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Plattformkonzept für die Montageplanung

Digitale Abbildung und Umsetzung in einem PLM-System
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Veröffentlicht/Copyright: 20. März 2017
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Kurzfassung

Die Standardisierung von Montagesystemen stellt eine Möglichkeit dar, die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen zu sichern. Durch die Wiederverwendung bekannter Systemelemente wird zum einen die Planungszeit verkürzt, zum anderen die Qualität des Ergebnisses gesteigert. Damit die Standards in globalen Planungsnetzwerken angewendet werden können, ist die Unterstützung durch digitale Werkzeuge erforderlich. In diesem Beitrag wird ein Referenzdatenmodell für die digitale Abbildung eines standardisierten Montagesystems sowie die Umsetzung in einem PLM-System beschrieben.

Abstract

Standardization of assembly production systems enables manufacturing companies to ensure high level of competitiveness. Through reutilization of well-known system components increased quality and decreased duration of the assembly planning process are achieved. Crucial for the applicability of these standards in global planning networks is their integration in digital tools. This paper describes a reference data model for the digital implementation of standardized assembly systems and its exemplary integration in a PLM-system.


Dipl. -Ing. Nils Brunner, geb. 1985, studierte Maschinenbau an der TU München (TU). Seit 2010 beschäftigt er sich mit Themen der Standardisierung von Montagesystemen auf Basis von Produktbaukästen innerhalb der Prozessplanung Motor bei der BMW GROUP und promoviert am Institut für Produktionssysteme der TU Dortmund.

Dr.-Ing. Markus Fallböhmer, geb. 1969, studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen. Im Anschluss arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte 2000 am Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen. Seit 2001 ist er in leitender Funktion für die BMW GROUP tätig. Heute verantwortet er dort die Planung und Produktion von elektrischen Antriebssystemen.

Dipl.-Inf. Reza lalali Sousanabady, geb. 1985, studierte Informatik an der TU Dortmund. Seit 2012 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionssysteme, Professur für Arbeits- und Produktionssysteme der TU Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Digitale Fabrik.

Dipl.-Wirt.-Ing. Julian Schallow, geb. 1983, studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Dortmund. Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionssysteme, Professur für Arbeits- und Produktionssysteme der TU Dortmund und seit 2011 für das Themenfeld Digitale Fabrik verantwortlich.

Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse, geb. 1967, leitet seit 2005 den Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme (APS) und seit 2012 das aus dem Lehrstuhl hervorgegangene Institut für Produktionssysteme (IPS) der TU Dortmund. Er promovierte 1998 am Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen. Anschließend war er in leitender Funktion für die Bosch-Gruppe im In- und Ausland tätig.


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Online erschienen: 2017-03-20
Erschienen im Druck: 2014-11-28

© 2014, Carl Hanser Verlag, München

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