebot für Promovierende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen für angewandte Wissenschaften

  • Tina Grahl ist Mitarbeiterin in der Bibliothek der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Ihre Aufgabenschwerpunkte sind Kurse und Beratungsangebote zu Informationskompetenz, Literaturverwaltung und wissenschaftlichem Schreiben für Studierende, Mitarbeitende, Professorinnen und Professoren sowie Schülerinnen und Schüler. Daneben betreut sie das Vertragsmanagement, Berichtwesen sowie verschiedene Projekte und ist Lehrbeauftragte für das Fach „Wissenschaftliches Arbeiten“. Nach ihrem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften (B.A.) und Germanistik (M.A.) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), absolvierte sie von 2019 bis 2021 den Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (MALIS) an der TH Köln.

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Veröffentlicht/Copyright: 7. Februar 2023
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Zusammenfassung

Um die Anforderungen der Promotion bewältigen zu können, müssen Promovierende spezifische Kompetenzen aufbauen. Ein Kurs- und Beratungsangebot der Hochschulbibliothek kann dabei unterstützen, wenn es fachlich und am Bedarf der Zielgruppe ausgerichtet ist. Es wird gezeigt, wie die Konzeption und Umsetzung eines solchen Kurs- und Beratungsangebotes für Promovierende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen für angewandte Wissenschaften gestaltet werden können. Grundlage des Artikels bildet die Masterarbeit der Autorin mit demselben Titel, die an der TH Köln unter der Betreuung von Frau Prof. Dr. Inka Tappenbeck und Prof. Dr. Claudia Frick im Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft entstanden ist.

Abstract

In order to be able to cope with the demands of doctoral studies, PhD students need to build up specific competences. A course and advisory service offered by the university library can support them, if it is oriented towards the subject and the needs of the target group. It is described how the conception and implementation of such a course and counselling offer for doctoral students in engineering sciences at universities of applied sciences can be designed. The article is based on the master’s thesis written by the author with the same title, which was written at Koeln University of Applied Sciences under the supervision of Prof. Dr. Inka Tappenbeck and Prof. Dr. Claudia Frick in the program of Library and Information Science.

Résumé

Pour pouvoir faire face aux exigences du doctorat, les doctorants doivent développer des compétences spécifiques. Une offre de cours et de conseil de la bibliothèque universitaire peut y apporter un soutien, à condition qu’elle soit spécialisée et adaptée aux besoins du groupe cible. Il est montré comment la conception et la mise en œuvre d’une telle offre de cours et de conseil pour les doctorants en ingénierie dans les écoles supérieures de sciences appliquées peuvent être organisées. Le travail de master de l’auteur portant le même titre constitue la base de cet article, Elle a été réalisée à la TH Cologne sous la direction des professeurs Inka Tappenbeck et Claudia Frick dans la filière Bibliothéconomie et sciences de l’information

1 Bibliotheken an Hochschulen für angewandte Wissenschaften – Partnerinnen der Forschung

Mit dem Aufbau forschungsunterstützender Angebote gestalten wissenschaftliche Bibliotheken den digitalen Wandel des Wissenschaftssystems mit. Abbildung 1 gibt einen Überblick über Angebote von Bibliotheken, die u. a. im Positionspapier „Wissenschaftliche Bibliotheken 2025“ des dbv als aktuelle und zukünftige Handlungsfelder von Bibliotheken aufgeführt werden und ordnet diese den Schritten im Forschungskreislauf zu. (dbv, 2018, S. 2, Lohmeier, Mittelbach und Stöhr, 2016, S. 292)

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW), deren Aufgabenschwerpunkt lange ausschließlich auf der Lehre lag, übernehmen zunehmend Aufgaben in der Forschung. Dies wird ihnen in den Hochschulgesetzen der Länder explizit zugewiesen, auch das Promotionsrecht wird HAWs immer häufiger zugestanden bzw. die Möglichkeit der kooperativen Promotion eingeräumt. Mit den Promovierenden konstituiert sich somit – neben Professor*innen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden – eine dritte Gruppe wissenschaftlich arbeitender Personen als Zielgruppe der Hochschulbibliotheken.

