Rezensierte Publikation:
Karsten Schmidt & Haimo Stieber (Hg.). 2022. Bourdieu in der Germanistik. Berlin, Boston: De Gruyter. 411 S.
Pierre Bourdieu zählt ohne Zweifel zu den einflussreichsten Soziologen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Wirkung weit über seine Fachgrenzen hinaus. Seine Schriften haben zahlreiche Disziplinen und Arbeiten inspiriert, über die soziale Verfasstheit ihrer Untersuchungsgegenstände, ihrer Methoden und Selbstverständnisse (neu) nachzudenken. Dies gilt auch für die Germanistik bzw. ihre Teildisziplinen Linguistik, Literaturwissenschaft und Mediävistik, die vor allem an Bourdieus Überlegungen zur Ästhetik (habituelle Bedingtheit von Geschmack in allen Lebensbereichen), zum sprachlichen Markt (Wert und Produktions- oder Handelsbedingungen sprachlicher Varietäten und literarisch-künstlerischer Praktiken) sowie zur Feldtheorie anknüpfen können. Der vorliegende Sammelband schließt an diese Diskussion(en) an und dokumentiert die ausgearbeiteten Beiträge eines Workshops, den die Herausgeber im Frühjahr 2021 ausgerichtet hatten. Die Beiträge sind entlang der subdisziplinären Grenzen in drei sehr unterschiedlich umfangreiche Sektionen sortiert.
Die erste und dritte Sektion versammeln insgesamt zwölf Beiträge aus Mediävistik und Literaturwissenschaft, die bis auf wenige Ausnahmen an Bourdieus Feldtheorie anknüpfen und sie auf ausgewählte literarische Phänomene, Protagonisten oder Zeitabschnitte (Epochen) anwenden. Im Kern geht es dabei um die Frage (oder Einsicht), dass die behandelten Kommunikate nur angemessen eingeordnet werden können, wenn sie als Konstituenten und Spuren sozial-gesellschaftlicher Beziehungen, Produktions- und Rezeptionsbedingungen sowie Positionierungskämpfe um Geltung, Prestige und andere Kapitalformen kontextualisiert werden. Sophie Quander etwa analysiert die formale und rhetorische Form der deutschsprachigen Reformatio Sigismundi (15. Jh.) und zeigt, wie der anonyme Autor sich in der Wahl von sprachlicher Form und Argumentation geschickt („subversiv“, S. 100) zwischen den Diskursräumen der Konzilspolitik und der volkssprachigen Publizistik positioniert (S. 85) – in einer Zeit (dem Mittelalter), in der ein „autonomes literarisches Feld im Sinne Bourdieus“ noch nicht beobachtet werden könne. Norbert Bachleitner widmet sich dem österreichischen Buchmarkt des achtzehnten Jahrhunderts und postuliert, es handle sich weniger um ein eigenständiges österreichisches literarisches Feld, sondern vielmehr um ein sich überlappendes und wechselwirkendes Teilfeld eines grenzübergreifenden Literaturfeldes (S. 245). Auch Christoph Leschanz arbeitet zum österreichischen Literaturfeld und beschreibt seine Konstitution in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als Ergebnis starker, strategisch motivierter Wechselwirkungen mit dem Machtfeld, also dem Feld der Aushandlung legitimer Herrschaftsformen, und der damaligen Protegierung einer repräsentativen Hochkultur (S. 321). Die Nachkriegszeit steht auch im Fokus von Daria Engelmann, die den Werdegang des populären und zugleich mit seiner SS-nazistischen Vergangenheit schillernden Literaturkritikers Egon Holthusen feldtheoretisch nachzeichnet. Sie zeigt, wie Holthusen strategisch an die avantgardistische Literaturszene anknüpft, um damit letztlich konservative Positionen zu stärken (S. 285). Die eindrückliche Mikroanalyse erschließt außerdem die Funktion von Literatur im literarischen Feld der Nachkriegszeit: Mit ihrer Hilfe „sollte es gelingen, mit dem Geschehen der NS-Zeit abzuschließen, es zu verdrängen und einen Weg aus der ‚Krise‘ des modernen Menschen zu finden“ (S. 294).
