Aus der DGI
Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e. V.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung der DGI, 20. Mai 2016, 15:00 Uhr in Frankfurt am Main, Tagungszentrum Alte Mainzer Gasse 10.
Vorläufige Tagesordnung
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Ehrung von Mitgliedern
3. Annahme der Tagesordnung
4. Verabschiedung des Protokolls der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 6. Mai 2015
5. Vorlage des Geschäftsberichts über die Entwicklung der DGI 2015
6. Erläuterung des Jahresabschlusses 2015
7. Bericht der Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2015
8. Aussprache zu den Tagesordnungspunkten 5 bis 7
9. Genehmigung der Jahresrechnung 2015
10. Entlastung des Vorstands für das Jahr 2015
11. Wahl der Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2016
12. Vorlage, Diskussion und Verabschiedung des Haushaltsplans 2016
13. Verschiedenes
Marianne Buder – Ein Leben für die Dokumentation
Was von einem Menschen bleibt, wenn dieser stirbt und welche Hinterlassenschaften ein tatsächliches Bild von seinem Leben und Wirken geben, sind Fragen, mit denen sich elf Umschüler zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bei der indisoft GmbH im Rahmen eines vierwöchigen Abschlussprojektes im November 2015 auseinandersetzen mussten. Die Umschüler hatten den Auftrag, den Nachlass von Marianne Buder (1947–2009) zu sichten, zu strukturieren und im Verbundkatalog Kalliope zu verzeichnen sowie einen Wikipedia-Artikel zu der Nachlassgeberin zu schreiben.

Die Projektgruppe der FaMI-Umschüler und Mitglieder der Auftraggeberin nach der Abschlusspräsentation (Foto:Luzian Weisel).
Wie kam es zu diesem Projekt
Dieses Projekt entstand durch ein vor mehreren Jahren geführtes Gespräch zwischen Marlies Ockenfeld (Arbeitskreis Geschichte des Informationswesens in Deutschland (AKG) der DGI) und Tania Estler-Ziegler (Dozentin bei der indisoft GmbH), in dem es um einen Kofferraum voll mit Dokumenten zur Geschichte der Information und Dokumentation ging. Bei diesem „Kofferraum“ handelte es sich um den besagten Nachlass der Informationswissenschaftlerin Marianne Buder, der seit einigen Jahren im Institut für Museumsforschung in Berlin aufbewahrt wurde und aus 48 Ordnern und Stehsammlern besteht.
Wer war Marianne Buder
Marianne Buder absolvierte zwischen 1966 und 1969 zunächst eine Ausbildung zur Diplom-Bibliothekarin an der Berliner Bibliotheksakademie (später: Institut für Bibliothekswissenschaft und Bibliothekar-Ausbildung an der FU).
Anschließend studierte sie sechs Jahre an der FU Berlin „Informations- und Dokumentationswissenschaft“ bei Hans-Werner Schober und Gernot Wersig, sowie Musikwissenschaft und Germanistik. Das Studium beendete sie mit einer 1976 beim Beuth Verlag erschienenen Magisterarbeit zum Thema „Verhältnis von Dokumentation und Normung von 1927 bis 1945 in nationaler und internationaler Hinsicht“.
Auch in den folgenden Jahren beschäftigte sie sich mit der „Geschichte der Information und Dokumentation“ als Lehrbeauftragte der FU Berlin im Bereich Informations- und Dokumentationswissenschaft und war u. a. Mitherausgeberin der 3. und 4. Auflage der „Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation“.
Ab 1989 bis zu ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden war Marianne Buder Leiterin der Abteilung Dokumentation und Archive beim RIAS Berlin (ab 1994 Deutschlandradio).
Wie sind wir vorgegangen
Zunächst haben wir (die Kursmitglieder und die Dozentin) alle Ordner gesichtet und eine Struktur für den Bestand erarbeitet. Danach bekamen wir vom Kalliope-Team eine Schulung zur Nutzung der Datenbank.
Außerdem wurden noch zwei Teams gebildet. Das eine war mit dem Schreiben des Wikipedia-Eintrags beauftragt. Dazu gehörte es, sich mit der Technik vertraut zu machen und mit Hilfe von Zeitzeugen und dem Ehemann von Marianne Buder ein lebendiges Bild von ihr entstehen zu lassen.