Abb. 1: Forschungskreislauf und Themen forschungsunterstützender Dienstleistungen in Bibliotheken (Auswahl).
Abb. 1:

Forschungskreislauf und Themen forschungsunterstützender Dienstleistungen in Bibliotheken (Auswahl).

Der vorliegende Aufsatz stellt – basierend auf der Masterarbeit der Autorin – einen möglichen Ansatz zur Konzeption eines Kurs- und Beratungsangebots für Promovierende an HAWs vor. (Grahl, 2021a) Dieses soll Promovierende beim Aufbau notwendiger Kompetenzen unterstützen, damit sie die Anforderungen der Promotionsphase optimal bewältigen können. Besonderheit des Konzeptes ist die enge Orientierung am selbst formulierten Bedarf der Zielgruppe, die starke Fokussierung auf fachliche Spezifika des Forschungsprozesses sowie auf die Besonderheiten der Qualifikationsstufe Promotion. Das Konzept berücksichtigt ergänzend den erfassten Bedarf an Veranstaltungsformaten und -dauern. Es ist in ein Kurs- und Beratungsangebot unterteilt, wobei das Kursangebot weiter thematisch nach Kompetenzbereichen wie Informations-, Daten- und Netzwerkkompetenz usw. untergliedert ist. Zu jedem der Kompetenzbereich gibt es Module, die entsprechend den Rahmenbedingungen vor Ort kombiniert und zu einem konkreten Kursangebot ausgestaltet werden können.

Auch wenn Promovierende an HAW-Bibliotheken eine zahlenmäßig noch kleine Zielgruppe sind, ist ihre Relevanz nicht zu unterschätzen. Durch ihre Einbindung in die Lehre und in die Betreuung Studierender sind sie zum einen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Angebote der Bibliothek. Darüber hinaus tragen sie zum anderen maßgeblich zum Forschungsoutput und damit zur Profilierung der Hochschule bei. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist zunehmend ein strategisches Ziel der HAW, an dessen Erreichung Bibliotheken durch entsprechende Angebote mitwirken können.

2 Methode und Vorgehen

Ziel der diesem Aufsatz zugrunde liegenden Masterarbeit war die Entwicklung eines Kurs- und Beratungsangebotes für Promovierende der Ingenieurwissenschaften an HAW, um diese beim Auf- und Ausbau ihrer Kompetenzen zu unterstützen. (Grahl, 2021a)[1] Um ein an Kompetenzen und am Forschungsprozess der Zielgruppe ausgerichtetes Angebot zu konzipieren, ist eine klare Definition und Abgrenzung der Zielgruppe notwendig. Dazu gehören die Definition der Qualifikationsstufe sowie der Fachdisziplin mit den jeweiligen Besonderheiten. Über eine Inhaltsanalyse des Deutschen Qualifikationsrahmens, des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse der KMK und über Positionspapiere der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V. wurden geforderte Kompetenzen erfasst, die promovierte Ingenieurinnen und Ingenieure im Laufe der Promotionsphase erwerben sollen.

Über weitere Publikationen werden die Besonderheit der Promotion sowie des Forschungsprozesses in den Ingenieurwissenschaften ermittelt und die Spezifika der (kooperativen) Promotion an HAW berücksichtigt. Aus diesen Analysen ergibt sich der objektive Bedarf der Zielgruppe. Mittels einer exemplarischen Befragung der Promovierenden an der Technischen Hochschule Aschaffenburg wird der subjektive Bedarf ergänzt. (Grahl, 2021b) Auch wenn die Ergebnisse nicht repräsentativ sind, ergänzen sie die Informationen zum objektiven Bedarf. Sie können den erfassten objektiven Bedarf stützen, wie auch Hinweise auf lokale Besonderheiten und Abweichungen liefern. Die Erfassung des objektiven Bedarfes dient so der Auseinandersetzung mit dem zielgruppen- und fachspezifischen Forschungsprozess sowie der Identifikation potenzieller Themen. Die Bedarfsanalyse konkretisiert diese Themen bzw. ihre Priorisierung.

