Zusammenfassung
An die Feststellung, dass sich Bibliotheken mit neuen Spezialisierungen bereits eine wichtige Rolle als Kuratorinnen von Forschungsdaten erarbeiten, schließt sich die Frage an, welche Rolle die Erhebung und Verarbeitung von Forschungsinformationen im Rahmen der Forschungsberichterstattung als forschungsnahe Dienstleistung im Aufgaben- und Kompetenzportfolio wissenschaftlicher Bibliothekarinnen und Bibliothekare zukünftig spielen wird. Auf Basis der Auswertung von Stellenanzeigendaten der Jahre 2005 bis 2020 und einer Onlineerhebung werden formale Tätigkeits- und Kompetenzanforderungen von Bibliothekspersonal in der Forschungsberichterstattung und dessen gegenwärtige Tätigkeitsprofile sowie wahrgenommene Kompetenzbereiche untersucht.
Abstract
Whilst libraries have already developed new specializations as curators of research data, we ask which role the collection and processing of research information will play as a research support service in academic libraries and how this affects their task and competency profiles in the future. Based on an analysis of job advertisements for the years 2005 to 2020 and an online survey, we identify formal tasks and competency requirements as well as current task profiles and perceived areas of competency.
1 Einleitung
Das Bibliothekswesen ist eine wandlungsfähige Profession. Die Community ist auch darauf angewiesen, angesichts tiefgreifender Veränderungen im wissenschaftlichen Kommunikations- und Publikationswesen durch die Open Access-Transformation, die sich verändernden Informationsbedarfe durch die Digitalisierung und einen stetig steigenden Kostendruck.[1] Vor diesem Hintergrund erschließen sich wissenschaftliche Bibliothekare und Bibliothekarinnen regelmäßig neue Aufgabenfelder,[2] zum Beispiel als Open-Access-Beauftragte,[3] Forschungsdatenmanager und -managerinnen[4] oder Bibliometrie-Experten und -Expertinnen.[5] Zur Erfassung neuer Facetten des Berufsbildes wurden deshalb insbesondere im Aufgabenbereich Forschungsdatenmanagement,[6] aber auch im Bereich der evaluativen Bibliometrie,[7] Untersuchungen zu Tätigkeiten, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen durchgeführt.
Ein weiterer forschungsnaher Dienst, der zunehmend in das Blickfeld wissenschaftlicher Bibliotheken gerät, ist die Forschungsberichterstattung (FBE). Diese umfasst eine zweckorientierte Erhebung, Aufbereitung, Bereitstellung und Weitergabe von Forschungsinformationen, also von Metadaten über Forschungsaktivitäten wie zum Beispiel Projekttitel und Laufzeit oder Patentnamen, an einrichtungsinterne oder externe Datennachfrager wie Zuwendungsgeber oder Ministerien.[8] Der Wissenschaftsrat hat in seiner jüngsten Empfehlung zum Kerndatensatz Forschung (KDSF), einem Standard für Forschungsinformationen, nachdrücklich empfohlen, die FBE „sowohl organisatorisch als auch technisch zu professionalisieren“, um damit die strategische Auskunftsfähigkeit von Forschungseinrichtungen zu verbessern.[9] Vor diesem Hintergrund gewinnt die zunehmende Verbreitung von Forschungsinformationssystemen (FIS) als integrierte Datenbank- und Informationssysteme zur Erfassung, Verarbeitung, Verknüpfung, aber auch Auswertung und Darstellung von Forschungsinformationen an Bedeutung. Mit der jüngsten Einrichtung einer Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland zur Unterstützung und Förderung der Nutzung des KDSF soll in Analogie zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur eine vergleichbare, gewichtige Instanz für Forschungsinformationen geschaffen werden.[10] Daran, dass Bibliotheken mit neuen Spezialisierungen wie den „data librarians“[11] bereits eine wichtige Rolle als Kuratorinnen von Forschungsdaten erarbeiten, schließt sich die Frage an, welche Rolle die digital gestützte FBE als forschungsnahe Dienstleistung im Aufgaben- und Kompetenzportfolio wissenschaftlicher Bibliothekare und Bibliothekarinnen zukünftig spielen wird.
