Zusammenfassung
Der Beitrag beschreibt anhand des Seminars „Open Access Brandenburg 2.0“ im Studiengang Bibliothekswissenschaft der Fachhochschule Potsdam, wie Open Educational Practices für die Vermittlung eines Themas aus dem Bereich Open Access und Open Research aktiv in der Lehre eingesetzt werden. Diese doppelte Perspektive erlaubt der Dozentin und den Studierenden eine besondere Verflechtung und Konkretisierung der Idee von Offenheit sowohl im Sinne des Open Access als auch der Lehre.
Abstract
The article describes, using the seminar “Open Access Brandenburg 2.0” within the Library Science program at the University of Applied Sciences Potsdam, how Open Educational Practices are actively employed in teaching to convey a topic from the field of Open Access and Open Research. This dual perspective allows the lecturer and students to intertwine and concretize the idea of openness in both the sense of Open Access and teaching.
1 Was sind Open Educational Practices?
Das Seminar „Open Access Brandenburg 2.0“, das im Sommersemester 2025 und Wintersemester 2025/26 im Studiengang Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule Potsdam gegeben wird, folgt in verschiedenen Aspekten dem Grundgedanken der Open Educational Practices (OEP). Aber was bedeutet das überhaupt? OEPs oder auch Offene Bildungspraktiken übertragen die Idee der Offenheit, wie sie in Open Access,[1] Open Research[2] oder auch Open Educational Resources[3] (OER) enthalten ist, auf Prozesse von Lernen und Lehre. Sie zielen auf einen Kulturwandel. Die freie Bereitstellung und Nachnutzbarmachung von Inhalten betrifft sehr viele Bereiche in der Hochschuldidaktik. Entsprechend ist es wichtig, Kernmerkmale für OEP zu bestimmen.
In einer frühen Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen des Ansatzes der Open eLearning Content Observatory Services (OLCOS) wurde konstatiert, dass der offene Zugang zu Inhalten und Werkzeugen unter entsprechenden Lizenzen im Bildungsbereich nur ein Mittel zum Zweck ist.[4] Der Ansatz unterstützt die eigentlichen Schlüsselinnovationen für Lehre und Lernen, die in diesem Zusammenhang als „open educational practices“ benannt werden.[5] Der Ansatz versteht sich als ausdrücklich kompetenzorientiert und kollaborativ („competency-focused, collaborative“).[6] Im Zentrum stehen Lerngemeinschaften („learning communities“), die Kompetenzen und Wissen problemorientiert entwickeln, statt sich auf fixiert fachbezogene Curricula zu konzentrieren.
In der Folge differenzierten sich konzeptionelle und theoretische Ansätze zu OEP weiter aus, wobei sich ein Schwerpunkt auf die Produktion, Vermittlung und Nutzung von Open Educational Resources und ein weiterer auf Anwendungsfelder von offener Wissenschaft über Open-Source-Software, offene Infrastrukturen bis zu Pädagogik entwickelte.[7] Zugleich wurde der Bedarf an konsolidierter Konzeption betont (ebd.), an anderer Stelle das sozial-emanzipatorische Potential von OEP hervorgehoben.[8]
Die Bibliothekswissenschaft beleuchtet OEP bislang vorwiegend aus drei Perspektiven: aus der Rolle von Bibliothekar*innen bei der Vermittlung von OER-Awareness, der OER selbst sowie ihrer Rolle in der Ausbildung.[9] Die spezifische Anwendungsperspektive für OEP in der allgemeinen bibliothekswissenschaftlichen Ausbildung bleibt dagegen ein Desiderat.
Der vorliegende Anwendungsfall versucht diese Lücke zu schließen und versteht dabei OEP ganzheitlich:
Der Kurs widmet sich inhaltlich dem Thema Open Access und Open Research.
Das Seminarziel ist offen und kann aktiv durch die Studierenden verändert werden.
Open-Access-Kursmaterialien werden genutzt.
Offene und kollaborative Lehrmethoden werden angewendet.
Offene Tools werden empfohlen.
Ein wissenschaftspolitischer Prozess wird so gestaltet, dass Studierende aktiv auf ihn einwirken können.
Open Educational Resources werden produziert.
2 Die verschiedenen Aspekte von OEPs im Projektseminar „Open Access Brandenburg 2.0“
Im Sommersemester 2025 und Wintersemester 2025/26 wird das Projektseminar „Open Access Brandenburg 2.0“ semesterübergreifend für Studierende der Bibliothekswissenschaft der Fachhochschule Potsdam angeboten. Die Mehrzahl der 12 Studierenden, die sich für das Projektseminar entschieden haben, befindet sich im 6. Semester des Studiengangs, somit kurz vor der Bachelorarbeit, und hat bereits Vorkenntnisse im Themenfeld Open Access. Das Projektseminar ist ein Wahlpflichtmodul und soll „praktische Projektkompetenzen im Zusammenhang mit konkreten Aufgabenstellungen aus der Praxis“[10] vermitteln. Diese Seminarform bietet sowohl die Möglichkeit, Open-Access-Inhalte zu kommunizieren als auch die Struktur des Kurses im Sinne der OEPs auszugestalten und ein Good-Practice-Verständnis dafür zu schaffen, wie OEPs methodologisch in die Lehre übersetzt werden können. Da der Kurs zum Zeitpunkt der Einreichungsfrist dieser Publikation noch nicht abgeschlossen ist, berichten die Autoren an dieser Stelle vor allem von der OEP-konformen Planung der Kursinhalte und des -ergebnisses.
