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Produktionsanläufe als Erfolgsfaktor zur Einhaltung der Time-to-Market

Planung mit einem Anlaufreferenzmodell
  • , and
Published/Copyright: March 17, 2017

Kurzfassung

Die Time-to-Market hängt von einem erfolgreichen Produktionsanlauf ab. Häufig entstehen jedoch Verzögerungen im Anlaufprozess, insbesondere wenn dieser unternehmensübergreifend stattfindet. Die Standardisierung stellt einen erfolgsversprechenden Ansatz zur Einhaltung bzw. Verkürzung der Time-to-Market dar und beeinflusst sowohl die Qualität des Anlaufs als auch die erforderliche Anlaufzeit positiv [1, 2]. Während Großunternehmen oftmals standardisierte Prozesse definiert haben, finden sich derartige Prozesse bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) nur selten. Der Beitrag stellt zunächst die Grundlagen von Produktionsanläufen dar und beschreibt ausgewählte Fragestellungen in der unternehmensübergreifenden Durchführung von Anläufen. Weiterhin wird eine Vorgehensweise skizziert, welche eine an die Anlaufbedingungen angepasste Planung und Konfiguration unternehmensübergreifender Anlaufprozesse ermöglicht.

Abstract

Developing and introducing new products within the defined time-to-market are crucial factors for competitive advantage. To meet the desired time-to-market, thorough and thoughtful planning is required. This article therefore presents a framework for process planning in development and production ramp-up that can be considered particularly useful for small and medium sized enterprises where planning methods are still underrepresented compared to multinationals. The presented framework is illustrated with a case description and concludes with an analytical summary.


Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frauke Hertrampf studierte an der Leibniz Universität Hannover Wirtschaftsingenieurwesen. Sie ist seit September 2006 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) in der Abteilung Logistik beschäftigt.

Dipl.-Oec. Rouven Nickel leitet als Geschäftsführer das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH.

Dipl.-Kfm. techn. Martin Stirzel studierte an der Universität Stuttgart technisch orientierte BWL mit den Vertiefungsrichtungen Controlling, Wirtschaftsinformatik und Kraftfahrzeugtechnik. Er ist seit August 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am International Performance Research Institute gGmbH in Stuttgart.


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Online erschienen: 2017-03-17
Erschienen im Druck: 2008-04-28

© 2008, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 21.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.101270/html
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