Publikationsmetadaten als eine der wichtigsten Forschungsinformationen für wissenschaftliche Einrichtungen liegen naturgemäß im „Hoheitsgebiet“ von Bibliotheken und werden oft bereits in institutionellen Repositorien oder Hochschulbibliographien erfasst.[12] Werden sie mit weiteren Forschungsinformationen verknüpft, so können „die Aufgaben und neuen Betätigungsfelder, die auf Bibliotheken in diesem Zusammenhang zukommen, […] noch weitere Kreise ziehen – vom konkreten Aufbau und Betrieb eines professionellen Publikationsmanagements bis hin zur Anwendungsbetreuung von IT-Systemen“.[13] Die FBE wird zwar oft primär in der zentralen Universitätsverwaltung oder in Stabsstellen – beispielsweise in Referaten der Forschungsplanung und Qualitätssicherung – angesiedelt, wäre aber eigentlich eher als Querschnittsaufgabe und „Gemeinschaftsprojekt“[14] aller datenproduzierenden Stellen zu verstehen.[15]
Der vorliegende Beitrag untersucht die Rolle wissenschaftlicher Bibliotheken in der FBE: Welche Aufgaben und Tätigkeiten werden von wissenschaftlichen Bibliothekaren und Bibliothekarinnen in diesem Bereich wahrgenommen und welche Kompetenzen und Qualifikationen bringen sie mit? Die Untersuchung basiert auf dem BMBF-geförderten Projekt „Neue berufliche Rollen? Kompetenz- und Aufgabenprofile in der IT- gestützten Forschungsberichterstattung (BERTI)“, das dieses potentiell neue Berufsbild in den Blick nimmt und sich mit den Aufgaben- und Kompetenzprofilen der in diesem Feld tätigen Personen befasst.
Zur Beantwortung der Frage wurden Stellenanzeigendaten und eine Onlineerhebung mit Fokus auf wissenschaftliche Bibliotheken ausgewertet. In einem ersten Schritt werden die Datenbestände und die Auswertungsmethoden dargestellt. Anschließend werden die Befunde präsentiert, die ein vielschichtiges Bild sowohl der formalen Stellenbeschreibungen der letzten Jahre als auch einen aktuellen Einblick in die gegenwärtigen Tätigkeitsprofile und Kompetenzen des Bibliothekspersonals in diesem Aufgabenbereich zeichnen. Abschließend wird diskutiert, welchen potentiellen Stellenwert das Forschungsinformationsmanagement als forschungsnahe Dienstleistung für wissenschaftliche Bibliotheken haben könnte.
2 Daten und Methoden
Die Befunde dieses Beitrags speisen sich aus zwei Datenbeständen, die im Rahmen des Projektes BERTI im Jahr 2021 erhoben wurden: einem Datensatz aus Volltextstellenausschreibungen und einer Onlinebefragung an deutschen Forschungseinrichtungen.
Die Analyse von Stellenanzeigen in BERTI zielt übergreifend darauf ab zu untersuchen, ob sich über den Beobachtungszeitraum von 15 Jahren durch die Nennung von spezifischen Tätigkeiten und geforderten Kompetenzen Stellenprofile im Bereich der digital gestützten FBE herausbilden, wie sich diese Profile voneinander unterscheiden, ob es dabei einrichtungstypspezifische Besonderheiten gibt und wo diese organisational verortet sind.
Auf Basis einer von uns entwickelten Datenbankabfrage[16] stellte der Wissenschaftsladen Bonn (WILA), der seit langem akademische Stellenanzeigen in großer Breite in Print- und Onlinemedien erfasst, einen Stellenanzeigendatensatz für den Zeitraum 2005 bis 2020 zur Verfügung. Der Rohdatensatz umfasst rund 1 100 Anzeigen, die überwiegend als Volltexte mit vollständiger Stellenbeschreibung vorliegen.