Die Schnittstelle von juristischem und literarischem Feld steht bei Ralf Grüttemeier im Zentrum. Anhand der beiden Gerichtsprozesse zu „Esra“ von Maxim Biller und „Mephisto“ von Klaus Mann wird anschaulich, wie der Rechtsdiskurs die Grenzen der Kunst- bzw. Literaturfreiheit (gegenüber anderen verfassungsrechtlich begründeten Schutzgütern wie dem Persönlichkeitsrecht) zu ziehen und damit in das literarisch-künstlerische Feld hineinzuregieren vermag. Der Beitrag bestätigt den Eindruck, dass es oftmals die Deutungsressourcen und -kämpfe an den Rändern diskursiver Felder sind, die die strukturierende Binnenlogik der Einzelfelder erhellen können. Eine „systematische Untersuchung aller literarischen Prozesse in Deutschland“ ist daher in der Tat ein bemerkenswertes Desiderat (S. 387), dessen Bearbeitung von einem Austausch mit rechtslinguistischen Diskursanalysen profitieren könnte. Diskursive Grenzen oder Grenzziehungen werden auch im Text von Heribert Tommek sichtbar, nämlich mit Blick auf die Reproduktionsbedingungen des internationalen Marktes der Literaturübersetzungen und seine Interdependenzen mit dem (geo)kulturpolitischen Feld. Die „Chancen einer Sprache zu florieren“ hängen „von ihrer Stellung im Weltsystem der Sprachen“ ab (S. 398). Auf Basis einer statistischen Auswertung der Zirkulation von übersetzten Werken auf dem Weltmarkt skizziert Tommek ein „Zentrum-Peripherie-Modell“ der (übersetzten) Werksprachen, in dem Englisch und mitteleuropäische Sprachen dominieren, während Chinesisch, Arabisch und Portugiesisch zur Peripherie zählen.
Jill Thielsen diskutiert am Beispiel Karl Valentins, wie sich feld- und systemtheoretische Theoriebausteine miteinander kombinieren lassen. Markus Joch verfolgt die diskursive Funktion von Literaturpreisen im literarischen Feld am Beispiel von Hans Magnus Enzensberger.
Die Beiträge von Robert Gisselbaek und Ruth Signer knüpfen an die Frage an, wie habitualisierter Geschmack – ein zentraler Begriff in Bourdieus Hauptwerk (2005) – das literarische Feld prägt. Gisselbaek widmet sich hierzu der Analyse und Einordnung von Werturteilen in der höfischen Kultur des 12. und 13. Jahrhunderts; Signer untersucht die Rolle von „Luxusgeschmack“ am Ende des 18. Jahrhunderts.
Im Fokus der Beiträge von Stefan Rosmer und Nicolas Buck stehen eher Praktiken mit Rückgriff auf Bourdieus praxeologische Theorieansätze. Rosmer entwirft ein Arbeitsprogramm einer „Praxeologische[n] historische[n] Narratologie“, die Texte als „Speicher des historischen kulturellen Handlungswissens und als wesentliche Kulturtechnik“ interpretiert und an ihnen „die Geschichte der historischen Habitusformen“ zu rekonstruieren sucht (S. 42). Buck beschreibt kommunikative Rituale als Konstituenten der Epochenbildung am Beispiel der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit. Im Ergebnis identifiziert er fünf Merkmale der Epochenprofilierung auch über den exemplarischen Gegenstandsbereich hinaus (S. 342): „Evokation einer kulturellen Schwellensituation“, „Forciertheit im Ton“, „Verwendung einer distinkten Begrifflichkeit“, „behauptete Repräsentation einer Gruppe oder Generation“ sowie „sprachliche Auffälligkeiten“.
