Die Stadt als Partitur
-
Alexander Honold
Abstract
In this essay, the urban setting in Musil’s Man without Qualities is analysed in terms of the semiotic structures of spatial extension and narrative simultaneity. Musil’s attempt to capture the complexities and ambiguities of simultaneity in modern cities can be seen as something akin to a musical score with its notation that combines several linear systems at once. The wide range of social discourses in Musil’s pre-war Vienna thus brings together various tonalities and characters in an urban soundscape full of unsung melodies.
Abstract
In this essay, the urban setting in Musil’s Man without Qualities is analysed in terms of the semiotic structures of spatial extension and narrative simultaneity. Musil’s attempt to capture the complexities and ambiguities of simultaneity in modern cities can be seen as something akin to a musical score with its notation that combines several linear systems at once. The wide range of social discourses in Musil’s pre-war Vienna thus brings together various tonalities and characters in an urban soundscape full of unsung melodies.
Chapters in this book
- Frontmatter I
- Inhalt V
- Einleitung 1
- Musil und das kakanische Verwaltungswissen 17
- Von Kooperation zu Konkurrenz 37
- Pathologien des Schreibens: Robert Musil und die Individualpsychologie 59
- Robert Musil und die österreichische Avantgarde oder »Der -Ismus vergeht, die Dummheit besteht« 81
- »Bannung des optischen Teils unsrer Existenz« 113
- Auf dem Feld des Wiener Theaters 127
- Zwischen Wien und Atlantis 143
- Eine »freundlich-feindliche Durchdringung« 157
- Was unbemerkt bleibt: Eine Theorie gegen Denkmäler 199
- Der Prater als Ideal und als Wirklichkeit oder Der (National-)Geist des Sports 217
- Der neue Mensch als Durchschnittling 235
- Die Stadt als Partitur 259
- Das »Gefäß« Wien 279
- Unfälle, Entgleisungen, Verirrung 293
- Wien als Modus Operandi 307
- Unpolitische Betrachtungen eines Politischen 339
- Eine Photographie Ea von Alleschs 365
- Rezensionen 371
- Anschriften der Beiträgerinnen und Beiträger 413
- Siglen 415
- Redaktioneller Hinweis 417
- Register
Chapters in this book
- Frontmatter I
- Inhalt V
- Einleitung 1
- Musil und das kakanische Verwaltungswissen 17
- Von Kooperation zu Konkurrenz 37
- Pathologien des Schreibens: Robert Musil und die Individualpsychologie 59
- Robert Musil und die österreichische Avantgarde oder »Der -Ismus vergeht, die Dummheit besteht« 81
- »Bannung des optischen Teils unsrer Existenz« 113
- Auf dem Feld des Wiener Theaters 127
- Zwischen Wien und Atlantis 143
- Eine »freundlich-feindliche Durchdringung« 157
- Was unbemerkt bleibt: Eine Theorie gegen Denkmäler 199
- Der Prater als Ideal und als Wirklichkeit oder Der (National-)Geist des Sports 217
- Der neue Mensch als Durchschnittling 235
- Die Stadt als Partitur 259
- Das »Gefäß« Wien 279
- Unfälle, Entgleisungen, Verirrung 293
- Wien als Modus Operandi 307
- Unpolitische Betrachtungen eines Politischen 339
- Eine Photographie Ea von Alleschs 365
- Rezensionen 371
- Anschriften der Beiträgerinnen und Beiträger 413
- Siglen 415
- Redaktioneller Hinweis 417
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