Dieser Datensatz wurde in mehreren Schritten bereinigt. Neben der Entfernung von Dubletten wurden formale Ausschlusskriterien angewendet, etwa wenn sich die Stelle an einer nicht-wissenschaftlichen Einrichtung oder im Ausland befand. Anschließend wurden die Anzeigen auch auf inhaltliche Relevanz geprüft. So wurden Stellenanzeigen aus der Qualitätssicherung und Berichterstattung in Lehre und Studium oder der rein projektbezogenen Berichterstattung im Rahmen der Nachweispflichten für Zuwendungsgeber von der Analyse ausgeschlossen. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden Stellenanzeigen für „klassische“ Bibliotheksstellenprofile, zum Beispiel in den Bereichen Lizenzmanagement oder Katalogisierung.
Der bereinigte Datensatz umfasst 366 Stellenanzeigen. Rund 63 Anzeigen lassen sich dem Aufgabengebiet der digital gestützten FBE schwerpunktmäßig zuordnen, da sie den Suchbegriff „Forschungsinformation“ enthalten und beispielsweise Projektverantwortung zur Einführung oder Weiterentwicklung von FIS beinhalten. Die weiteren 303 Anzeigen sind deutlich heterogener in ihrem Aufgabenzuschnitt. Bei ihnen macht die Dokumentation von Forschungsaktivitäten in der Regel nur einen Teilbereich des gesamten Aufgabenspektrums aus. Hierzu gehören unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsförderung, Qualitätssicherung, das akademische Controlling, Personalwesen und die Arbeit von Gleichstellungsbeauftragten. In 17 Stellenanzeigen werden explizit Bibliothekare und Bibliothekarinnen bzw. bibliotheks- und informationswissenschaftlich qualifiziertes Personal mit Aufgaben im Bereich des Forschungsinformationsmanagements gesucht. Sie finden sich ganz überwiegend in der erstgenannten Gruppe der 63 hochrelevanten Anzeigen und sind Gegenstand der nachfolgenden Untersuchung. Sie sind mehrheitlich dem Einrichtungstyp Universität zuzuordnen (neun Anzeigen); sechs Anzeigen wiesen außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als Arbeitgeberinnen aus und zwei Landes- und Staatsbibliotheken. Die Anzeigen wurden in den Jahren 2009 bis 2020 veröffentlicht, in der Regel eine Anzeige jährlich, seltener zwei oder mehr. Der Stellenanzeigendatensatz wurde qualitativ-inhaltsanalytisch in MaxQDA[17] ausgewertet.
Kernstück des BERTI-Projekts ist eine deutschlandweite Online-Befragung, mit der Tätigkeitsprofile, Verantwortungsbereiche, Qualifikationen und Kompetenzen in der FBE über verschiedene Arbeitsbereiche und Anwendungskontexte hinweg erfragt wurden. Weiterhin fokussierte die Erhebung die Datenerfassungs- und Verarbeitungspraktiken sowie die hierfür verwendeten IT-Lösungen und Informationssysteme.
Zielgruppe waren die für FBE zuständigen Personen an den Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen, Kunst- und Musikhochschulen entsprechend der Klassifikation der Hochschulrektorenkonferenz) sowie an den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der vier großen Wissenschaftsgemeinschaften. Die Einladung erfolgte über persönliche Anschreiben sowie über diverse Verteilerlisten, Newsletter und Webseiten bzw. Blogs von Netzwerken und Initiativen aus den Bereichen Wissenschaftsmanagement, Forschungsinformation, Informationswissenschaften sowie IT, Kommunikation und Bibliothekswesen.[18] Die Befragung war von Mitte Juni bis Anfang August 2021 online. Die Teilnahme mehrerer Personen derselben Einrichtung war zulässig und erwünscht.
14,5 % aller persönlich eingeladenen Kontakte (n=164) haben vollständige Fragebögen übermittelt. Für die Teilgruppe der über Verteilerlisten eingeladenen Personen liegen weitere 60 vollständige Fragebögen vor. Diese 224 Rückmeldungen verteilen sich zu 30 % auf Universitäten, zu 23 % auf Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften und zu 40 % auf außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Insgesamt gaben 42 Befragte (19 %) an, an der Bibliothek tätig zu sein. 18 von ihnen sind an Universitäten tätig, 14 an außeruniversitären Forschungseinrichtungen, weitere sieben an Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaft. Die meisten Befragten (n=26) haben eine Leitungsfunktion inne. Die übrigen Befragten sind in unterschiedlichen Funktionen, etwa als Referent oder Referentin, Sachbearbeiter oder Sachbearbeiterin, in der Bibliothek tätig. 22 Personen berichten, ein FIS sei an ihrer Einrichtung bereits in Betrieb, bei sieben davon findet derzeit ein Systemwechsel statt. Weitere Befragte berichten, dass sich ein FIS im Aufbau (n=10) bzw. in Planung (n=5) befindet.