Eine systematische sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Bourdieus Werk hat bislang – soweit ich sehe – nicht stattgefunden. Eine kursorische Stichwortsuche zeigt, dass Bourdieu in deutschsprachigen linguistischen Zeitschriften (ZRS: 8; Linguistik online: 13; ZGL: 20) nur selten aufgegriffen wird. Unter den Teillinguistiken sind es vor allem sozio-, diskurs- und interaktionslinguistische Arbeiten, die sich mit Bezug auf Bourdieu mit Ungleichheitsfragen oder kommunikativen Praktiken beschäftigen (vgl. etwa Dittmar 1997 und Spitzmüller 2022). Das sind im Grunde auch die Themen der vier Beiträge in der Bandsektion „Sprachwissenschaft“. Karsten Schmidt zeigt, wie sich in gesellschaftlich tradierten Annahmen über den symbolischen Wert sprachlich-kommunikativer Kompetenzen und Varietäten strukturell symbolische Gewalt und (Selbst-)Beschränkung reproduziert. Er plädiert für eine an Bourdieus Sprach(habitus)konzept angelehnte Sprachsoziologie als „sprachbezogene Form der Sozioanalyse“ (S. 109), die die sprachlichen Akteure zur Objektivierung und Kritik von Sprach- und damit reproduzierten Herrschaftsverhältnissen emanzipierte (S. 128). Jonas Kolthoff schließt an den Beitrag von Schmidt unmittelbar an. Er skizziert zunächst die sprachhistorische Herausbildung einer legitimen offiziellen Varietät (der „Standardsprache“) in Deutschland und zeigt die Parallelen zum von Bourdieu beschriebenen Sprachmarkt in Frankreich. Anschließend analysiert er anhand von vier sprachbiographischen Interviews mit Niederdeutsch-Sprechern die Erfahrungen mit sprachhabitueller Distanz zur legitimen Sprache und die damit verbundenen Effekte für eine selbstabwertende Positionierung. Helga Kotthoff untersucht interaktionsanalytisch Eltern-Lehrperson-Sprechstunden. Sie zeigt anhand von transkribierten Aufzeichnungen, dass und wie die Eltern in Abhängigkeit von ihren sprachlichen und ökonomischen Ressourcen in unterschiedlichem Umfang das Gespräch mit der Lehrperson ko-konstruieren. Während Mittelschichtsmütter sich aufgrund „diskursiver Passung“ (S. 168) als „Ko-Lehrerinnen“ stilisiert (S. 171) sehr aktiv in das Gespräch und die Diskussionen einbringen könnten, ständen Eltern bzw. Mütter mit geringem kulturellem Kapital den Diagnosen eher passiv und hilflos gegenüber. Alena Baumgärtner verbindet Bourdieus Konzept des sprachlichen Habitus mit Registerforschung am Beispiel der Bildungssprache. Vor allem Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern seien mit einem „Habitus-Struktur-Konflikt“ (S. 199) konfrontiert, wenn sie im Laufe des Studiums versuchten, sich die Eigenheiten akademischer Bildungssprache anzueignen.
Der Band gibt einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, Bourdieu für die germanistische Linguistik, Literaturwissenschaft und Mediävistik fruchtbar zu machen. Den Beiträgen gelingt es jedoch eher selten, die fachlichen Grenzen zwischen den Subdisziplinen – mitsamt ihren besonderen Denkkulturen und Jargons – zu überbrücken. Der verdienstvolle Versuch der Herausgeber (S. 8), mit Bourdieus Konzepten ein verbindendes Dach zu schaffen, wäre vielleicht erfolgreicher gewesen, wären alle AutorInnen auf wenige übergeordnete Leitfragen hin eingeschworen oder die sehr unterschiedlichen Fäden der Beiträge am Ende des Bandes eingesammelt und sektionsübergreifend miteinander verwoben worden. Dass sich diese Aufgabe auch nachträglich noch lohnte, wird bei der Lektüre der für sich jeweils spannend zu lesenden Texte augenscheinlich. Material zum Mit- und Weiterdenken liefert der vorliegende Band jedenfalls reichlich.
Literatur
Bourdieu, Pierre. 2005. Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Search in Google Scholar
Dittmar, Norbert. 1997. Grundlagen der Soziolinguistik – Ein Arbeitsbuch mit Aufgaben. Tübingen: Niemeyer (Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft, 57).10.1515/9783110938463Search in Google Scholar
Spitzmüller, Jürgen. 2022. Soziolinguistik. Eine Einführung. Stuttgart: J. B. Metzler.10.1007/978-3-476-05861-4Search in Google Scholar
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