2.1 Kursinhalte und -konzeption
Dass das Thema „Openness“ eine große Rolle im Projektseminar spielt, wird schon anhand des Seminartitels deutlich: „Open Access Brandenburg 2.0“ referiert auf eine Neuauflage der Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg, die 2019 entwickelt wurde.[11] Aus dieser Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg ging auch die Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg (VuK) hervor, die 2021 ins Leben gerufen wurde und in einer zweiten Projektförderphase bis Ende 2028 vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) gefördert wird.[12] Die Autoren dieses Beitrags und die Dozentin des Kurses sind Mitarbeitende der VuK.
Da in der zweiten Projektförderphase ein Schwerpunkt der Arbeit der VuK darin besteht, die 2019 entwickelte Open-Access-Strategie weiterzuentwickeln in Richtung Open Research,[13] entstand daraus die Idee, eine der Brandenburger Stakeholder*innen, nämlich die Studierenden an Brandenburger Hochschulen, durch ein Projektseminar in den Strategieentwicklungsprozess einzubinden.
Bereits im Strategieentwicklungsprozess, der der Strategie von 2019 vorangegangen war, war Offenheit ein zentraler Anspruch. So entstand die Grundfassung des Textes damals in einem Book Sprint mit unterschiedlichen Stakeholder*innen.[14]
Im Projektseminar hingegen werden zwei Gedanken von OEP parallel adressiert: zum einen die didaktische Vermittlung von OEP durch eine Lehrveranstaltung, in der die Studierenden durch die Beschäftigung mit einem Strategieentwicklungsprozess ein tiefergehendes Verständnis für Openness-Prozesse gewinnen können. Zum anderen wird aber auch mit den Studierenden eine (nicht repräsentative) Gruppe von Stakeholder*innen direkt in den Prozess der zukünftigen Strategieweiterentwicklung eingebunden. Deren Ansichten und Bedarfe rund um Open Research an Brandenburger Hochschulen werden erhoben und damit können diese Bedarfe in die allgemeine Weiterentwicklung der Open-Research-Strategie aufgenommen werden.
Wie komplex sich ein solcher zweigleisiger Prozess gestaltet, zeigt sich auch an der Ergebnisoffenheit des Projektseminars. Denn anstatt von einem vorgefertigten Ziel auszugehen, wird vielmehr von einem entwicklungsoffenen Dialograum aus gedacht.[15] Dieser kann sehr unterschiedliche Ergebnisse der Projektarbeit mit sich bringen. Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen: Die Dozentin geht mit der Annahme in diesen Kurs, dass er eine Vorarbeit zur Weiterentwicklung eines bereits vorliegenden Strategiepapieres ist. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass sich aus der Partizipation und den vertiefenden Diskussionen mit den Studierenden Argumente dafür ergeben, dass ein weiteres Strategiepapier nicht erforderlich ist. Hier würde auch über die Partizipation der Studierenden der Ausgang des generellen Strategieentwicklungsprozesses beeinflusst werden können bis hin zur Erkenntnis, dass es kein weiteres Strategiepapier mehr braucht. Dies würde auch nicht unbedingt den generellen Vorgaben des neuen Arbeitsprogramms widersprechen, in dem es heißt: „Bis Ende 2028: Open-Research-Strategie oder eine vergleichbare, mit den Akteuren abgestimmte Maßnahme, ist ins Leben gerufen.“[16] Die Offenheit dieser Formulierung legt nahe, dass das Ziel eine neue Strategie sein kann, aber nicht unbedingt sein muss. Einzig der Zweck des Prozesses – die Adressierung neuer Entwicklungen im Bereich Open Access und Open Research – sollte durch die VuK erfüllt werden.
Das Projektseminar ist über zwei Semester angelegt. Das Modulhandbuch des Studiengangs „Bibliothekswissenschaft“, dem das Seminar zugeordnet ist, gibt ausdrücklich eine aktive Rolle der Studierenden vor: „Die Studierenden erarbeiten sich praktische Projektkompetenzen“.[17] Tatsächlich sind die Projektseminare in diesem Studiengang so konzipiert, dass die Lehrenden in der Projektdurchführungsphase lediglich als „servant leaders“ auftreten – eine Rolle der Teamverantwortlichen, deren Erfolg auch im Kontext des agilen Projektmanagements nachweisbar ist.[18] Das Seminar teilt sich so in zwei Teile:
1.) Das Sommersemester dient zur Erarbeitung von Grundlagen zur Projektdurchführung, Einteilung in die verschiedenen Rollen und
2.) das Wintersemester zur selbstständigen Projektdurchführung mit Erstellung eines Projektberichts. Die Dozentin tritt lediglich in beratender Funktion auf.