Zentrale Tätigkeits- und Kompetenzvariablen für diese Befragtengruppe wurden sowohl quantitativ als auch qualitativ-inhaltsanalytisch mithilfe von MaxQDA und Stata[19] ausgewertet.
3 FIS als bibliotheksnahe IT-Anwendung – Ein Blick in die Stellenausschreibungen
Der kleine Anteil an Bibliothekspersonal von rund 4,6 % an der Gesamtzahl aller Anzeigen lässt auf den ersten Blick vermuten, dass dieses nur eine marginale Rolle im Aufgabenbereich der digital gestützten FBE spielt. Allerdings sind 13 dieser Anzeigen Bestandteil der als „hochrelevant“ eingestuften Ausschreibungen, in denen FIS explizit erwähnt werden. Während die meisten Arbeitgeber in den Ausschreibungstexten nach Bibliothekaren und Bibliothekarinnen suchen, so deuten ausgewählte Stellenbezeichnungen wie „Bibliotheksangestellte für Open Access und Forschungsinformation“ (ID 1104), „Data Analyst Wissenschaftliche Information“ (ID 1105) oder „Informationsmanagerin“ (ID 441) auf die Nachfrage nach einem spezialisierten Profil hin.
Die von den gesuchten Bibliothekarinnen und Bibliothekaren wahrzunehmenden Aufgaben lassen sich schwerpunktmäßig folgenden Bereichen zuordnen: bibliothekarische Aufgaben (ca. 75 Fundstellen), kommunikative Aufgaben (21 Fundstellen), Aufgaben mit Bezug zu Forschungsinformation und FIS (21 Fundstellen) sowie weitere Aufgaben mit weniger als 10 Fundstellen wie zum Beispiel Leitungsaufgaben, Aufgaben in der FBE oder Forschungsförderung sowie Aufgaben mit IT-Bezug.
Die bibliothekarischen Aufgaben weisen eine klare Zweiteilung auf in „klassische“ bibliothekarische Tätigkeiten und „neuere“ Aufgaben in den Bereichen Open Access (OA) und elektronisches Publizieren, Bibliometrie und Forschungsdatenmanagement. Das in den Ausschreibungen gesuchte Personal soll sich überwiegend in klassischen Feldern der Bibliothek betätigen, etwa im Erwerbs-, Bestands- und Lizenzmanagement, in der Entwicklung von Publikationsdiensten wie dem „Aufbau eines Publikationsmanagements“ (ID 975) und der Pflege von sowie Beratung über Publikationsdaten und weiterer Metadaten, zum Beispiel Organisations- und Personendaten. Die inhaltliche Betreuung, Administration und Weiterentwicklung von Publikationsdatenbanken wie Repositorien, Hochschulbibliographien, Nachweissystemen und Zitationsdatenbanken gehört ebenfalls zum Kernaufgabenbereich.
Neuere Betätigungsfelder erschließen sich vornehmlich im Bereich OA mit 11 Fundstellen, insbesondere in der „Auskunft und Beratung im Kontext des digitalen Publizierens“ (ID 419), in der Verwaltung von „OA–Publikationsetats“ (ID 441) sowie in der „Etablierung von Monitoringprozessen für die OA-bezogene Berichterstattung“ (ID 1104). Deutlich weniger Fundstellen weisen auf geforderte bibliometrische Dienstleistungen (drei Fundstellen) oder Aufgaben im Bereich Forschungsdatenmanagement (zwei Fundstellen) hin.
Als Serviceeinheit ist es für die Bibliothek zudem typisch, eine Vielzahl an beratenden Tätigkeiten wahrzunehmen, die sich auf die Betreuung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen oder die Organisation von Schulungen und Informationsveranstaltungen beziehen.
