Was mir heilig ist
Zusammenfassung
Der Beitrag fokussiert auf architektonische und soziokulturelle Aneignungsprozesse des Sakralen und Profanen im Zusammenhang mit Räumen der Gemeinschaftsstiftung. Im Reformkirchenbau des 20. Jahrhunderts mit dem Bemühen, inszenierte Heiligkeit zu entkräften, sowie in den Ambitionen profaner Institutionen, über sakral anmutende Assoziationen die soziale Bedeutung zu steigern, wird die Verhandelbarkeit von Heiligkeit deutlich.
Abstract
The article focuses on architectural and socio-cultural appropriation processes of the sacred and the profane in connection with public spaces of forming communities. In the 20th century, the negotiability and social construction of sacredness can be observed in the churches’ reform efforts to weaken spatially staged holiness, as well as in the ambitions of profane institutions to enhance the character of the extra-ordinary through sacred associations in architectural design.
© 2024 Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Frontmatter
- Editorial
- Teil I: Raum und Räumlichkeit
- Heilige Räume in der Hebräischen Bibel
- Heiliggeistkirche
- »Der Ort ist wol leiblich«
- Zur digital vermittelten Abendmahlsfeier
- Teil II: Kirchenräume und Architektur
- Neues Bauen für den neuen Menschen?
- »Gott wohnt auch im Bimsbeton«
- In Bewegung
- Wahrnehmungsroutinen statt heilige Räume
- Heiligende Räume
- Teil III: Umnutzung und Konstruktion durch Interaktion
- Heilige Stätten im Judentum
- Shared Space
- »Neutrale« Heiligkeit?
- Was mir heilig ist
- Sakralisierungsprozesse in der Erinnerungskultur
- Teil IV: Heilige Erde und das Heilige im politischen Raum
- »Heiliges Russland« und »Russische Welt«
- Apotheose der Nation?
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
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