Der erste Teil der Veranstaltung, des Erschließens von Grundlagen, wird über die Methoden (siehe unten) zwar im festen Rahmen eines von der Dozentin vorgegebenen Seminarplans durchgeführt – was allein schon durch die in der Fachhochschule gängigen Lehrpläne der Fall sein muss – die Gestaltung der Stunden besitzt aber durch die angewandten Methoden des agilen Projektmanagements und des Trivium-Expresses (Erläuterung siehe unten) bereits die für OEP charakteristischen kollaborativen und ergebnisoffenen Elemente.
Im zweiten Teil wird die Orientierung an OEP noch deutlicher, da die Dozentin in ihrer Funktion als Lehrende komplett zurücktritt und nur noch coacht. Die Studierenden organisieren sich weitgehend selbst, vom Erhebungsschema von Openness-Parametern bis hin zur Recherche zum Open-Access-Status der einzelnen Hochschulen und zum kollaborativ geschriebenen Projektbericht. Auch die Rolle eines so genannten „Scrum Masters“, bzw. die damit einhergehenden „Unter“-rollen[19] werden von den Studierenden selbst organisiert und untereinander abgestimmt. Die coachende Dozentin greift nur dann ein, wenn diese Prozesse stocken oder Abstimmungskonflikte entstehen.
2.2 Kursmaterialien
Sämtliche Quellen für die Kursinhalte sind in Open Access verfügbar. Bei der Literaturauswahl hat die Dozentin darauf geachtet, nur Open-Access-Quellen mit einer freien Lizenzierung zu nutzen (FAIRifizierung). Der Gegenstand des Kurses, die Aktualisierung der Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg, kam diesem Anspruch entgegen, da die Urheber*innen von Literatur über Open Access zumeist selbst großen Wert auf die freie Zugänglichkeit ihrer Texte legen. Beispielsweise ist die Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg, die die textuelle Primärressource für den Kurs darstellt, mit einer CC-Lizenz versehen.[20] Auch die Bildmaterialien, in diesem Fall insbesondere Grafiken für die Präsentationen der Studierenden, sind gemeinfrei lizenziert. Der Kurs nutzt dazu insbesondere die Open-Access-Grafiksammlung von Julian Kücklich.[21]
2.3 Tools und Methoden
Methodisch ist der erste Teil des Kurses an Elemente des agilen Projektmanagements angelehnt. So findet immer ein Check-in und ein Check-out statt, bei denen auf Variabilität in den Fragestellungen geachtet wird, um den Studierenden zum Abschluss ihres Studiums noch einmal eine möglichst große Bandbreite an Projektmanagementmethoden an die Hand zu geben, die sie später in ihrem beruflichen Bereich einsetzen können.
Eine Übersicht über die im Sommersemester 2025 verwendeten Check-ins und Check-outs bieten untenstehende Tabellen.
Check-in-Fragen
|
Art des Check-ins |
Beispiel |
Beschreibung/Funktion |
|
Frage |
– Welche Erwartungen haben Sie an den Kurs/die heutige Kurseinheit? – Ihre Strategie für das Studium in einem Wort! |
– Ankommen, Fokussieren – Hinlenkung auf das Thema (hier: Open-Access-Strategie) |
|
Feedback |
– Wie ist der Workload gerade? (als Dot-Abstimmung) |
– Schnelles Stimmungsbild |
|
Retrospektive |
– Start, stop, continue (was sollen wir beginnen, in die Kurseinheiten zu integrieren, womit sollen wir aufhören, was sollen wir weiterführen?) |
– Schnelles Feedback zur weiteren Gestaltung des Seminars |
Check-out-Fragen
|
Art des Check-outs |
Beispiel |
Beschreibung/Funktion |
|
Frage |
– Vanille, Schoko, Erdbeere – oder welches Eis gibt’s jetzt zur Belohnung? |
– Lockeres Entlassen aus dem ersten Teil des Projektseminars |
|
Feedback |
– Ich packe meinen Koffer und nehme mit …/lasse hier … – Warme Worte (im Studierendentandem) |
– Feststellung des Lernfortschritts – Schaffung eines positiven Gruppenklimas |
|
Foreshadowing |
– Open Science, Open Research – oder was ganz Anderes? |
– „Teaser“ und Überleitung zur kommenden Seminareinheit |
|
Retrospektive |
– Welche Check-out-Frage hat Ihnen bisher am besten gefallen? |
– Schnelles Feedback zur weiteren Gestaltung des Seminars |

Darstellung des Trivium-Expresses. Bild: KI-generiert mit Napkin
Den Kern einer jeden Veranstaltung bildet jedoch – bis auf wenige Ausnahmen – der von Nicolai Bach und Yan Heinemann entwickelte „Trivium Express“. Nicolai Bach und Yan Heinemann sind selbst Studierende der Fachhochschule Potsdam und haben diese Methode im Rahmen eines Tutoriums entwickelt.[22] Entsprechend ist das Seminar auch an dieser Stelle ein Anwendungsfall für größtmögliche Partizipation und experimentelle Offenheit.