Was die 17 Anzeigen als Untersuchungseinheiten von den nicht in die Auswertung einbezogenen bibliothekarischen Stellenausschreibungen absetzt, sind die „FIS-Aufgaben“, deren Durchführung von den Bewerbungskandidaten und -kandidatinnen erwartet wird. Sie umfassen Beratungsleistungen, Schulungen und Informationsveranstaltungen spezifisch zum Thema FIS, aber auch Tätigkeiten, die zentral auf den Kernkompetenzen des Bibliothekswesens aufbauen. So werden vor allem Tätigkeiten, die sich auf die Publikationsmodule der FIS beziehen, nachgefragt, etwa die Metadatenpflege der dortigen Einträge, die Entwicklung von Workflows zur Archivierung von Volltexten, die Qualitätssicherung, das Einarbeiten von Fremddaten und die grundsätzliche Unterstützung bei der Einführung und dem Aufbau eines FIS mit Schwerpunkt Publikationen. Einige Aufgaben weisen Schnittmengen zum Thema OA auf; so sollen beispielsweise in einem Fall explizit Zweitveröffentlichungstexte erfasst werden.
Die Tätigkeitsbeschreibungen in den untersuchten Stellenanzeigen setzen eine fundierte bibliothekarische Expertise voraus mit einer mäßig stark ausgeprägten Profilierung in FIS als neuem Datenbanktypus. Es überrascht daher wenig, dass die gesuchten Kompetenzen neben den in Stellenanzeigen üblichen Schlüssel- und Metakompetenzen – wie Teamfähigkeit und strukturiertes Arbeiten beispielsweise – schwerpunktmäßig im Bereich bibliothekarischer Fachkompetenz liegen (rund 29 Fundstellen). Eine beginnende Spezialisierung im Bereich FIS wird durch die nachgefragten Kompetenzen in IT und FIS erkennbar (jeweils sechs und fünf Fundstellen).
Die bibliothekarischen Kernkompetenzen lassen sich analog zu den Tätigkeiten in einen „klassischen“ und einen „neueren“ Bereich unterteilen. Der klassische Bereich beinhaltet unter anderem Kenntnisse bibliothekarischer Regelwerke und Wissen über die Strukturen, die Arbeitsweise, den Aufbau und Einsatz von Literaturverwaltungssystemen, Fachdatenbanken, Repositorien, Bibliographien und Nachweissystemen. Der neue Bereich verlangt nach Erfahrungen mit der „automatischen und manuellen Verarbeitung von Publikationsdaten für die Bibliometrie oder Text Mining“ (ID 135) oder Kenntnisse von „OA, Open Science, Open Educational Resources, Open Data“ (ID 810) sowie des „Urheberrechts und von Zweitveröffentlichungsmöglichkeiten“ (ID 1104). Expertise im Bereich Forschungsdatenmanagement wurde nur einmal nachgefragt (ID 690).
FIS werden als „bibliothekarische IT-Anwendung“ (ID 419) verstanden, die es ähnlich wie eine „Repository-Management-Software, wie EPrints“ (ID 1104) zu kennen gilt. Eine Ausschreibung erwartet auch „praktische Erfahrungen im Einsatz von SAP HR und SAP PSM“[20] (ID 208), zwei Modulen des Enterprise Resource Management Systems von SAP. Weiterhin ist eine aufgeschlossene und interessierte Haltung gegenüber „Projekten im Bereich Forschungsinformation“ (ID 690) gefragt.
Die IT-Kompetenzen umfassen eine Spannbreite von basalen EDV-Anwenderkenntnissen, d. h. der gängigen Office-Anwendungen bis hin zu fundierter Expertise in Datenstrukturen, die „Data Warehousing und Data-Mining“ umfassen (ID 1105). Eine interessierte Grundhaltung und Offenheit gegenüber „digitalen Entwicklungen im wissenschaftlichen Informationssektor“ (ID 810) wird auch hier erwartet.