Das zweite Team war für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. In regelmäßigen Abständen sollte in Mailinglisten, Newslettern und Social Media über das Projekt berichtet werden.
Was haben wir in den Ordnern gefunden
Der Bestand wurde von uns in vier Bereiche gegliedert:
Marianne Buder gehörte 1969 zu den ersten, die an der FU Informations- und Dokumentationswissenschaft studiert haben. Bei den Unterlagen und Aufzeichnungen zum Studium erschien besonders interessant, welche Fächer unterrichtet wurden und welche Unterlagen die Professoren und Dozenten – insbesondere Hans-Werner Schober und Gernot Wersig – verteilt haben. Zudem hat sie Teilnehmerlisten der Seminare, Seminararbeiten von Teilnehmern und Literaturlisten der damals neuesten Aufsätze und Bücher aufbewahrt.
Ein großer Teil der Unterlagen sind Materialien zu ihrer Magisterarbeit zur Geschichte des DIN. Es ist kaum vorstellbar, dass Studenten heute noch so viel Material für eine Magisterarbeit sammeln. Briefverkehr, Sitzungsberichte und Abschriften aus Archivmaterialien zur Geschichte des DIN und der Entstehungsgeschichte von DIN-Normen füllen allein neun Ordner. Die Ordner bilden die Grundlage ihrer beim Beuth-Verlag 1976 veröffentlichten Magisterarbeit „Das Verhältnis von Dokumentation und Normung von 1927 bis 1945 in nationaler und internationaler Hinsicht“.
Von 1975 bis 1987 war Marianne Buder Lehrbeauftragte an der FU. Ein Zeitgenosse berichtete, dass es am Institut für Informations- und Dokumentationswissenschaft der FU damals kaum Geld für Forschung gab. Daraus folgend nahmen die von den Studenten in den Seminaren gemachten Forschungen einen hohen Stellenwert ein. Diese Tatsache veränderte den Blick auf die Unterlagen zur Forschung und Lehre an der FU, die sie gesammelt hat. Ihr Schwerpunkt war die „Geschichte der Information und Dokumentation“. Hier finden sich nicht nur Seminarunterlagen sondern auch wieder Teilnehmerlisten und Seminararbeiten zum Teil noch von heute in der Branche tätigen Personen.
Das Thema für Ihre Dissertation sollte wahrscheinlich die Geschichte von Institutionen im Bereich Information und Dokumentation im Dritten Reich bis in die fünfziger Jahre sein. Die Sammlung zur Dissertation enthält u. a. eine Liste der für sie einschlägigen Dokumente, die sie in unterschiedlichsten Archiven und aus verschiedenen Nachlässen gesammelt hat. Zudem finden sich viele Aufsätze zur Institutionsgeschichte – vor allem aus den Bereichen der chemischen, technischen und sozialen Dokumentation. Ein besonders spannender Ordner vereint ihre Recherchen zu Persönlichkeiten aus dem Bibliotheks-, Archiv- und Dokumentationsbereich und ihre dazu geschriebenen Lebensläufe.
Für eine Überraschung sorgte der Ordner 47 – ein Ordner, der einen Einblick in die Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD; heute DGI) und des Berliner Arbeitskreis Information (BAK) in den Jahren 1962 bis 1964 gibt und mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Archiv der DGD oder des BAK Information stammt.
Die gesammelten Briefe, Sitzungsprotokolle und Ergebnisse von Umfragen geben einen guten Überblick über die Geschichte der Information und Dokumentation in den 1960er Jahren und über die Institutionen, die dabei eine große Rolle gespielt haben. Es sind hauptsächlich Informationen zu folgenden Aspekten zu finden:
1962 führte der „Deutsche Normenausschuss“ (DNA) im Zusammenhang mit den Bestrebungen der Bundesregierung, Berlin als Zentrum der Kultur und der Wissenschaften aufzubauen, Gespräche mit dem Bürgermeister von Berlin über den Bereich Dokumentation. In Folge dessen wird das „Institut für Dokumentationswesen“ in Frankfurt am Main damit beauftragt, eine Analyse der bereits vorhandenen Dokumentationsstellen in Berlin vorzunehmen. In diesem Zusammenhang steht auch der Schriftverkehr über die finanzielle Förderung von Dokumentationsstellen verschiedener Institutionen.