3 Zielgruppe des Angebotes: Promovierende der Ingenieurwissenschaften an HAWs

Promovierende werden als Personen verstanden, die das Ziel einer Promotion verfolgen. Das Promotionsrecht liegt in Deutschland traditionell bei den Universitäten; die Vergabe eines eigenständigen Promotionsrechts für HAW ist „bisher in Hessen und Sachsen-Anhalt und für Hochschulverbünde in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein [möglich], wenn auch noch nicht überall vollständig in der Praxis umgesetzt.“ (Neschke, 2020, S. 18) In den meisten übrigen Bundesländern ist die Erlangung des Doktorgrades an HAW als kooperative Promotion mit einem universitären Partner möglich.

Die Ingenieurwissenschaften zeichnen sich durch ein breites Fächerspektrum aus, lassen sich aber durch Gemeinsamkeiten in ihrer Fachkultur ein- und von anderen Fächern abgrenzen. (DFG, 2021, Torka, 2015) Unter anderem Becher (1989) klassifiziert die Ingenieurwissenschaften als anwendungsbezogene Fächer, die Erkenntnisse über „quantitative reproduzierbare Daten“ erlangen. (Schößler, 2020, S. 1, Hoffmann, 2012, S. 628–629, Ricken, 2011, S. 101) Aus dem besonderen Forschungsprozess in den Ingenieurwissenschaften ergeben sich Konsequenzen für den Arbeitsalltag ebenso wie für die Promotionsphase. (Grahl, 2021a, S. 12 ff.) Dazu zählen u. a. die Forschung in Arbeitsgruppen, die vorrangige Publikation in internationalen Zeitschriften sowie „die Veröffentlichung von Konferenzbeiträgen in Tagungsbänden.“ (Reimer et al., 2021, S. 72–74, Stille et al., 2020, S. 4)

In der in den Ingenieurwissenschaften üblichen Individualpromotion sind die Promovierenden als wissenschaftliche Mitarbeitenden angestellt, werden häufig aber über Projekte (DFG, BMBF, EU, Industrie) finanziert. (Heiß, 2019) Neben der Arbeit am Promotionsprojekt sind die Promovierenden häufig in die Lehre und Betreuung von Studierenden eingebunden, übernehmen administrative Aufgaben sowie Gremientätigkeiten und sind an laufende[n] Aktivitäten des Lehrstuhls/Instituts wie Tagungsorganisationen beteiligt. Die Dauer der Promotion beträgt durchschnittlich fünf Jahre und wird in der Regel mit einer monografischen Dissertation abgeschlossen. Publikationen in Fachzeitschriften und Konferenzbeiträge werden im Verlauf der Promotion erwartet und sind für die Scientific Community meist relevanter als die Dissertation, was kumulative Dissertationen attraktiv macht. (Reimer et al., 2021, S. 75)

Um die mit der Promotion verbundenen neuen Herausforderungen zu bewältigen, bedarf es der Aneignung neuen Wissens, insbesondere aber auch neuer Kompetenzen.[2] Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) beschreibt Kompetenzen, die zum Abschluss der Promotion (Niveau 8) notwendig sind. Diese werden im Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) und den Empfehlungen der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V. (4ING) weiter spezifiziert. Zusammenfassend können aus dem Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse und den weiteren Positionspapieren folgende Kompetenzen bzw. Kompetenzfelder abgeleitet werden, die Ingenieurinnen und Ingenieure im Verlauf der Promotionsphase auf- bzw. ausbauen müssen und die teilweise auch mit dem Aufbau neuen Feldwissens z. B. zur Fördermitteleinwerbung oder zum Publikationssystem einhergehen: Fach-, Führungs-, Publikations-, Informations-, Lehr-, Methoden-, Netzwerk-, Präsentations-, Projektmanagement-, Problemlösungs- und Innovationskompetenz, interkulturelle Kompetenz sowie personale Kompetenz (u. a. Selbstständigkeit, Ausdauer, Verantwortung, Fähigkeit zur Selbstreflexion). Sie sind Grundlage der im folgenden Kurskonzept definierten Kompetenzbereiche.

