»Solidarität zuerst«
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Hermann-Josef Große Kracht
Über dieses Buch
Die Solidarität ist im Vergleich zur Freiheit und zur Gerechtigkeit merkwürdig »theorielos«. Liegt dies an der Dominanz eines politischen Liberalismus aus vorindustriellen Zeiten, der unser Denken bis heute prägt? An die sozialphilosophischen Aufbrüche des französischen Solidarismus von Akteuren wie Léon Bourgeois, Alfred Fouillée und Charles Gide erinnernd, fragt Hermann-Josef Große Kracht, ob es nicht an der Zeit ist, die philosophischen Freiheitslektionen des 18. Jahrhunderts mit den soziologischen Solidaritätslektionen des 19. Jahrhunderts zu einem postliberalen Solidarismus zu verbinden.
Information zu Autoren / Herausgebern
Hermann-Josef Große Kracht (apl. Prof. Dr. phil., theol. habil., M.A.), geb. 1962, ist Akademischer Oberrat am Institut für Theologie und Sozialethik der Technischen Universität Darmstadt.
Rezensionen
»Hermann-Josef Große Krachts Verdienst ist es, die in der Theorie- und Ideengeschichte wenig rezipierten Solidaristen fundiert darzustellen.«
Fachgebiete
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Vorwort
9 -
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1. Solidarität – das unverstandene Lieblingskind der Moderne
13 -
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2. Noch immer »Bürgergesellschaft mittlerer Existenzen«?
25 -
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3. Normative Ernüchterungen
59 -
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4. »Solidarität zuerst«.
83 -
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5. Relative und progressive Autonomie
107 -
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6. Soziale Hypotheken und rückwirkender Quasi-Vertrag
131 -
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7. Ein Neustart solidaristischer Vernunft?
155 -
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Literaturverzeichnis
185