Home Social Sciences Sarah Lenz / Martina Hasenfratz (Hrsg.), Capitalism unbound: Ökonomie, Ökologie, Kultur. Mit Illustrationen von Maren Flößer. Frankfurt/New York: Campus Verlag 2021, 342 S., gb., 54,00 €
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Sarah Lenz / Martina Hasenfratz (Hrsg.), Capitalism unbound: Ökonomie, Ökologie, Kultur. Mit Illustrationen von Maren Flößer. Frankfurt/New York: Campus Verlag 2021, 342 S., gb., 54,00 €

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Published/Copyright: September 21, 2024
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Sarah Lenz / Martina Hasenfratz (Hrsg.), Capitalism unbound: Ökonomie, Ökologie, Kultur. Mit Illustrationen von Maren Flößer. Frankfurt/New York: Campus Verlag 2021, 342 S., gb., 54,00 €


Völlig losgelöst – Festschrift für Sighard Neckel analysiert den entgrenzten Kapitalismus aus ökonomischer, ökologischer und kultureller Perspektive

„Dann hebt er ab und völlig losgelöst von der Erde schwebt das Raumschiff schwerelos“ – der inoffizielle Song der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland ist Major Tom von Peter Schilling. Mehr als 40 Jahre nach seiner Veröffentlichung stürmte der Song erneut die Charts und wurde während des Turniers zu einem sozialen und gemeinschaftsstiftenden Ereignis. Das Lied handelt vom Astronauten Major Tom, der völlig losgelöst von irdischen Grenzen und Zwängen ist. Von einem von territorialen Grenzen und sozialen Zwängen völlig losgelösten Phänomen, nämlich vom ungebundenen und entgrenzten Kapitalismus, handelt auch der von Sarah Lenz und Martina Hasenfratz herausgegebene Band „Capitalism Unbound. Ökonomie, Ökologie, Kultur“, der 2021 im Campus-Verlag erschienen ist.

Der Band ist eine Festschrift für Sighard Neckel, die anlässlich des 65. Geburtstages, den Neckel am 25. Oktober 2021 feierte, erschienen ist. Das Buch versammelt auf 342 Seiten inklusive Vorwort insgesamt 30 größtenteils kurze Beiträge von 38 Autor:innen. Dabei handelt es sich um Kolleg:innen, Schüler:innen und Weggefährt:innen aus Wissenschaft, Journalismus und Kultur, die Sighard Neckel auf seiner langen wissenschaftlichen Laufbahn durch diverse Standorte – nach seinem Studium in Bielefeld und Berlin arbeitete er zunächst an der FU Berlin, seine erste Professur führte ihn nach Siegen, danach folgten Stationen in Wuppertal, Gießen, Wien, Frankfurt und Hamburg, wo er die DFG Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ mit aufgebaut hat und als Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel arbeitet – begleitet haben. Die Liste der Autor:innen ist sehr prominent, es finden sich Beiträge u. a. von Frank Adloff, Jürgen Beyer, Christoph Deutschmann, Eva-Maria Engelen, Ulrike Froschauer, Sabine Hark, Ronald Hitzler, Axel Honneth, Klaus Kraemer, Steffen Mau, Hans-Peter Müller, Harry Nutt, Kathrin Röggla, Patrick Sachweh, Ferdinand Sutterlüty, Berthold Vogel und Monika Wohlrab-Sahr.

Der Band ist in verschiedene thematische Abschnitte gegliedert. Nach dem Vorwort folgen unter der Überschrift „Soziologie als Beruf(ung)“ persönliche Geschichten, Anekdoten und Würdigungen, danach folgen die Abschnitte „Ökonomie“, „Leistung und Erfolg“, „Ökologie“, „Kultur“, „Klassen und Klassifikationen“. Die übergeordnete thematische Klammer des Bandes – wie auch des wissenschaftlichen Werkes von Sighard Neckel – bildet die Analyse des Kapitalismus, der „schicksalsvollsten Macht unsres modernen Lebens“ (Weber, 1972, S. 4), und seiner systemimmanenten Ungleichheiten. Dabei geht es um den „Capitalism unbound“, also um den ungebundenen, grenzenlosen, entfesselten, gesellschaftlich „entbetteten“ (Polanyi, 2013), eben völlig losgelösten Kapitalismus.