4 Kursangebot

Das Kurskonzept muss fachspezifisch an den Besonderheiten des Forschungsprozesses der Zielgruppe wie auch ihrem konkreten Bedarf ausgerichtet werden. Standards (Kompetenzrahmen, Frameworks) können eine Orientierung geben, müssen jedoch mit Blick auf den konkreten, insbesondere fach- und niveauspezifischen Bedarf der Zielgruppe konkretisiert und ausgestaltet werden. Promovierende können somit nicht durch Angebote für Studierende mitangesprochen werden. (Hofmann und Kolbe, 2016) Um den Auf- bzw. Ausbau der Kompetenzen zu fördern, bedarf es spezifischer didaktischer Konzepte, unterschiedlicher Niveaustufen, Formate und Themen.[3]

Tab. 1:

Kompetenzbereiche, zugeordnete Themen und Module des Kurskonzeptes.

Kompetenz

Themen

Modul

Informationskompetenz

Methodik der wissenschaftlichen Recherche

Wissenschaftliche Recherche für Promovierende

Recherche und Informationszugang

Die TH-Bibliothek für Promovierende

Nutzung Print-Bestand

Nutzung E-Books

Nutzung E-Journals

Nutzung Fachdatenbanken

Nutzung Fachdatenbanken – Profi-Funktionen

Recherche mit akademischen Suchmaschinen

Recherche mit Google Scholar

Recherche von Normen

Recherche von Patenten

Recherche von Materialeigenschaften

Recherche mit Social Media

Informationsbeschaffung

Recherche von frei verfügbaren Informationen

Fernleihe und Dokumentenlieferdienste

Datenkompetenz

Umgang mit Forschungsdaten

Forschungsdatenmanagement

Ethische und rechtliche Fragen um Umgang mit Forschungsdaten

Eigene Forschungsdaten erheben und recherchieren

Datenmanagementplan

Forschungsdaten recherchieren

Forschungsdaten bearbeiten und speichern

Forschungsdaten speichern und archivieren

Forschungsdaten manipulieren und konvertieren

Forschungsdaten analysieren

Datenkonvertierung mit Open Refine

Forschungsdaten publizieren

Forschungsdaten visualisieren und präsentieren

Forschungsdaten publizieren

Code und Software publizieren

Schreibkompetenz

Wissenschaftliches Schreiben

Wissenschaftliches Schreiben für Promovierende

Scientific Writing for PhDs

Zeitmanagement für die Dissertation

Gute wissenschaftliche Praxis, Zitieren

Zitieren und Plagiatsprüfung

Literaturverwaltung, Wissensmanagement

Literaturverwaltung (Einführung)

Literaturverwaltung (Profi-Funktionen)

Kollaboratives Arbeiten und Schreiben

Tools zum kollaborativen Arbeiten und Schreiben und Nutzung virtueller Forschungsumgebungen

Literaturverwaltung (im Team)

