N,N-Diäthyl-p-phenylendiaminsulfat wird in wäßriger Lösung durch Röntgen-Bestrahlung in mehreren Abbaustufen oxydiert. Nacheinander entstehen Semichinondiimin, Chinondiimin und Chinonmonoimin. Messungen der Lichtextinktion in den Absorptionsmaxima der einzelnen Produkte ergeben ein Bild des Reaktionsablaufs während der Bestrahlung. Bei pH 7 und O 2 -Sättigung des Lösungsmittels stimmen die Konzentrationskurven des Semichinons und des Chinondiimins im wesentlichen mit den Verlaufsformen bei der chemischen Oxydation überein. Das Chinonmonoimin, Endprodukt der chemischen Oxydation bei pH 7,5, wird dagegen durch die Strahleneinwirkung weiter abgebaut. Als Folgeprodukt wurde im alkalischen Bereich p-Benzochinon nachgewiesen. Allgemein erhöht ein zunehmender pH-Wert die Ablaufgeschwindigkeit der Bestrahlungsreaktion. In O 2 -freier Lösung wird das N,N-Diäthyl-p-phenylendiamin bei pH 7 bis zum Monoimin oxydiert. Bei pH 3 und pH 5 oxydiert die Bestrahlung nur das bereits vorhandene Semichinon, ohne die reduzierte Form des p-Phenylendiamin-Derivats anzugreifen.
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June 2, 2014
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