Dieser Kapitalismus ist nicht nur „unbound“, sondern auch „alone“ (Milanovic, 2019), er ist expandiert und hat sich als global dominierendes Wirtschaftssystem durchgesetzt. Dass der Kapitalismus aufgrund seiner Verwertungslogik und seines Wachstumszwangs eine strukturell expansive und landnehmende Wirtschaftsweise ist, die systematisch Grenzen überschreitet und fortwährend Bereiche und Tätigkeiten kommodifiziert, die vorher nicht-kapitalistisch organisiert waren, haben bereits Marx und Engels eindrücklich beschrieben: „Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Überall muß sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen“ (Marx & Engels, 1990, S. 465).

Konkret sind es die Widersprüche und Ungleichheiten des ungebundenen Kapitalismus sowie seine kritischen und krisenhaften Folgen für Ökonomie, Umwelt, Gesellschaft und Individuen, die im Zentrum des Buches stehen. Der Band macht es, wie die Herausgeberinnen Sarah Lenz und Martina Hasenfratz (S. 14) im Vorwort schreiben, sich zur Aufgabe, aus kultureller, ökonomischer und ökologischer Perspektive „nach den Strukturen, Mechanismen, Prozessen und Praktiken zu fragen, die das eigentümliche Überleben dieses Systems sichern, welches stets darauf ausgerichtet ist, Gewinner:innen und Verlierer:innen hervorzubringen“ – und systematisch Ungleichheiten sowie Ungerechtigkeiten produziert, Menschen und Natur ausbeutet, Ressourcen vernichtet und verheerende ökologische Verwüstungen anrichtet.

Die einzelnen Abschnitte und Beiträge rekurrieren auf zentrale Themen, Problemstellungen, Begriffe und Theorien, die Sighard Neckel in seinen vielfachen und thematisch vielfältigen Arbeiten soziologisch analysiert und begrifflich-theoretisch geprägt hat. Hier reicht die (unvollständige) Bandbreite u. a. von Status und Scham (Neckel, 1991), sozialen Distinktionen und symbolischen Ungleichheiten (Neckel, 2000), (negativen) Klassifikationen (Neckel & Sütterlütty, 2005), der Erfolgskultur in Marktgesellschaften (Neckel, 2008), der strukturierten Verantwortungslosigkeit in der Bankenwelt (Honegger et al., 2010), der globalen Finanzklasse (Neckel et al., 2018a), der Refeudalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft (Neckel, 2011), Leistung, Erschöpfung und Burnout (Neckel & Wagner, 2013) bis hin zur Nachhaltigkeit (Neckel et al., 2018b; Neckel et al., 2022).

Obwohl das Buch 2021, also zu Hochzeiten der Corona-Pandemie, veröffentlicht wurde, handeln nur wenige Beiträge (etwa von Monika Wohlrab-Sahr zu Paradoxien der Sozialität in der Coronakrise oder von Klaus Kraemer zum wirtschaftlichen Handeln im Lockdown) genuin von der Pandemie. „Capitalism unbound“ ist kein rein zeitdiagnostisches Werk, das von der gegenwärtigen Realität bereits überholt ist, was für ein während der Pandemie publiziertes Buch nicht selbstverständlich ist. Im Gegenteil: Zumeist sind die thematisch vielfältigen Beiträge zeitlos und auch heute noch aktuell, relevant und anschlussfähig an aktuelle wissenschaftliche sowie gesellschaftspolitische Debatten – das gilt auch für den Beitrag von Ronald Hitzler zu ökologischen Idealen (S. 209–215), der als einziger Beitrag nicht eigens für den Band verfasst, sondern zuerst bereits 1992 veröffentlicht wurde.

Dies sei exemplarisch an einigen Beiträgen verdeutlicht: So schreibt etwa Hermann Kocyba in seinem Beitrag (S. 73–82) über den Wert und die Warenform im Kapitalismus, eine seit Smith, Ricardo und Marx kontrovers geführte Debatte, die jüngst von Mariana Mazzucato (2019) neu belebt wurde. Axel Honneth beleuchtet in seinem lesenswerten Beitrag (S. 147–166) die Geschichte des Begriffes Arbeit sowie die Kämpfe um die Bedeutung von Arbeit. Honneth zeigt, dass der Arbeitsbegriff in seiner ursprünglichen Bedeutung lediglich herstellende Tätigkeiten umfasste und ausschließlich dieser Arbeit wertschöpfende Potenziale zugeschrieben wurden. Dies kritisiert Honneth zu Recht als reduktionistisches Arbeitsverständnis, werden doch auf diese Weise dienstleistende Tätigkeiten und Tätigkeiten im Haushalt ausgeklammert. Dass bzw. inwieweit auch diese Tätigkeiten als Arbeit anerkannt werden, ist das Resultat gesellschaftlicher Kämpfe. Dass die Auseinandersetzung, welche Tätigkeiten als Arbeit gelten (und auch entlohnt werden sollten), hochrelevant ist, verdeutlichen z. B. die schlechte Bezahlung vieler Tätigkeiten im Dienstleistungssektor, der Gender-Pay-Gap und der Gender-Care-Gap.