Publikationskompetenz

Publizieren

Publizieren an der Hochschule

Dissertation publizieren

Publikationsstrategie

Journalpublikation

Journalpublikation – Auswahl eines passenden Journals

Journalpublikation – Artikel publizieren

Journalpublikation – Pre-Print-Publikationen

Open Access

Open Access – Einführung

Open Access – Artikel publizieren

Open Access – Publikation im Rahmen der DEAL Verträge

Open Access – Institutionelles Repositorium

Open Access – Zweitveröffentlichung

Open Access – Predatory Publishing

Bibliometrie

Bibliometrie & Impact

Urheberrecht

Urheber- und Nutzungsrechte

Präsentations-kompetenz

Konferenzvortrag

Konferenzvortrag

Folienpräsentation

Posterpräsentation

Präsentieren

Wissenschaftliches Präsentieren

Presentation in Scientific English

Netzwerkkompetenz

Erhöhung der Sichtbarkeit

Sichtbarkeit erhöhen

Academic Search Engine Optimization

Open Science

Wissenschaftskommunikation

Akademisches Profil

Netzwerken für Promovierende

Autorenprofile

Das eigene ORCID-Profil optimieren

Das eigene ResearchGate-Profil optimieren

Für jeden Kompetenzbereich werden die Anforderungen an die Ausgestaltung der Kompetenz, besondere Herausforderungen und Bedarfe sowie die Inhalte in Form von Modulen vorgestellt. Diese liefern dabei Informationen zur Niveau-Zuordnung, den Lernergebnissen und Inhalten und schlagen ein Format zur Umsetzung vor. Auf Grundlage der Bedarfsanalyse wird zudem ein Hinweis auf die Priorisierung gegeben. Im Folgenden wird als Beispiel das Kursangebot im Kompetenzbereich Netzwerkkompetenz vorgestellt.

4.1 Kursangebot Netzwerkkompetenz

Netzwerkkompetenz beschreibt den zielgerichteten Einsatz von Maßnahmen zum Aufbau und Erhalt eines Netzwerkes. Hubrath erfasst Netzwerkkompetenz als zentrale Kompetenz in der Wissenschaft, räumt aber zugleich ein, dass sich Netzwerkkompetenz nur schwer über Weiterbildung entwickeln lässt. Wichtig ist viel mehr die frühzeitige und regelmäßige Reflexion über die eigenen Karriereziele und die entsprechende Auswahl und Ausrichtung der Maßnahmen. (Hubrath, 2006, 46, 48) Nichtsdestotrotz benötigen Promovierende Feldwissen über akademisches Netzwerken, insbesondere über die Konventionen ihres Faches.

Herausforderungen und Bedarf

Für Promovierende ist Netzwerken ein wichtiger Aspekt beim Aufbau der Reputation – unabhängig davon, ob sie im Anschluss an die Promotion eine Karriere in der Wissenschaft oder in der Wirtschaft anstreben. Zwar erfordert die Netzwerkbildung für beide Karrierewege unterschiedliche Maßnahmen, die grundsätzlichen Strategien sind jedoch übertragbar. Ziel des Kursangebotes Netzwerkkompetenz ist es, Promovierende dabei zu unterstützen, entsprechend ihren Zielen passende Maßnahmen zu bestimmen und eine individuelle Strategie zu entwickeln.

Grundlage des Netzwerkens ist Sichtbarkeit, die in der Wissenschaft überwiegend über wissenschaftliche Publikationen generiert wird. Daher sind die Module des Kurskonzeptes Netzwerkkompetenz auch in das Kurskonzept Publikationskompetenz integrierbar. In den Ingenieurwissenschaften sind Zeitschriften-Artikel und Konferenzvorträge die zentralen Publikationsformate. Insbesondere Konferenzen sind aufgrund des persönlichen Kontaktes und des Rahmenprogramms (Kaffeepausen, Abendveranstaltungen, etc.) für das Netzwerken prädestiniert.

Grundsätzlich gilt eine „professionelle […], wissenschaftliche […] Online-Präsenz […] als wichtiger Faktor zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Forschenden“. (Schilhan, 2020, S. 238) Daher sollten Promovierende auch digitale Formen der Vernetzung, allen voran akademische Social Netzworks als Ergänzung nutzen. Diese sollten sie mit ihren Besonderheiten, Funktionen aber auch Schwachstellen kennen. Ein weiterer zentraler Aspekt zur Erhöhung der Sichtbarkeit ist akademisches Identitätsmanagement über Autorenprofile wie ORCID. Promovierende sollten hier die verschiedenen Autorenprofile kennen, um die für sie sinnvollen auswählen und optimal einsetzen zu können.