Im Trivium-Express teilen sich die Studierenden in Kleingruppen mit idealerweise drei Studierenden auf. Sie erhalten ein vorgegebenes Arbeitsthema sowie eine feste Bearbeitungszeit, in der sie eine dreiminütige Kurzpräsentation auf drei Folien umsetzen sollen. Diese werden dann im Anschluss an die Erarbeitungszeit dem gesamten Kurs präsentiert und von ihm diskutiert.
Der Trivium-Express wurde bislang in einem Erstsemestertutorium getestet und findet in diesem Projektseminar eine erste Anwendung für fortgeschrittene Studierende. In beiden Kursen erwies er sich als erfolgreich mobilisierendes Mittel.
Die Erstsemesterstudierenden
festigten gerade über eine Vorlesung gelernte Inhalte durch die aktive Beschäftigung mit den Themen,
übten die Fähigkeit zur selbstständigen Recherche und zur Präsentation des Recherchierten ein,
bauten durch das regelmäßige Präsentieren Schwellenängste vor Präsentationen ab,
gestalteten die Inhalte des Tutoriums aktiv mit und
lernten, konstruktives Feedback in der anschließenden Fragerunde zu erhalten und selbst zu geben.
Für die Teilnehmenden des Projektseminars musste die Methode etwas angepasst werden, da ihnen nur zwei statt der im Tutorium vorgesehenen drei Semesterwochenstunden zur Verfügung stehen.
So gibt es mittlerweile ein Präsentationstemplate. Auch die Quellen werden vorgegeben, was den Rechercheprozess teilweise vorwegnimmt. Daher finden sich etwas andere Effekte.
Die Teilnehmenden des Projektseminars
üben, in kurzer Zeit aus zum Teil sehr umfangreichen Quellen die wichtigsten Informationen zu ziehen, und
festigen im Laufe des Studiums erworbene Kenntnisse.
Eine typische Unterrichtseinheit in den zwei Semesterwochenstunden im Sommersemester sieht unter Einbezug der erwähnten Methoden wie oben Tab. 3 aus.
Der Projektbericht, der im Wintersemester eingereicht werden soll, ist eines der wenigen Elemente, die ebenfalls durch das Modulhandbuch des Studiengangs vorgegeben sind. Hier werden von Seiten der Dozentin offene Tools empfohlen. Da dieser im Projektseminar kollaborativ geschrieben werden soll, sind die Studierenden dazu angehalten, eine offene Schreibplattform wie etwa Etherpad[23] zu wählen. Auch für die internen Abstimmungen sollen nach Möglichkeit offene Abstimmungstools (z. B. Nuudel[24]) gewählt werden. Der wiederholte Hinweis auf offene Tools ist in diesem Zusammenhang wichtig, um das Verständnis der Studierenden für alle Aspekte von Openness in der Projektdurchführung zu schulen.
2.4 Ziel des Kurses
Wie oben beschrieben, gibt es jenseits des thematischen Rahmens kein festgelegtes inhaltliches Resultat, das erarbeitet werden muss. Gleichzeitig ist dieser Kurs keine Fingerübung, dient er doch im besten Fall als Vorlage zur Weiterentwicklung der Brandenburger Open-Access-Strategie. Im Sinne von Open Government und Citizen Science sind es nicht nur die üblichen Stakeholder*innen – Politiker*innen, Open-Access-Beauftragte der Hochschulen, weitere Expert*innen – die die Open-Access-Strategie des Landes gestalten. Es sind die Studierenden als Bürger*innen des Landes und als Stakeholder*innen an den Hochschulen, die die Impulse geben und eine erste Richtung aufzeigen. Die eigentliche Strategieentwicklung wird eine Reihe weiterer Inputs berücksichtigen. Die erarbeiteten Positionen aus dem Seminar werden aber in jedem sichtbar gemacht und als Stakeholder*innen-Input berücksichtigt. Der Transfer der Lehre geht nicht nur in die Gesellschaft, sondern auch in die tatsächlich politische Ausgestaltung dieses Themas ins Land Brandenburg hinein. Bei einer ersten Befragung der Studierenden, was sie sich von diesem Kurs erhoffen, äußerten einige das besondere Interesse an der praktischen Anwendung von Open-Access-Strategien im Land Brandenburg. So schrieb eine teilnehmende Person auf einen Notizzettel: „[P]raxiserfahrungen und wie unsere Ideen politisch umgesetzt werden können“ (erste Sitzung am 7. April 2025). Dies steht exemplarisch für den berechtigen Anspruch der Studierenden, in diesem Kurs einen Teil der wissenschaftspolitischen Entwicklung Brandenburgs aktiv mitgestalten zu können. Open Access geht weit über die Publikationspraxis hinaus, sondern vermittelt den Studierenden, dass politische Prozesse und Entwicklungen in ihrem Bundesland greifbar für sie sind. Offenheit bedeutet hier ausdrücklich gestaltende Teilhabe.