Bei einer Besprechung am 12. Dezember 1963, an der Mitglieder des DNA, Professoren der TU und der FU-Berlin sowie der Direktor der Treuhandstelle des Patentamtes teilgenommen haben, wird der „Berliner Arbeitskreis der DGD“ gegründet und seine Aufgaben festgelegt. Eine der ersten Aktivitäten des „Berliner Arbeitskreis“ (heute BAK Information) war es, ein Verzeichnis der Berliner Dokumentationsstellen zu erarbeiten, was 1964 erstmals veröffentlich wurde und bis heute als elektronisches Branchenbuch „Fachinformation in Berlin“ vom BAK Information herausgegeben wird.
Des Weiteren finden sich Informationen zu Lehrgängen über Dokumentation in Berlin, die von der Deutschen Gesellschaft Dokumentation (DGD) geplant und ausgeführt wurden.
Wie weit sind wir gekommen
Wir haben die 48 Ordner in dem Verbundkatalog „Kalliope“ verzeichnet: http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/de/findingaid_toc?fa.id=DE-611-BF-54209&fa.enum=348&lastparam=true.
Die Aufzeichnungen aus ihrem Studium und die Unterlagen und Aufzeichnungen zu Forschung und Lehre sind auf Grund zeitlicher Beschränkung von vier Wochen hauptsächlich als Konvolute verzeichnet. Eine tiefere Erschließung gab es bei der Sammlung zur Dissertation.
Der Bestand ist von der Nachlassgeberin sehr gut strukturiert hinterlassen worden, so dass wir hier nichts verändert haben. Er wurde nicht enteist und auch Dubletten haben wir nicht entfernt. Es ist uns aber aufgefallen, dass es nicht nur unter den Materialien für ihre Studenten Dubletten gibt, sondern auch bei den vielen Aufsätzen aus Fachzeitschriften.
Während des Projektzeitraums haben sich noch weitere 20 Ordner beim Ehemann von Marianne Buder und vier Ordner im Institut für Museumsforschung gefunden. Diese sind noch nicht verzeichnet.
Der Wikipedia-Eintrag wurde am 23. November 2015 veröffentlich und gibt einen ersten Überblick über das Leben und Wirken von Marianne Buder: https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Buder.
Was haben wir gelernt
Es ist nicht einfach, einen Bestand in einer Datenbank zu erschließen, die zuvor keiner der elf Teilnehmenden und auch die Dozentin nicht kannte. Wir konnten zwar Gabriele Stefanski und Gerhard Mueller von der Staatsbibliothek zu Berlin jederzeit anrufen und befragen, aber häufig war es so, dass wir nicht wussten, dass eine Frage hätte gestellt werden sollen. Zudem mussten wir feststellen, dass durch so viele Bearbeiter eine Einheitlichkeit der Erschließungssprache schwer durchzusetzen war. Die Aufteilung der Arbeit bedingte auch, dass niemand von uns eine Gesamtübersicht über den Bestand erreichte, was u. a. dazu führte, dass Dubletten nicht immer erkannt wurden und Persönlichkeiten und Institutionen in verschiedenen Schreibweisen erschlossen wurden.
Außerhalb der Erschließungsarbeiten hatte aber auch das Team, das sich mit dem Wikipedia-Artikel beschäftigte, zu kämpfen. Viel Zeit beanspruchte es, die Regeln und die Technik zu beherrschen. Zudem mussten wir unserem Anspruch nachkommen, in diesem Artikel Marianne Buder als Wissenschaftlerin und Mensch gerecht zu werden, was eine anspruchsvolle Aufgabe war. Zum einen standen uns hierfür der Nachlass zur Verfügung und zum anderen Zeitzeugen, die mit ihr zusammen gearbeitet haben. Interessant war für uns, dass die Zeitzeugen Marianne Buder jeweils unter einem anderen Blickwinkel sahen und unterschiedliche Schwerpunkte festlegen wollten.