Inhalte

Das Modul Sichtbarkeit erhöhen findet auf Einführungsniveau statt. Es gibt einen Überblick über den Themenbereich und benennt zugleich einige konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Sichtbarkeit. Dies wurde in der Bedarfsanalyse als hoher Bedarf bestimmt. (Grahl, 2021b, S. 11) Es kann zugleich als Teaser für die weiteren Veranstaltungen verstanden werden. Die Module Netzwerken für Promovierende und Autorenprofile vertiefen zwei zentrale Aspekte in Kurzvorträgen. Ergänzend werden Workshops zur Optimierung einzelner Profile (ResearchGate-Profil, ORCID) angeboten, in denen die Promovierenden Informationen zur Optimierung der Profile erhalten und diese direkt innerhalb des Workshops in ihren Profilen umsetzen können. Ein weiterer Workshop zur Academic Search Engine Optimization informiert über die Möglichkeiten, eigene wissenschaftliche Publikationen bzgl. ihrer Auffindbarkeit zu optimieren und bietet Gelegenheit, ein aktuelles Publikationsprojekt dahingehend zu bearbeiten. (Schilhan, 2020, S. 246–255)

Das Kurskonzept enthält außerdem eine Einführung in die Themen Open Science und Wissenschaftskommunikation im Sinne der Science-to-Public. Die Module geben einen Überblick und stellen Best Practices vor, wobei der Fokus auf einfach umzusetzenden Maßnahmen liegt. Dazu zählen bspw. die Beteiligung an einem Konferenzticker via Twitter. Bestehende Maßnahmen der Hochschule sollten integriert werden.

Folgende Module enthält das Kurskonzept Netzwerkkompetenz:

Modul

Sichtbarkeit erhöhen

Niveau

Einführung

Lernziel

Promovierende sind in der Lage, Strategien zur Erhöhung der Sichtbarkeit zu benennen.

Inhalte

– Nutzung akademischer Social Networks

– Nutzung von Autorenprofilen

– Open-Access-Publikationen

– Academic Search Engine Optimization (ASEO)

– Wissenschaftskommunikation

– Open Science

Umsetzung

Coffee Lecture (30 Minuten)

Modul

Netzwerken für Promovierende

Niveau

Vertiefung

Lernziel

Promovierende sind in der Lage, die Funktionen verschiedener Netzwerke gegenüberzustellen.

Inhalte

– Doktorandennetzwerke (z. B. Doktorandenforum.de, Scholarz.blog, Scilife.net)

– Akademische Social Networks (ResearchGate, Mendeley)

– Funktionen akademischer Social Networks

– Kritik

– Funktionen und Möglichkeiten der Vernetzung

Umsetzung

Vortrag (30 Minuten)

Modul

Das eigene ResearchGate-Profil optimieren

Niveau

Fortgeschritten

Lernziel

Die Promovierenden sind in der Lage, Maßnahmen zur Optimierung des ResearchGate-Profils entsprechend ihrer Ziele zu evaluieren.

Inhalte

– Funktionen

– Kritik

– Profil-Optimierung

– Best Practices

Umsetzung

Workshop (90 Minuten)

Modul

Autorenprofile

Niveau

Vertiefung

Lernziel

Promovierende sind in der Lage, die Funktionen verschiedener Autorenprofile zu unterscheiden.

Inhalte

– ORCID

– Google Scholar Profil

– ResearchGate Profil

– ResearcherID

– Scopus Author ID

Umsetzung

Vortrag (30 Minuten)

Modul

Autorenprofile

Niveau

Vertiefung

Lernziel

Promovierende sind in der Lage, Maßnahmen zur Optimierung ihrer Autorenprofile durchzuführen.