Exemplarische Unterrichtseinheit im Sommersemester
|
Methode |
Check-in-Frage |
Einführung ins Thema |
Trivium-Express Erarbeitung |
Pause |
Trivium-Express Vorstellung und Diskussion |
Check-out-Frage |
|
Beteiligungsform |
Gruppe |
Dozentin/Gast |
Kleingruppe |
/ |
Gruppe |
Gruppe |
|
Länge |
10 min |
10 min |
30 min |
5 min |
25 min |
10 min |
2.5 Kursergebnisse
Sowohl der Projektbericht als solcher sowie die Quellen- und ggf. Datensammlung des Kurses sollen offen publiziert werden, beispielsweise über die Open-Access-Brandenburg-Community auf Zenodo[25] und Zotero[26]. Auch die Kursmaterialien, insbesondere der beschriebene Trivium-Express, sollen über Twillo,[27] dem niedersächsischen Portal für Open Education Resources, frei zugänglich gemacht werden. Vorstellbar ist auch, ausgewählte Kurzpräsentationen frei zur Verfügung zu stellen, ähnlich wie die oben beschriebenen Materialien alles unter der CC BY 4.0 oder CC BY-SA 4.0-Lizenz. Zum Prozess gehört dabei auch, dass die Publikationsschritte und -optionen mit den Teilnehmenden besprochen und reflektiert werden. Dabei soll erarbeitet werden, welche Option die Studierenden für die beste halten und aus welchen Gründen. Auf diesem Weg erwerben sie ein Verständnis für die Funktionslogik und -möglichkeiten von Open-Access-Publikationsinfrastrukturen und -prozessen für Publikationsformen jenseits der traditionellen wissenschaftlichen Publikationsformate.
3 Schlussfolgerungen
Die Entwicklung eines OEP-fokussierten Kurses ist erstrebenswert, zugleich aber auch sehr ambitioniert. Er erfordert von Teilnehmenden wie Lehrenden die Bereitschaft, vorgefertigte Konzepte gegebenenfalls auch kurzfristig umzustellen und neu zu planen. Die Zeit, die in klassischen Lehrkonzepten für die Unterrichtsvorbereitung verwendet wird, fließt vielmehr in die engmaschige Betreuung der Studierenden. Die Lehrenden werden dabei zu Begleitpersonen für das eigenverantwortliche Lernen. Gleichzeitig bleibt eine komplett gleichberechtigte Kollaboration auch in einem von Offenen Bildungspraktiken geprägten Kurs ein Stück weit Fiktion, da sowohl die bestehenden Hierarchien an einer Hochschule und die an Hochschule übliche Kurs- und Benotungsform ein gewisses Machtverhältnis zwischen Dozentin und Studierenden aufrechterhalten.
Weiterhin gibt es praktische Einschränkungen bei offenen Tools. So hat die Dozentin sich für die Umsetzung des ersten Teils des Seminars für Miro[28] entschieden, da die Fachhochschule Potsdam hierfür eine Lizenz besitzt und die Teilnehmenden damit vertraut sind. Moodle[29] hingegen, als zweiter Bestandteil der Kursorganisation, ist eine weit genutzte Open-Source-Lernplattform. Sofern das Seminar nicht ausdrücklich offene Tools als Gegenstand hat, sind pragmatische Priorisierungen und Vorgaben auch zur Absicherung eines geradlinigen Einstiegs in die thematische Arbeit sinnvoll.
In den weiteren Bereichen des Seminars wird auf das Thema Openness in allen Aspekten geachtet.
Quellen: Sowohl Bild- als auch Textmaterialien sind CC-lizenziert oder frei nachnutzbar.
Lerninhalt: Mit der Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg steht ein zentraler Aspekt von Open Access im Zentrum des Kurses.
Konzeption: Der Kurs wird partizipativ und ergebnisoffen durchgeführt.
Methoden: Es werden Methoden des agilen Projektmanagements verwendet, die eine Ergebnisoffenheit zulassen. Zudem kommt der neu entwickelte Trivium-Express als ad-hoc-Präsentationsmethode zum Einsatz.