Dann gab es noch die Öffentlichkeitsarbeit. Auch hier planten wir in unserem Zeitplan viel zu wenig Stunden für die Projektberichte ein und waren überrascht, wie lange wir an den Blogbeiträgen und Beiträgen für die Mailinglisten sowie für die Sozialen Netzwerke geschrieben haben.
Abschließend bleibt zu sagen, dass es für jeden Teilnehmer des Kurses und auch für die Dozentin eine bereichernde Erfahrung war, sich mit der Erschließung eines Bestandes, der sehr viele Informationen zur Geschichte unserer Branche beinhaltet, zu beschäftigen. Nach 18 Monaten Theorie war es spannend, das Gelernte in einem Praxisprojekt umzusetzen und wir haben alle sehr viel Neues dazu gelernt.
...und wie geht es weiter
Wir haben uns alle sehr gefreut, dass der Bestand jetzt auch einen würdigen Platz gefunden hat. Das Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin wird ihn noch dieses Jahr übernehmen und vielleicht gibt es dann ein weiteres FaMI-Projekt, um die restlichen Ordner ebenfalls zu erschließen.
Tania Estler-Ziegler, Berlin
Verstärkung der IWP Redaktion

Frau Dr. Margarita Reibel-Felten hat ihre Elternzeit beendet und ist seit dem 1. November 2015 wieder in der Geschäftsstelle der DGI tätig. Sie nimmt vorerst vor allem redaktionelle Aufgaben für die DGI wahr und unterstützt die IWP-Redaktion. Kontakt: reibel-felten@dgi-info.de
Erfahrung Reloaded – Vom Mundaneum zum Web of Everything DGI-Konferenz am 19. und 20. Mai 2016
Die drahtlose Telegrafie und das Morsealphabet haben schon vor über 120 Jahren eine weltumspannende Kommunikation ermöglicht, allerdings nur für Spezialisten. Doch technologische Entwicklungen der letzten fünfzig Jahre haben uns allen weltumspannende Informations- und Kommunikationsdienste beschert, die wir ohne spezielle Kenntnisse nutzen können. Die methodischen und konzeptionellen Grundlagen nicht nur dieser Technologien, sondern auch der damit verarbeiteten und verbreiteten Daten und Informationen, stammen von Visionären wie beispielsweise dem Friedensnobelpreisträger Henri La Fontaine, der gemeinsam mit Paul Otlet das Mundaneum erfand, oder dem Vordenker für den Hypertext Vannevar Bush. Aber auch vielfältige Erfahrungen langjähriger dokumentarischer Praxis in allen Disziplinen sind in die Entwicklung der heutigen Internetdienste eingeflossen.
Die DGI-Konferenz verfolgt die Spuren von Informationswissenschaft und -praxis in unseren modernen vernetzten Informationsumgebungen und spürt theoretischen Entwürfen künftiger Entwicklungen nach, die es ermöglichen, mit zeitgemäßer Technologie immer bessere Informationen für immer mehr Menschen bereit zu stellen.
Zugang zu Informationen zu ermöglichen, heißt stets auch Mündigkeit und Selbstverantwortung zu ermöglichen. Benutzerorientierung, Qualitätssicherung, Vertrauenswürdigkeit, Gespür für neue Entwicklungen, Kommunikations- und Innovationsfähigkeit zeichnen Informationsfachleute aus. Sie haben die methodischen und intellektuellen Grundlagen entwickelt, die sich über die Jahrzehnte als tragfähig erwiesen haben. Nicht zuletzt deshalb sind Menschen mit informationswissenschaftlicher oder -beruflicher Ausbildung heute in allen Branchen und in den unterschiedlichsten Funktionen, in denen Informationen strukturiert, erschlossen, verwaltet und verarbeitet werden müssen, tätig. Lassen Sie uns im Mai in Frankfurt am Main darüber sprechen.
Eröffnungsredner der Konferenz wird Tom Alby, Head of Performance Agency bei Google, mit einem Vortrag zur Zukunft der Suche sein.
Mitglieder stellen sich vor
Die DGI wird von ihren Mitgliedern getragen. In dieser Rubrik haben sie Gelegenheit sich vorzustellen. Diesmal sind dies Antonius Klein und Stefan Zillich mit seinem neu gegründeten Unternehmen re:Quest – Information und Wissen. Beide freuen sich auf interessante Kontakte in unserer wissenschaftlich-technischen Fachgesellschaft und darüber hinaus.
