Was unbemerkt bleibt: Eine Theorie gegen Denkmäler
-
Gernot Waldner
Abstract
This paper situates a short text on monuments by Robert Musil in the context of the contemporary politics of memorials. It argues that Musil’s reflection on monuments and the attention they attract was prompted by the erection of a bust of Ernst Mach in Vienna’s Rathauspark. There is no reason in Mach’s thought for monuments – even one to himself – to get attention from anyone. Musil exploits this irony in his textual monument to Mach’s principle of the economy of thought.
Abstract
This paper situates a short text on monuments by Robert Musil in the context of the contemporary politics of memorials. It argues that Musil’s reflection on monuments and the attention they attract was prompted by the erection of a bust of Ernst Mach in Vienna’s Rathauspark. There is no reason in Mach’s thought for monuments – even one to himself – to get attention from anyone. Musil exploits this irony in his textual monument to Mach’s principle of the economy of thought.
Kapitel in diesem Buch
- Frontmatter I
- Inhalt V
- Einleitung 1
- Musil und das kakanische Verwaltungswissen 17
- Von Kooperation zu Konkurrenz 37
- Pathologien des Schreibens: Robert Musil und die Individualpsychologie 59
- Robert Musil und die österreichische Avantgarde oder »Der -Ismus vergeht, die Dummheit besteht« 81
- »Bannung des optischen Teils unsrer Existenz« 113
- Auf dem Feld des Wiener Theaters 127
- Zwischen Wien und Atlantis 143
- Eine »freundlich-feindliche Durchdringung« 157
- Was unbemerkt bleibt: Eine Theorie gegen Denkmäler 199
- Der Prater als Ideal und als Wirklichkeit oder Der (National-)Geist des Sports 217
- Der neue Mensch als Durchschnittling 235
- Die Stadt als Partitur 259
- Das »Gefäß« Wien 279
- Unfälle, Entgleisungen, Verirrung 293
- Wien als Modus Operandi 307
- Unpolitische Betrachtungen eines Politischen 339
- Eine Photographie Ea von Alleschs 365
- Rezensionen 371
- Anschriften der Beiträgerinnen und Beiträger 413
- Siglen 415
- Redaktioneller Hinweis 417
- Register
Kapitel in diesem Buch
- Frontmatter I
- Inhalt V
- Einleitung 1
- Musil und das kakanische Verwaltungswissen 17
- Von Kooperation zu Konkurrenz 37
- Pathologien des Schreibens: Robert Musil und die Individualpsychologie 59
- Robert Musil und die österreichische Avantgarde oder »Der -Ismus vergeht, die Dummheit besteht« 81
- »Bannung des optischen Teils unsrer Existenz« 113
- Auf dem Feld des Wiener Theaters 127
- Zwischen Wien und Atlantis 143
- Eine »freundlich-feindliche Durchdringung« 157
- Was unbemerkt bleibt: Eine Theorie gegen Denkmäler 199
- Der Prater als Ideal und als Wirklichkeit oder Der (National-)Geist des Sports 217
- Der neue Mensch als Durchschnittling 235
- Die Stadt als Partitur 259
- Das »Gefäß« Wien 279
- Unfälle, Entgleisungen, Verirrung 293
- Wien als Modus Operandi 307
- Unpolitische Betrachtungen eines Politischen 339
- Eine Photographie Ea von Alleschs 365
- Rezensionen 371
- Anschriften der Beiträgerinnen und Beiträger 413
- Siglen 415
- Redaktioneller Hinweis 417
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