Wer braucht schon Musikdokumentationen, wenn es TikTok und Carpool Karaoke gibt?
Abstract
Dieser Beitrag stellt auf provokante Weise die Frage, was klassische Musikdokumentarfilme ihrem Publikum angesichts einer immer spektakulärer, bunter und fragmentierter werdenden Medienwelt heute noch bieten können - und ob dieses Format durch neue Inszenierungsformen auf Plattformen wie YouTube und TikTok nicht bereits obsolet geworden ist. Dabei werden beide Formen in den Blick genommen - sowohl der klassische Musikdokumentarfilm als auch die neuen Formen popkulturell-medialer Selbst- und Fremddarstellung von Stars in sozialen Medien und auf On-Demand-Videoplattformen. Es wird aufgezeigt, wie diese neuen Formate den spezifischen gesellschaftlichen Erfordernissen und Funktionen des Starkultes angepasst sind.
Abstract
Dieser Beitrag stellt auf provokante Weise die Frage, was klassische Musikdokumentarfilme ihrem Publikum angesichts einer immer spektakulärer, bunter und fragmentierter werdenden Medienwelt heute noch bieten können - und ob dieses Format durch neue Inszenierungsformen auf Plattformen wie YouTube und TikTok nicht bereits obsolet geworden ist. Dabei werden beide Formen in den Blick genommen - sowohl der klassische Musikdokumentarfilm als auch die neuen Formen popkulturell-medialer Selbst- und Fremddarstellung von Stars in sozialen Medien und auf On-Demand-Videoplattformen. Es wird aufgezeigt, wie diese neuen Formate den spezifischen gesellschaftlichen Erfordernissen und Funktionen des Starkultes angepasst sind.
Chapters in this book
- Frontmatter I
- Inhalt VII
- Vorwort und Einführung 1
-
Teil I: Zur Epistemologie und Medienarchäologie des Musikvideos
- Musik, Mathematik und Medien 13
- Zur Musikalität des Visuellen 25
-
Teil II: Pop und Subversion: Gegenkulturelle Prozesse der Aneignung
- Extrem laut und unglaublich erfolgreich 43
- „Video with a Message“ 53
-
Teil III: Sampling, Imitation und Adaption: Zitationspraktiken im Musikvideo zwischen E und U
- Im Wunderland der Avantgarde 77
- Transmediale Audiovisionen, oder: U+E=Ü 91
- Notes on Pop 109
- Michel Gondry und Spike Jonze – Auteurs des Musikvideos 125
-
Teil IV: Neue Dispositive: Mediale Repräsentationen im aktuellen Musikvideo
- Rich posing – queer (non)passing 147
- Dis-/Kontinuitäten 173
- Sport im hybriden Medium Musikvideo 193
- Wer braucht schon Musikdokumentationen, wenn es TikTok und Carpool Karaoke gibt? 205
-
Teil V: Anhang
- Beiträger*innenverzeichnis 225
Chapters in this book
- Frontmatter I
- Inhalt VII
- Vorwort und Einführung 1
-
Teil I: Zur Epistemologie und Medienarchäologie des Musikvideos
- Musik, Mathematik und Medien 13
- Zur Musikalität des Visuellen 25
-
Teil II: Pop und Subversion: Gegenkulturelle Prozesse der Aneignung
- Extrem laut und unglaublich erfolgreich 43
- „Video with a Message“ 53
-
Teil III: Sampling, Imitation und Adaption: Zitationspraktiken im Musikvideo zwischen E und U
- Im Wunderland der Avantgarde 77
- Transmediale Audiovisionen, oder: U+E=Ü 91
- Notes on Pop 109
- Michel Gondry und Spike Jonze – Auteurs des Musikvideos 125
-
Teil IV: Neue Dispositive: Mediale Repräsentationen im aktuellen Musikvideo
- Rich posing – queer (non)passing 147
- Dis-/Kontinuitäten 173
- Sport im hybriden Medium Musikvideo 193
- Wer braucht schon Musikdokumentationen, wenn es TikTok und Carpool Karaoke gibt? 205
-
Teil V: Anhang
- Beiträger*innenverzeichnis 225