Pferde, in Gruppen zu je 4 oder mehr Tieren beiderlei Geschlechts, erhielten intravenöse Injektionen von 1-20 µg (total) des Lipopolysaccharids aus Salmonella abortus equi (Pyrexal), worauf das Verhalten der Körpertemperatur sowie der Gesamt-Leukocyten und Lymphocyten im peripheren Blut während einer Versuchszeit von 10 Stdn. verfolgt wurde. Mit Hilfe der Fiebermaxima wurde eine Dosis-Wirkungskurve erhalten, aus der sich für die minimale pyrogene Dosis (MPD) des S. abortus equi-Lipopolysaccharids der Wert von 0,0004 μg/kg ergab, womit das Pferd sich gegenüber Kaninchen (MPD=0,0035 μg/kg) und dem Menschen (MPD=~0,002 μg/kg) als besonders empfindlich erweist. - Wegen ihrer unter Normalbedingungen relativ sehr konstanten Körpertemperatur sind Pferde für Untersuchungen mit fiebererzeugenden Stoffen sehr geeignet. Die Gesamtleukocyten des Pferdes erleiden nach Lipopolysaccharid-Injektionen einen primären Abfall, welcher mit steigender Dosis des Bakterien-Reizstoffs in gesetzmäßiger Weise immer ausgeprägter wird. Der leukopenischen Phase folgt eine Leukocytose, jedoch von nur geringem Ausmaß. Die Lymphocyten zeigen regelmäßig einen länger anhaltenden Abfall bis auf 40-60% des Ausgangswertes. Vergleichsweise durchgeführte Injektionen von 20 μg des Lipopolysaccharids aus Salmonella paratyphi B verursachten dieselben Reaktionen wie 20 μg des S. abortus equi-Lipopolysaccharids.
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Open AccessÜber ionotrope Gele mit KapillarstrukturJune 2, 2014
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