Stefan Zillich

In zahlreichen Arbeiten und Projekten auch im Bereich Wissensmanagement stellt sich immer wieder eine einfache und dennoch komplexe Einsicht heraus: Der Umgang mit Information ist die zentrale Grundlage für den Umgang mit Wissen. Diese Verbindung praxisorientiert zu unterstützen ist zentraler Anspruch meiner Tätigkeit als Information Professional.
Nach Ausbildung und Tätigkeit im Fachbuchhandel habe ich am Fachbereich Informations- und Wissensmanagement an der Hochschule Darmstadt studiert, mit Vorlesungen u. a. bei Dr. Werner Rehfeld und Prof. Dr. Thomas Seeger. Seit 1998 bin ich im Informationsgeschäft tätig, zunächst als Research Analyst in weltweit tätigen Beratungsunternehmen und später als Leiter des Bereichs Information Research einer Investmentbank. Seit 2011 berate und unterstütze ich als selbständiger Information Professional internationale und lokale Kunden, darunter mittelständische und große Unternehmen aus den Bereichen Verlag, Finanzdienstleistung und Konsumgüter sowie Vereine und Verbände.
Neben meiner Tätigkeit als Mitarbeiter und Berater im Bereich Information und Wissen biete ich praxisnahe Seminare und Workshops an, die sich an Interessenten aus mittelständischen Unternehmen, aber auch gezielt an Information Professionals richten. Im Fokus Praxisaspekte aus der Arbeit mit Information und Wissen, darunter zum Beispiel Information Handling am Arbeitsplatz, Nutzerbedarfsanalyse, Anwenderwissen für Informationsquellen und auch die Gestaltung von Informationsprodukten.
Eine Beobachtung aus meiner Praxis: Information ist ein oft unterschätzter Unruhefaktor im unternehmerischen Alltag. Störfaktoren wie „zu viel“, „zu wenig“, „zu spät“, „zu alt“, „zu teuer“, „unnütz“, „unverständlich“ und „keine Zeit“ beeinträchtigen Informationsabläufe in mittleren und großen Organisationen dauerhaft und gestalten sie zunehmend komplex. Diese Unruhefaktoren lassen sich erkennen und gezielt reduzieren.
Genau hier biete ich meine Leistungen an: Ich begleite meine Kunden fachkundig durch Analyse, Erfahrung und Mitarbeit, um bei der Optimierung der wesentlichen Aktionsfelder beim Umgang mit Information und Wissen zu unterstützen. Zum Beispiel durch professionelle Recherche und Aufbereitung komplexer Information im Bereich Wirtschaft und Medien in Form von Dossiers oder fortlaufenden Screenings. All dies individuell abgestimmt mit den Anforderungen der Auftraggeber, um deren Wissen in den definierten Themenbereichen zu sichern und zu erweitern. Ein weiterer Schwerpunkt ist meine Tätigkeit in den Bereichen Redaktion, Kommunikation und Content Management. Meine Unterstützung bringe ich in Einzelaufträgen oder als Teilnehmer in Projekten ein.
Für individuelle, auch umfassende Fragestellungen im Zusammenhang mit Information und Wissen biete ich persönlich zugeschnittene, auch begleitende Beratung und Schulung an.
Mit der DGI bin ich seit meinem Studium als Mitglied verbunden: u. a. bin ich hier als Teilnehmer des Programmkomitees der Praxistage aktiv. Außerdem bin ich als aktives Mitglied für die Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (GfWM) tätig, für die ich die fachliche Publikation gfwm THEMEN herausgebe. gfwm THEMEN ist ein professionell gestaltetes Publikationsforum zur Veröffentlichung hochwertiger Praxisbeiträge, Erfahrungen und Meinungen von Experten und Praktikern mit Blick auf den Bereich Information und Wissen (gfwm.de).
Mit dem Label re:Quest – Information und Wissen biete ich als selbständiger Information Professional mit Sitz in Berlin meine Expertise und fachlichen Austausch an. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen für Kontakt, Ideen und Gespräch.
