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Instandhaltungspolitik im Rahmen einer ganzheitlichen Anlagenwirtschaft

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Published/Copyright: March 24, 2017

Kurzfassung

Die Instandhaltungspolitik ist Bestandteil der komplexen Anlagenwirtschaft. Sie spielt im Rahmen der anlagenwirtschaftlichen Aktivitäten eine wesentliche Rolle. Ihre Bedeutung und ihre Leistungen werden angesichts ihrer Produktivitätspotenziale und der gestiegenen Kapitalintensität in vielen Unternehmen oft unterschätzt. Die Nachhaltigkeit ihrer Wirkung und die Wirtschaftlichkeit ihrer Maßnahmen werden im Vergleich zu anderen Erneuerungsmaßnahmen wiederum häufig überschätzt. Daher ist es erforderlich, den Anlagenlebenszyklus im Ganzen zu betrachten und die Instandhaltungspolitik in diesen einzuordnen.

Abstract

The maintenance politics play a substantial role in the context of economic activities concerning technical assets. Their meaning and their achievements are often underestimated in view of their productivity potentials and in view of the risen capital intensity in many industries. The sustainability of their effect and the economics of their measures frequently are overestimated in comparison with other renewal measures. Therefore will it be necessary to regard the life cycle of technical assets in the whole one and to arrange the maintenance policy in this holistic frame.


Dr. Henning Prüß, geb. 1975, studierte Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Rostock und promovierte am Institut für Produktionswirtschaft zum Thema Komplexe Anlagenwirtschaft. Derzeit ist er als Bereichsleiter für das Assetmanagement der großtechnischen Anlagen bei einem großen regionalen Energieversorgungsunternehmen in Süddeutschland verantwortlich.

Prof. Dr. Dr. Theodor Nebl, geb. 1949, studierte Ingenieurökonomie an der Universität Rostock und promovierte 1979 zum Thema „Bedarfsgerechte Gestaltung der Kapazität“ und habilitierte 1983 zur Komplexen Planung der Grundfondsreproduktion. 1984 folgte eine zweite Promotion zum Thema „Darstellung von Einflüssen auf die Erfassung und Verarbeitung von Vorlesungsinhalten in der Ausbildung von Diplom-Ingenieurökonomen“. 1989 wurde er zum ordentlichen Professor an die Universität Rostock berufen, war ab 1990 Sprecher des Instituts für Produktionswirtschaft und von 2000 bis 2006 Senator der Universität Rostock. Sein Hauptforschungsschwerpunkt ist die Produktionsorganisation in Fertigungshauptprozessen und in fertigungsnahen industriellen Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt auf KMU.


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Online erschienen: 2017-03-24
Erschienen im Druck: 2006-12-18

© 2006, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 13.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.101091/html
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