Mit einem gleichermaßen aktuellen Phänomen beschäftigt sich Steffen Mau in seinem Aufsatz (S. 193–199), in dem er der Erfolgskultur im Datenkapitalismus nachspürt. Unter Rückgriff auf Neckels Analyse der Erfolgskultur in Marktgesellschaften arbeitet Mau heraus, dass im datengetriebenen Kapitalismus die Erfassung und Messung von Leistung durch die Zunahme von Bewertungstools und Überwachungstechniken zwar zugenommen hat, wir es aber auch im Datenkapitalismus weiterhin mit einer Erfolgskultur zu tun haben, weil der (Markt-)Erfolg häufig wichtiger ist als die Leistung und weil der datengetriebene Kapitalismus systematisch Winner-Takes-All-Märkte produziert.

Dass soziale Klassen und Klassifikationen ein aktuelles Untersuchungsfeld für die Soziologie sind, wird schon dadurch deutlich, dass das Thema der DGS-Konferenz 2024 „Klassen – Klassifikationen – Klassifizierungen“ lautet. Lukas Hofstetter und Marco Hohmann analysieren in ihrem Aufsatz (S. 327–334) über die globale Finanzklasse in der Krise, dass sich diese in Räume der Exklusivität zurückzieht. Negativen Klassifikationen widmen sich Sabine Hark (S. 303–309) sowie Ana Mijić und Michael Parzer (S. 311–326) in ihren Beiträgen. Während Mijić und Parzer negative Klassifikationen entlang der Kategorien Migration, Ethnizität, Religion und Geschlecht am Beispiel der österreichischen Justizministerin Alma Zadić untersuchen, befasst sich Hark mit der Rolle der Soziologie bzw. des soziologischen Diskurses bei der Produktion und Reproduktion der symbolischen Ordnung sozialer Ungleichheit.

In Bezug auf seinen zentralen Untersuchungsgegenstand, den Kapitalismus, macht der Band insgesamt klar: Der Kapitalismus ist eine Wirtschaftsform und eine historisch-spezifische Produktionsweise, die auf permanentes Wirtschaftswachstum ausgerichtet ist und den Kapitalverwertungsprozess, also die Produktion von Mehrwert und Profit, zum Ziel und Zweck hat. Aber Kapitalismus ist mehr als das: Kapitalismus bezeichnet eine Wirtschafts- und eine Gesellschaftsordnung. Der Kapitalismus durchdringt alle Poren der Gesellschaft und hat Einfluss auf sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens – auf die Arbeits-, Produktions- und Konsumweise, auf die Lebensweise, auf Macht-, Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse, auf soziale (Abgrenzungs- und Distinktions-)Kämpfe und klassifikatorische Bewertungsschemata, auf Affekte und Emotionen, auf Mentalitäten, Denkweisen und Gerechtigkeitsvorstellungen sowie nicht zuletzt auch auf Krankheitsbilder.

Zudem zeigt der Band: Die Themen, die Sighard Neckel in seiner langen akademischen Karriere verhandelt hat, sowie die Theorien und Begriffe, mit denen Neckel operiert, sind ungebrochen aktuell. Die „‚Methode Neckel‘“, bei der „Distanzierung, Reflexivität und Offenheit“ sowie „anpassungsfähige Konzepte“ (Besedovsky et al., S. 205) die Grundpfeiler der theoretischen und empirischen Herangehensweise bilden, hat sich bewährt – ebenso wie der Ansatz von Neckel, Soziologie nicht nur im wissenschaftlichen Elfenbeinturm zu betreiben, sondern im Sinne einer „public sociology“ (Burawoy, 2005, 2015) auch öffentlichkeitswirksam in politisch-gesellschaftliche Debatten intervenierend.

