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Konfigurierbare Generierung von DMU-Sichten in Produktion und Wartung

  • , und
Veröffentlicht/Copyright: 17. März 2017
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Kurzfassung

Der Digital-Mockup hat sich in der Produktentwicklung als Standardwerkzeug etabliert. Dennoch fehlen in den darauf folgenden Prozessschritten nach wie vor geeignete Möglichkeiten, einen 3D-Prozess zu unterstützen. Automatisierte und konfigurierbare Prozesse, welche 3D-Daten aus der Produktstruktur nach bestimmten Kriterien auswählen, bieten andererseits sehr gute Lösungsmöglichkeiten, Visualisierungsinhalte auszuleiten. Mittels verschiedener Ausleitungsschemas, die auf eine eigene Datenbank zugreifen, können speziell auf die Teilprozessschritte abgestimmte DMUs generiert werden, die eine 3D-Prozessunterstützung ermöglichen. Automatisierte Prozesse, welche kaum Prozesskosten verursachen, stellen somit eine interessante Einstiegsmöglichkeit in einen unternehmensweit durchgängigen 3D-Prozess dar.

Abstract

Within the product development the digital mock-up has become a standard tool. However, in the process steps afterwards the appropriate possibilities of supporting a continuous 3D process are still missing. Even so, automatable and configurable processes, which search for 3D data in the product structure using defined criteria, offer a very good opportunity to visualise 3D content for these process steps. By accessing databases, different extraction patterns generate special visualisation contents supporting the individual process steps. Processes using these patterns cause very low process cost and present a superior possibility to implement a continuous 3D process by supporting the process steps with individual generated visualisation.


Dipl.-Ing. Andreas Paffenholz studierten Produktionstechnik und Produktdatenmanagement an der Technischen Universität München und arbeitet seit Sommer 2005 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen von Prof. K. Bender. In Kooperation mit der EADS Military Air Systems arbeitet er seit Januar 2006 vorwiegend am Projekt 3D Product Definition.

Dipl.-Ing. Bernd Spiegelberger studierte Maschinenwesen, Fachrichtung Informationstechnik, an der Technischen Universität München und ist seit Januar 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. K. Bender der Technischen Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Qualitätssicherung eingebetteter Software und der Entwicklungsmethodik mechatronischer Systeme.

M.Sc. Dominik Stengel studierte Informatik an der FH Schmalkalden sowie an der TU München. Seit 2008 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. K. Bender der Technischen Universität München beschäftigt. Zu seinen Forschungsgebieten gehört u.a. die Zuverlässigkeit von sicherheitskritischen Systemen in der Mechatronik.


Online erschienen: 2017-03-17
Erschienen im Druck: 2008-04-28

© 2008, Carl Hanser Verlag, München

Heruntergeladen am 17.4.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.101275/html
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