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Modellierung strategischer Netzwerkprozesse im Supply Chain Design

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Published/Copyright: April 19, 2017

Kurzfassung

Die Anwendung des Supply Chain Managements in der Industrie bedingt zwischenbetriebliche Arbeitsteilungen verbunden mit Ausgliederungen einzelner Geschäftsaktivitäten. Wesentliche Folgen sind eine geringere Transparenz und eine höhere Komplexität der Netzwerkprozesse [1]. Die daraus resultierenden Anforderungen zu bewältigen stellt nicht nur für die betriebliche Ausrichtung eine große Herausforderung dar, sondern auch an die Neu- bzw. Umgestaltung der Netzwerkprozesse und -strukturen. Durch eine einfache und effiziente Vorgehensweise muss die Transparenz in den Netzwerkprozessen zurückgewonnen und gleichzeitig die Komplexität reduziert werden. In diesem Zusammenhang stellt der Artikel eine effiziente und erprobte Vorgehensweise für die Einführung des Supply Chain Managements in kleinen und mittelständischen Unternehmensnetzwerken vor.

Abstract

The application of the supply chain management in the industry requires inter-company division of labour associated with outsourcing of individual business activities which are taken over by other companies in the supply chain. Substantial consequences are lower transparency and higher complexity in the network processes [1]. The requirements on enterprises to control transparency and complexity in networks make greater demands not only on the operational orientation but also on the reorganisation and reformation of the network processes and structures. The transparency must be regained by using a simple and efficient procedure during the network processes along with a simultaneous reduction in the associated complexity. In this context, the article proposes an efficient procedure for the introduction of the supply chain management in small and medium-sized enterprise networks.


Prof. Dr.-Ing. Horst Meier, geb. 1951, studierte Fertigungstechnik an der TU Berlin. Nach einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Abteilungsleiter am Fraunhofer-IPK Berlin war er langjährig als Geschäftsführer der Schleicher GmbH & Co. Relaiswerke KG Berlin tätig. Von 1995 bis 1999 war er Inhaber des Lehrstuhls Automatisierungstechnik an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus. Seit Juli 1999 leitet er den Lehrstuhl für Produktionssysteme (LPS) an der Ruhr-Universität Bochum.

Dipl.-Ing. Marcus Golembiewski, geb. 1975, ist seit April 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Produktionssysteme an der Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität Bochum.

Dipl.-Ing. Christoph S. Zoller, geb. 1976, ist seit Mai 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Produktionssysteme an der Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität Bochum.


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Online erschienen: 2017-04-19
Erschienen im Druck: 2004-12-18

© 2004, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 20.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.100816/html
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