Das Buch ist nicht unbedingt für ein breites, fachfremdes Publikum geeignet. Aber das war und ist auch gar nicht der Anspruch. „Capitalism unbound“ ist eine Hommage an Sighard Neckel. Und als Würdigung des Werkes, Wirkens und der Wirkung von Neckel ist der Sammelband in jedem Fall gelungen.

Was dem Band fehlt, sind Ansätze zur Beantwortung der politisch, ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich zentralen Frage: Wie kann der ungebundene, entgrenzte, völlig losgelöste Kapitalismus sozial eingehegt und eingebettet werden? Major Tom wird am Ende von einem Licht, das wir noch nicht kennen, durch das All geführt. Eine erleuchtende Idee, einen einleuchtenden Plan und ein konkretes Programm, wie eine nachhaltige Wirtschafts-, Produktions-, Konsumtions- und Lebensweise etabliert werden kann, suchen wir aktuell – auch nach Lektüre des Buches – leider noch vergeblich.

Literatur

Burawoy, M. (2005). For Public Sociology. Soziale Welt,56(4), 347–374.10.5771/0038-6073-2005-4-347Search in Google Scholar

Burawoy, M. (2015). Public Sociology. Öffentliche Soziologie gegen Marktfundamentalismus und globale Ungleichheit. Herausgegeben von Brigitte Aulenbacher und Klaus Dörre mit einem Nachwort von Hans-Jürgen Urban. Beltz Juventa.Search in Google Scholar

Honegger, C., Neckel, S., & Magnin, C. (2010). Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt. Suhrkamp.Search in Google Scholar

Marx, K., & Engels, F. (1990). Manifest der Kommunistischen Partei. In Marx-Engels-Werke Band 4 (S. 459–493). Dietz Verlag.Search in Google Scholar

Mazzucato, M. (2019). Wie kommt der Wert in die Welt. Von Schöpfern und Abschöpfern. Campus.Search in Google Scholar

Milanovic, B. (2019). Capitalism, Alone. The Future of the System That Rules the World. Harvard University Press.10.4159/9780674242852Search in Google Scholar

Neckel, S. (1991). Status und Scham. Zur symbolischen Reproduktion sozialer Ungleichheit. Campus.Search in Google Scholar

Neckel, S. (2000). Die Macht der Unterscheidung. Essays zur Kultursoziologie der modernen Gesellschaft. Campus.Search in Google Scholar

Neckel, S. (2008). Flucht nach vorn. Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft. Campus.Search in Google Scholar

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Neckel, S., & Sutterlüty, F. (2005). Negative Klassifikationen. Konflikte um die symbolische Ordnung sozialer Ungleichheit. In W. Heitmeyer & P. Imbusch (Hrsg.), Integrationspotenziale einer modernen Gesellschaft (S. 409–428). VS Verlag für Sozialwissenschaften.10.1007/978-3-322-80502-7_16Search in Google Scholar

Neckel, S., & Wagner, G. (Hrsg.). (2013). Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft. Suhrkamp.Search in Google Scholar

Neckel, S., Hofstätter, L., & Hohmann, M. (2018a). Die globale Finanzklasse. Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney. Campus.Search in Google Scholar

Neckel, S., Besedovsky, N., Boddenberg, M., Hasenfratz, M., Pritz, S. M., & Wiegand, T. (2018b). Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit. Umrisse eines Forschungsprogramms. transcript.10.14361/9783839441947Search in Google Scholar

Neckel, S., Degens, P., & Lenz, S. (Hrsg.). (2022). Kapitalismus und Nachhaltigkeit. Campus.Search in Google Scholar

Polanyi, K. (2013). The Great Transformation. Politische und ökonomische Ursprünge von Gesellschaften und Wirtschaftssystemen. Suhrkamp.Search in Google Scholar

Weber, M. (1972). Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie (6. Aufl., Bd. 1). Mohr Siebeck.Search in Google Scholar

Online erschienen: 2024-09-21
Erschienen im Druck: 2025-03-05

© 2025 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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  1. Frontmatter
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  3. Editorial
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  5. Zur Geschichte gesellschaftlicher Klassifikationen
  6. Durkheims Kategorienprojekt und die Kollektivierung der Klassiker
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Downloaded on 12.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/srsr-2024-2054/html
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