Weitere Informationen: www.stz-info.de, Kontakt: stzhome@gmx.de und über Xing
Antonius Klein

Nach dem Abitur 2014 nahm ich das Studium der Information und Dokumentation an der FH Potsdam auf. Familiär mit dem Archivwesen vertraut, schätze ich den informationstechnischen Aspekt meines Studienfaches. Gleichzeitig fasziniert mich die interdisziplinäre Ausrichtung besonders bei der Gestaltung von Informationssystemen. Gerne würde ich mich in Zukunft näher mit den Bereichen Informationsvisualisierung und Interface Design befassen.
Im Sommer 2015 hatte ich Gelegenheit, ein Praktikum beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zu absolvieren und dort Einblick in die Umsetzung der Digitalen Agenda – insbesondere des Breitbandausbaus – zu gewinnen.
Seit Anfang November 2015 arbeite ich als Studentische Hilfskraft in einem Projektteam an der Entwicklung von Online-Studienwahl-Assistenten für die Bachelor-Studiengänge des Fachbereichs Informationswissenschaften an der FH Potsdam.
Durch meine Mitgliedschaft in der DGI möchte ich u. a. Hintergrundinformationen zu aktuellen informationswissenschaftlichen Projekten an den verschiedenen Hochschulen kennen lernen und Chancen und Entwicklungen innerhalb der Informationswissenschaft verfolgen.
Kontakt: antonius.klein@fh-potsdam.de
IWP Online
Nach wie vor bittet der Vorstand der DGI die Mitglieder, für sich die Möglichkeit zu prüfen, die Zeitschrift IWP nur noch online zu lesen und auf die Druckausgabe zu verzichten. Dies wäre ein weiterer Beitrag zur Stabilisierung der DGI-Finanzen. Falls noch nicht geschehen, teilen Sie der DGI-Geschäftsstelle bitte schriftlich mit, wenn Sie sich ab 2016 für die Online-Only-Variante entscheiden. Wenn Sie der Geschäftsstelle schon mitgeteilt haben, wie Sie die IWP in Zukunft nutzen möchten, bitten wir, es nicht ein zweites Mal zu melden! Schicken Sie Ihre Nachricht an arndt@dgi-info.de.
Ausgezeichneter AKI RP/Eifel
Das Team des AKI RP/Eifel wurde für das Projekt „Fremdsprachenkompetenz ausländischer Ärztinnen und Ärzte – Eine kontextbezogene Vermittlung fachspezifischer Fremdsprachenkompetenz in der Medizin“ mit einem eLearning Journal Award in der Kategorie Kollaboratives Lernen ausgezeichnet wird. Die Verleihung des Preises erfolgte auf der Didacta 2016 in Köln.
Die in dem Projekt erstellte Sprachensuite ermöglicht ausländischen Ärzten den selbstständigen und autodidaktischen Erwerb von medizinischen Sprachkompetenzen. Das ausgezeichnete Projekt „Virtuell–kollaborative Online Sprachensuite für die Lernplattform ILIAS in der Vermittlung von Sprachkompetenz für ausländische Ärztinnen und Ärzte“ wurde vom Arbeitskreis für Information Rheinlandpfalz/Eifel, einem Regionalverband der deutschen Gesellschaft für Information & Wissen, unter der Mitarbeit von TRISOLVE-Scientific ins Leben gerufen. Die fachliche Betreuung in diesem Projekt erfolgt durch ein Ärzteteam der Fachrichtungen Orthopädie und Traumatologie unter der Leitung von Dr. med. Sabine Povoden, Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Klinikum Gifhorn.
CeBIT lädt DGI-Mitglieder ein
DGI-Präsident Reinhard Karger moderiert auch bei der CeBIT 2016 vom 14. bis 18. März den future talk. Gleich am ersten Messetag geht es dabei um das Thema „Künstliche Intelligenz, Smart Services und vernetzte Welten“. Am Donnerstag, 17. März, wird im Rahmen des „futuretalk“ die Serious Games Conference veranstaltet. Hierbei geht es darum, allgemeine Informationen und Fachwissen spielerisch zu vermitteln. DGI-Mitglieder können bei der Geschäftstelle unentgeltliche Eintrittskarten anfordern (mail@dgi-info.de).
© 2016 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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