Inhalte

– ORCID

– Google Scholar Profil

– ResearchGate Profil

Umsetzung

Workshop (240 Minuten)

Modul

Das eigene ORCID-Profil optimieren

Niveau

Fortgeschritten

Lernziel

Die Promovierenden sind in der Lage, Maßnahmen zur Optimierung des ORCID-Profils entsprechend ihrer Ziele zu beurteilen.

Inhalte

– Funktionen

– Profil-Optimierung

– Best Practices

Umsetzung

Workshop (90 Minuten)

Modul

Academic Search Engine Optimization

Niveau

Fortgeschritten

Lernziel

Promovierende sind in der Lage, ihre Publikationen bezüglich der Suchmaschinenoptimierung zu bewerten.

Inhalte

– Grundlagen Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

– Titel-Optimierung

– Schlagwort-Optimierung

– Abstract-Optimierung

– Metadaten-Optimierung

– Best Practices & No Gos

Umsetzung

Workshop (90 Minuten)

Modul

Open Science

Niveau

Einführung

Lernziel

Promovierende sind in der Lage, die Bereiche von Open Science zu benennen.

Inhalte

– Open Source

– Open Methodology

– Open Access

– Open Peer Review

– Open Data

– Open Educational Resources

– Citizen Science

Umsetzung

Coffee Lecture (30 Minuten)

Modul

Wissenschaftskommunikation

Niveau

Einführung

Lernziel

Promovierende sind in der Lage, verschiedene Möglichkeiten der Wissenschaftskommunikation zu benennen.

Inhalte

– Science-to-Science

– Science-to-Public

– Best Practices

o Pressemitteilung

o Social Media

o Blogs

o Podcast

o YouTube

o Vortrag in VHS-Reihe, Ringvorlesung, Science Slam, Pecha Kucha

Umsetzung

Coffee Lecture (30 Minuten)

5 Beratungsangebot

Um dem Bedarf der Zielgruppe an zeitlich kurzen Angeboten zu entsprechen, müssen die Inhalte der Kursangebote auf das Notwendigste reduziert werden. Das Kursangebot ist damit teils nur ein Teaser für die vielen für Promovierende relevanten Inhalte. Es ist zudem innerhalb der Kurse meist nicht möglich, individuelle Besonderheiten und Herausforderungen der Promovierenden im Detail und abschließend zu besprechen. Deshalb sollte das Kursangebot immer durch ein Beratungsangebot ergänzt werden.

Das Beratungsangebot wird verstanden als einmaliger bzw. nicht-langfristiger Kontakt zur Unterstützung bei konkreten Problemen. Für die Ausgestaltung bietet sich das Konzept der nicht-direktiven Beratung nach Carl Rogers (1985) an. In diesem unterstützt die beratende Person die ratsuchende durch aktives Fragen und Zuhören, ohne jedoch konkrete Handlungsvorschläge zu machen. Vorteil ist, dass die Erarbeitung und Festlegung möglicher Lösungen allein bei der ratsuchenden Person liegt und so zugleich Kompetenzen auf- und ausgebaut werden. Die Beratung kann als Präsenz- und Online-Format angeboten werden. Geißler et al. (2012) weisen nach, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Formaten gibt. In der Befragung der Promovierenden an der TH Aschaffenburg wurde eine Online-Beratung deutlich präferiert. (Grahl, 2021b)

Die Qualität der Beratung wird durch Beratungsgrundsätze und die Beratungskompetenz der beratenden Person sichergestellt. Die Beratungsgrundsätze regeln sowohl Rahmenbedingungen als auch Grenzen und müssen im Vorfeld transparent kommuniziert werden. Hierzu gehört u. a. die Sicherstellung eines vertraulichen Gespräches als auch die Kommunikation der Themen, zu denen es Beratungsangebote gibt. Die beratende Person benötigt zur Durchführung eine, z. B. durch hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung erworbene, ausgeprägte Beratungskompetenz, die u. a. die sichere Verwendung von Frage- und Gesprächstechniken und des Feedbackgebens sicherstellt. Daneben ist umfassendes Wissen über die fachspezifischen Forschungs- und Publikationsprozesse der Zielgruppe notwendig. So weist Valentin darauf hin, dass die Fachkultur aufgrund sich unterscheidender Kommunikationsmuster und Problemlösungsmuster ebenfalls einen Einfluss auf die Gesprächssituation in der Beratung hat. (Valentin, 2018, S. 180) Zusätzlich folgt die Beratung nach dem Konzept der nicht-direktiven Beratung einem reglementierten Ablauf. (Grahl, 2021a)