Kursziel: Die Studierenden gestalten im Sinne von Open Government und Citizen Science hochschulpolitische Prozesse aktiv mit.
Ergebnisse: Die Ergebnisse werden im Open Access publiziert, und die Materialien auf OER-Plattformen zur Verfügung gestellt.
Genauso wichtig, wie das, was von den Studierenden erarbeitet wird, ist die Art und Weise, wie sie es erarbeiten. Als Lehrende steht man beständig vor der Herausforderung, nicht nur Inhalte zu vermitteln, sondern aufzuzeigen, über welche Verfahren in dynamischen Wirkungsfeldern Wissen in Beziehung gesetzt und angewendet wird. So dienen Open Educational Practices dazu, die Vermittlung der dafür erforderlichen Kompetenzen fair und nachvollziehbar zu gestalten. Dies gilt nicht nur für die Teilnehmenden des Projektseminars, die unmittelbar davon profitieren, sondern auch für Lehrende und die Studierende, die vom freien Teilen dieses Wissens zukünftig profitieren können.
About the authors

Anja Zeltner

Ben Kaden
Literaturverzeichnis
Bali, Maha; Cronin, Catherine; Jhangiani, Rajiv S. (2020): Framing Open Educational Practices from a Social Justice Perspective. In: Journal of Interactive Media in Education, (1), 10. DOI:10.5334/jime.565.10.5334/jime.565Suche in Google Scholar
Berliner Erklärung (2003): Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Verfügbar unter https://openaccess.mpg.de/Berliner-Erklaerung, zugegriffen am 23.07.2025.Suche in Google Scholar
Cronin, Catherine; MacLaren, Iain (2018): Conceptualising OEP: A review of theoretical and empirical literature in open educational practices. In: Open Praxis, 2, (10), 127–43.DOI:10.5944/openpraxis.10.2.825.10.5944/openpraxis.10.2.825Suche in Google Scholar
Euler, Ellen (2019): Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg (1.0). Zenodo. DOI:10.5281/zenodo.3757920.Suche in Google Scholar
Geser, Guntram (Hrsg.) (2007): Open educational practices and resources: Olcos roadmap 2012. Salzburg: Research EduMedia.10.7238/rusc.v4i1.295Suche in Google Scholar
Han, Huibin; Zhang, Xiaojia (2024): Servant leadership and project success: the mediating roles of team learning orientation and team agility. In: Frontiers in Psychology, 15 (August), 1417604. DOI:10.3389/fpsyg.2024.1417604.10.3389/fpsyg.2024.1417604Suche in Google Scholar
Heinemann, Yan; Bach, Nicolai (2025): Trivium Express. Zenodo. DOI:10.5281/zenodo.17019283.Suche in Google Scholar
Heller, Lambert; Brinken, Hellen (2018): How to run a book sprint – in 16 steps. In: Impact of Social Sciences – Maximizing the impact of academic research. Verfügbar unter https://blogs.lse.ac.uk/impactofsocialsciences/2018/11/20/how-to-run-a-book-sprint-in-16-steps/, veröffentlicht am: 20.11.2018, zugegriffen am 09.05.2025.Suche in Google Scholar
Katz, Stacy (2019): The Case for Open Educational Resources in Library and Information Science Education. DOI:10.31229/osf.io/ervct.10.31229/osf.io/ervctSuche in Google Scholar
Katz, Stacy (2020): The Case for OER in LIS Education. In: Library Trends, 69 (2), 419–34. DOI:10.1353/lib.2020.0040.10.1353/lib.2020.0040Suche in Google Scholar
Koseoglu, Suzan; Bozkurt, Aras (2018): An exploratory literature review on open educational practices. In: Distance Education, 39 (4), 441–61. DOI:10.1080/01587919.2018.1520042.10.1080/01587919.2018.1520042Suche in Google Scholar
Kücklich, Julian (2020): Free Vector ICONS Vektorgrafiken aus der Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg zum Thema Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Kultur: Wissenschaftskommunikation, wissenschaftliches Publizieren, Open Access, Open Data, Open Science. Zenodo. DOI:10.5281/ZENODO.3674561.Suche in Google Scholar
Kücklich, Julian (2021): Icon-Paket zum Themenfeld Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Kultur: Open Access, Open Research, Wissenschaftskommunikation, wissenschaftliches Publizieren. Teil 2. Zenodo. DOI:10.5281/ZENODO.5608845.Suche in Google Scholar
Lambert, Sarah Roslyn (2018): Changing Our (Dis)Course: A Distinctive Social Justice Aligned Definition of Open Education. In: Journal of Learning for Development, 5 (3). DOI:10.56059/jl4d.v5i3.290.10.56059/jl4d.v5i3.290Suche in Google Scholar
