Verständliche Risikoaufklärung und Schutz unkundiger Kleinanleger bei der Anlageberatung
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Martin Brenncke
Zusammenfassung
Der Beitrag analysiert die anlegerschützende Wirkung des Gebots der verständlichen Risikoaufklärung im Aufsichts- und Zivilrecht. Dieser Schutz ist für unkundige Kleinanleger im Informationsmodell begrenzt, weil das Aufsichtsrecht ein Mindestmaß an Verständnis beim Privatkunden zwingend unterstellt. Im Beratungsmodell kann im Ausnahmefall hingegen auch ein Verständnistest beim Kunden gefordert sein. Die vom BGH zuletzt im Zinsswap-Urteil aufgestellten hohen Anforderungen an die Verständlichkeit stehen mit aufsichtsrechtlichen Wertentscheidungen im Einklang, gerade auch soweit sie in faktische Vertriebsbeschränkungen münden. Sie lassen sich zudem für den Schutz unkundiger Kleinanleger fruchtbar machen.
© 2014 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Aachener Str. 222, 50931 Köln.
Articles in the same Issue
- Cover
- Aufsätze
- Die Kündigung des Anleiheschuldverhältnisses aus wichtigem Grund
- Überfällige Konvergenz von privatem und öffentlichem Recht der Anlageberatung
- Verständliche Risikoaufklärung und Schutz unkundiger Kleinanleger bei der Anlageberatung
- Die Schutzgesetzeigenschaft des § 261 StGB
- Risikoberichterstattung kapitalmarktorientierter Banken nach DRS 20 – Handlungsfelder und Umsetzungsvorschläge im Kontext aufsichtsrechtlicher Anforderungen
- Rechtsprechung
- Entscheidungen in Leitsätzen
- Entscheidung im Wortlaut
- Aufklärungspflicht der beratenden Bank über alle Innenprovisionen ab dem 1. 8. 2014
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