6 Schlussbemerkung

HAW-Bibliotheken können Promovierende mit einem Kurs- und Beratungskonzept gezielt beim Auf- und Ausbau notwendiger Kompetenzen unterstützen. Das Konzept zeigt eine Herangehensweise zur Konzeption eines solchen Kurs- und Beratungsangebotes für Promovierende der Ingenieurwissenschaften. Das Vorgehen ist für andere Zielgruppen adaptierbar; dazu müssen deren Kompetenzanforderungen und Bedarfe erfasst werden und die Kompetenzbereiche entsprechend ausgestaltet werden. Grahl 2021a präsentiert im Anschluss an die Vorstellung des Konzeptes Hinweise zur Umsetzung und geht dabei auf die Integration des Angebotes in die Hochschule sowie die Evaluation und Vermarktung des Angebotes ein. Sie liefert weiter konkrete Hinweise zur Implementierung inklusive einer Personal- und Kostenplanung. Gerade aufgrund ihrer oftmals begrenzten Personalressourcen sollten sich HAW-Bibliotheken auf am Bedarf orientierte und nachhaltige Angebote fokussieren. Eine Bedarfsanalyse legitimiert das Projekt zugleich bei Trägerinnen und Entscheidern.

Die zunehmende Digitalisierung des Wissenschaftssystems wird weitere Veränderungen im Forschungsprozess der Fächer – und damit auch der notwendigen Kompetenzen von Promovierenden – mit sich bringen. Bibliotheken müssen diese Entwicklungen frühzeitig erfassen und durch Anpassungen und Weiterentwicklungen von Informationsinfrastrukturen und Dienstleistungen aufgreifen. Hierfür ist eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der jeweiligen Fachdisziplin, insbesondere mit der Zielgruppe vor Ort unabdingbar. Gelingt es HAW-Bibliotheken den Bedarf der Zielgruppe zu bedienen, können sie sich langfristig als Partnerinnen etablieren. Das Ziel des vorliegenden Angebotes ist somit nicht zwingend, dass Promovierende über das Kursangebot ein umfassendes und detailliertes Wissen aufbauen, sondern dass die Bibliothek sich als Ansprechpartnerin etablieren kann. Ein durch das Angebot präsenteres Bild der Bibliothek kann zusätzlich die Nutzung von Bestand und Dienstleistungen der Bibliothek nachhaltig erhöhen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass Promovierende durch ihre Einbindung in die Lehre und Betreuung von Studierenden wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für weitere relevante Zielgruppen der Bibliothek sind.

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Tina Grahl

Tina Grahl ist Mitarbeiterin in der Bibliothek der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Ihre Aufgabenschwerpunkte sind Kurse und Beratungsangebote zu Informationskompetenz, Literaturverwaltung und wissenschaftlichem Schreiben für Studierende, Mitarbeitende, Professorinnen und Professoren sowie Schülerinnen und Schüler. Daneben betreut sie das Vertragsmanagement, Berichtwesen sowie verschiedene Projekte und ist Lehrbeauftragte für das Fach „Wissenschaftliches Arbeiten“. Nach ihrem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften (B.A.) und Germanistik (M.A.) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), absolvierte sie von 2019 bis 2021 den Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft (MALIS) an der TH Köln.

Literatur

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Published Online: 2023-02-07
Published in Print: 2023-02-28

© 2022 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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