Müngersdorff, Rüdiger (2020): Denk sinnlich: Die Ästhetik der Organisationsentwicklung. Darmstadt: wbg Academic.Suche in Google Scholar
OERinfo (o. J.): OER in der Hochschulbildung – allgemeine Infos. Verfügbar unter https://open-educational-resources.de/allgemein-in-der-hochschule/, zugegriffen am 23.07.2025.Suche in Google Scholar
Open Access Brandenburg (2025): Open Access Brandenburg. Verfügbar unter https://zenodo.org/communities/openaccess_bb/records, zugegriffen am 09.05.2025.Suche in Google Scholar
Open Access Brandenburg (2025a): Open Access Brandenburg. Verfügbar unter https://www.zotero.org/groups/4278188/open_access_brandenburg, zugegriffen am 09.05.2025.Suche in Google Scholar
Open-Access-Büro Berlin (2022): Empfehlung für eine Landesinitiative Open Research Berlin, Open Access Blog Berlin. Verfügbar unter https://blogs.fu-berlin.de/open-research-berlin/2022/03/15/empfehlung-fuer-eine-landesinitiative-open-research-berlin/.Suche in Google Scholar
Präsidentin der Fachhochschule Potsdam (2023): Amtliche Bekanntmachungen Nummer 388. Potsdam, 28.04.2020. Modulhandbuch für den Bachelorstudiengang Bibliothekswissenschaft zur Studien- und Prüfungsordnung ABK Nr. 386 vom 28.04.2020. Verfügbar unter https://www.fh-potsdam.de/studium-weiterbildung/fachbereiche/fachbereich-informationswissenschaften/studium-lehre/modulhandbuecher-studien-pruefungsordnungen, zugegriffen am 09.05.2025.Suche in Google Scholar
Spiegler, Simone V.; Heinecke, Christoph; Wagner, Stefan (2021): An empirical study on changing leadership in agile teams. In: Empirical Software Engineering, 26 (3), 41. DOI:10.1007/s10664-021-09949-5.10.1007/s10664-021-09949-5Suche in Google Scholar
Twillo (o. J.): Twillo. Verfügbar unter https://www.twillo.de/oer/web/, zugegriffen am 23.07.2025.Suche in Google Scholar
Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg (o. J.): Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg. Verfügbar unter https://open-access-brandenburg.de/, zugegriffen am 24.07.2025.Suche in Google Scholar
Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg; Euler, Ellen; Zeltner, Anja et al. (2025): Transformationsbegleitung, Publikationsunterstützung und Publikationsinfrastruktur: Arbeitsprogramm der Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg (VuK) 2025–2028. Zenodo. DOI:10.5281/zenodo.15920970.Suche in Google Scholar
© 2025 bei den Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
Artikel in diesem Heft
- Titelseiten
- Editorial
- Neue Allianzen für eine offene Bildungskultur – Bibliotheken, Rechtswissenschaften und Open Educational Practices
- Die Rechtswissenschaft im Umbruch
- Open Educational Practices in den Rechtswissenschaften
- Offene Tools und Services für das juristische Publizieren
- Zugänge zum juristischen Diskurs entwerfen
- Bibliotheken als strategische Knotenpunkte für OEP
- Das Kollektiv hinter dem Individuum: OER, KI und die strategische Rolle von Bibliotheken am Beispiel der ZHAW Hochschulbibliothek
- Bibliotheken als Schlüsselakteure in der Weiterentwicklung von OEP an Hochschulen: Synergien für offenen Bildungszugang und länderübergreifende Zusammenarbeit
- Moodle als integrative Plattform für OER: Interdisziplinäre Entwicklung eines Plugins zur Unterstützung digital angereicherter Lehre
- Leveraging GitLab as a Platform for the Provisioning and Managing of Open Educational Resources in an Open Educational Practices Use Case
- Open Educational Practices als gesellschaftliche Aufgabe
- Openness in the Higher Education Classroom – Ein Workshop zur praktischen Umsetzung offener Lehre
- Open Educational Practices im Kontext der bibliothekswissenschaftlichen Lehre
- Edited it. Regionale Open-GLAM-Labore mit Bibliotheken und Bürgerinnen, die forschen und entwickeln
- Videobasiertes Lehr-Lernszenario in der Hochschule – theoretischer Hintergrund und struktureller Rahmen eines Praxisbeispiels zur Wertebildung
- Offenheit gemeinsam, disziplinübergreifend und nachhaltig gestalten
- Why Diverse Faculty Voices Matter and How to Sustain Their Engagement in Open Education Practices
- Sonstige Beiträge
- Wissenschaftsblogs in Deutschland: Eine Analyse infrastruktureller Aspekte
- Rezensionen
