Framing the Frame of H.C. Andersen’s Auntie Toothache
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Jacob Bøggild
Abstract
The article focuses upon the questions of the frame, the plotting and the genre of H.C. Andersen’s last tale Auntie Toothache. The way the device of the frame is employed in the tale is linked to the European tradition of the Novelle. But it is also shown how the tale plays on and subverts the conventions associated with the frame in this tradition as well as the modes of literary subgenres like the fantastic tale. Another playful aspect of the tale pointed out in the article is that it is polyphonic in more ways than one. At the same time it is a highly allegorical text. It is argued that playfulness and allegory go hand in hand in embracing the otherness that great literature will always have to engage with.
Résumé
L'article considère le dernier conte de Hans Christian Andersen, Tante Mal-aux-dents, par rapport à des questions de cadre, de forme de présentation et de genre. L'emploi du cadre relève de la tradition européenne de la nouvelle. Le conte manie les conventions associées avec le cadre de cette tradition, ainsi que celles de sous-genres littéraires comme le conte fantastique, de façon joueuse et subversive. Un autre aspect joueur qui est mis en évidence est la polyphonie multiple du conte. En même temps, il s'agit d'un texte qui est allégorique au plus haut degré. Il se revèle que l'attitude joueuse et l'allégorie se complètent en embrassant la différence profonde à laquelle la grande littérature est liée à jamais.
Zusammenfassung
Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit Fragen des Rahmens, der Darbietung des Inhalts sowie der Gattung von Hans Christian Andersens letzter Erzählung Tante Zahnweh. Durch die Art des Gebrauchs, den sie vom Rahmen macht, steht sie in der europäischen Tradition der Novelle. Es wird aber auch gezeigt, wie die Erzählung mit den Konventionen des Rahmens aus dieser Tradition wie auch literarischen Untergattungen, z.B. der phantastischen Erzählung, spielt und wie sie sie unterläuft. Ein anderer spielerischer Aspekt, auf den hingewiesen wird, ist der in mehr als einer Hinsicht polyphone Charakter der Erzählung. Gleichzeitig ist sie ein höchst allegorischer Text. Es wird gezeigt, wie spielerische Haltung und Allegorie Hand in Hand gehen und sich dem Anderssein erschließen, auf das große Literatur sich immer einlassen muß.
© Walter de Gruyter
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- Framing the Frame of H.C. Andersen’s Auntie Toothache
- Hans Christian Andersen zwischen Verwurzelung und Modernität. Unter besonderer Berücksichtigung des Märchens „Die Dryade“
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- Rose, Stern und Spiegel. Eine Analyse von Andersens Märchen „Die Schneekönigin“ und „Der Tannenbaum“
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- Glück im Unglück. Hans Christian Andersens Schwank „Was Vater tut, ist stets das Richtige“ im Spiegel literarischer und mündlicher Überlieferungen
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- Erzählkulturen im Medienwandel.
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