- Haug, Christine; Jacobs, Stephanie (Hrsg.): Zwischen den Zeilen und Zeiten. Buchhandel und Verlage 1825–2025. Eine andere Geschichte des Börsenvereins. Herausgegeben im Auftrag der Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Göttingen: Wallstein Verlag, 2025. 568 S. Abb. ISBN 978-3-8353-5847-8. Klappenbroschur, Farbschnitt, 28 €
- Jochen Johannsen, Bernhard Mittermaier, Hildegard Schäffler und Konstanze Söllner: Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. 2. völlig neu überarb. Aufl. Berlin, Boston: De Gruyter Saur, 2024. 2 Bde. XIV, geb., 849 S., 33 Abb. (De Gruyter Reference). ISBN 978-3-11-102991-7, € 189,95 (elektronische Versionen: Open Access)
- Annette Fichtner, Helmut Obst, Christian Meskó (Hrsg.): Praxishandbuch Medien an den Rändern. Umgang mit umstrittenen Werken in Bibliotheken. (De Gruyter Praxishandbuch) Berlin: De Gruyter Saur, 2024. 1. Aufl. geb., 250 S., ISBN-10: 3111217426, ISBN-13: 978-3111217420. 79,95 €
- Holger Böning: Christian Friedrich Daniel Schubart. Journalist und Kritiker des Journalismus, Intelligenzblattredakteur und Publizist des Sturm und Drang (Presse und Geschichte – Neue Beiträge: 165). Bremen: edition lumière, 2025. 443 S., Abbildungen. ISBN 978-3-948077-37-2, Hardcover, € 39,80
Artikel in diesem Heft
- Titelseiten
- Editorial
- Neue Allianzen für eine offene Bildungskultur – Bibliotheken, Rechtswissenschaften und Open Educational Practices
- Die Rechtswissenschaft im Umbruch
- Open Educational Practices in den Rechtswissenschaften
- Offene Tools und Services für das juristische Publizieren
- Zugänge zum juristischen Diskurs entwerfen
- Bibliotheken als strategische Knotenpunkte für OEP
- Das Kollektiv hinter dem Individuum: OER, KI und die strategische Rolle von Bibliotheken am Beispiel der ZHAW Hochschulbibliothek
- Bibliotheken als Schlüsselakteure in der Weiterentwicklung von OEP an Hochschulen: Synergien für offenen Bildungszugang und länderübergreifende Zusammenarbeit
- Moodle als integrative Plattform für OER: Interdisziplinäre Entwicklung eines Plugins zur Unterstützung digital angereicherter Lehre
- Leveraging GitLab as a Platform for the Provisioning and Managing of Open Educational Resources in an Open Educational Practices Use Case
- Open Educational Practices als gesellschaftliche Aufgabe
- Openness in the Higher Education Classroom – Ein Workshop zur praktischen Umsetzung offener Lehre
- Open Educational Practices im Kontext der bibliothekswissenschaftlichen Lehre
- Edited it. Regionale Open-GLAM-Labore mit Bibliotheken und Bürgerinnen, die forschen und entwickeln
- Videobasiertes Lehr-Lernszenario in der Hochschule – theoretischer Hintergrund und struktureller Rahmen eines Praxisbeispiels zur Wertebildung
- Offenheit gemeinsam, disziplinübergreifend und nachhaltig gestalten
- Why Diverse Faculty Voices Matter and How to Sustain Their Engagement in Open Education Practices
- Sonstige Beiträge
- Wissenschaftsblogs in Deutschland: Eine Analyse infrastruktureller Aspekte
- Rezensionen
- Haug, Christine; Jacobs, Stephanie (Hrsg.): Zwischen den Zeilen und Zeiten. Buchhandel und Verlage 1825–2025. Eine andere Geschichte des Börsenvereins. Herausgegeben im Auftrag der Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Göttingen: Wallstein Verlag, 2025. 568 S. Abb. ISBN 978-3-8353-5847-8. Klappenbroschur, Farbschnitt, 28 €
- Jochen Johannsen, Bernhard Mittermaier, Hildegard Schäffler und Konstanze Söllner: Praxishandbuch Bibliotheksmanagement. 2. völlig neu überarb. Aufl. Berlin, Boston: De Gruyter Saur, 2024. 2 Bde. XIV, geb., 849 S., 33 Abb. (De Gruyter Reference). ISBN 978-3-11-102991-7, € 189,95 (elektronische Versionen: Open Access)
- Annette Fichtner, Helmut Obst, Christian Meskó (Hrsg.): Praxishandbuch Medien an den Rändern. Umgang mit umstrittenen Werken in Bibliotheken. (De Gruyter Praxishandbuch) Berlin: De Gruyter Saur, 2024. 1. Aufl. geb., 250 S., ISBN-10: 3111217426, ISBN-13: 978-3111217420. 79,95 €
- Holger Böning: Christian Friedrich Daniel Schubart. Journalist und Kritiker des Journalismus, Intelligenzblattredakteur und Publizist des Sturm und Drang (Presse und Geschichte – Neue Beiträge: 165). Bremen: edition lumière, 2025. 443 S., Abbildungen. ISBN 978-3-948077-37-2, Hardcover, € 39,80