In der Zusammenschau der Ergebnisse zeigt sich, dass allein auf Basis der geringen Menge an Ausschreibungen, die sich an Bibliothekare und Bibliothekarinnen richten, nicht auf eine vernachlässigbare Rolle in der FBE geschlossen werden kann. Vielmehr zeigt sich, dass dieses Stellenprofil zwar auf bibliothekarischen Kerntätigkeiten und -kompetenzen fußt, jedoch aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Verwaltung von Forschungseinrichtungen Auftrieb erhält. Durch die wachsende Verwendung von FIS in der Forschungsplanung und strategischen Organisationsentwicklung steigt der Bedarf an Expertise in Datenbankanwendungen, Datenbankrecherche und für die qualitätsgesicherte Erhebung und Verarbeitung von Publikationsdaten. Das gesuchte Personal soll seine Fähigkeiten und Kenntnisse von Literaturdatenbanken auf die Publikationsmodule von FIS übertragen. Zudem besteht eine enge Verknüpfung mit der digitalen Transformation des wissenschaftlichen Publizierens, so dass sich OA- und FIS-Expertise gegenseitig verstärken und nachgefragt werden.
Jedoch ist auch zu berücksichtigen, dass das „Genre“ der Stellenanzeige vor allem Vorstellungen von zukünftigen Arbeitsgebieten widerspiegelt. Womöglich zeigt die kleine Anzahl ausgeschriebener Stellen für Bibliothekspersonal im Bereich der digital gestützten FBE auch an, dass ein gesonderter Bedarf zur Spezialisierung noch nicht flächendeckend erkannt wird. Zudem enthalten Stellenausschreibungen vor allem formale Tätigkeitsbeschreibungen, die nicht immer deckungsgleich sind mit der Arbeitsrealität. Dieser Wirklichkeit nähern wir uns hingegen stärker an mit der Onlineerhebung.
4 Das bibliothekarische Tätigkeitsprofil der Befragten
Komplementär zur Analyse der formalen Tätigkeits- und Kompetenzanforderungen in den Stellenanzeigen fokussiert die Online-Befragung die gegenwärtige Arbeitssituation des in der FBE tätigen Bibliothekspersonals. Neben der Erfassung des Ist-Standes ihrer Tätigkeiten und Kompetenzen sowie entsprechender Stärken und Schwächen wurden die Befragten hierbei auch um eine Einschätzung zukünftig relevanter Kompetenzen gebeten.

Schwerpunkttätigkeiten in der FBE
Anm.: Prozentuale Anteile der Nennungen je Befragtengruppe. n=224 Fälle, 828 Nennungen. Zur Veranschaulichung der Gruppenunterschiede wurden Chi2-Tests bzw. exakte Fisher-Tests gerechnet. Die signifikanten Differenzen sind in der Abbildung markiert, **p≤ 0.01 ***p ≤ 0.001. Quelle: BERTI-Befragung. Frage: Tätigkeiten in der Forschungsberichterstattung können sehr vielfältig sein. In welchem Bereich bzw. welchen Bereichen würden Sie Ihre Tätigkeiten schwerpunktmäßig verorten? (Nennung von bis zu 5 Tätigkeiten möglich)
Abbildung 1 bildet das bibliothekarische Tätigkeitsprofil im Vergleich mit der übrigen Befragtengruppe ab. Nach ihren schwerpunktmäßigen Tätigkeitsbereichen in der FBE anhand einer standardisierten Liste von idealtypisch konstruierten Tätigkeitsschwerpunkten gefragt, gab das Bibliothekspersonal deutlich häufiger an, mit der Dateneingabe und Sacherschließung sowie der Entwicklung von Dienstleistungen betraut zu sein. Auswertungs- und Analysetätigkeiten sowie die Berichterstellung selbst sind hingegen deutlich häufiger an anderer Stelle verortet. Die Bibliothekare und Bibliothekarinnen zählen die Qualitätssicherung bzw. Validierung von Daten in vergleichbarem Umfang zu ihren Tätigkeitsbereichen wie die restlichen Befragten. Auch hinsichtlich der übrigen Tätigkeiten, darunter auch Schulungen und Beratung, bestehen keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen.
Um diese schwerpunktmäßige Verortung weiter zu spezifizieren, wurden die Befragten nach ihren wichtigsten und häufigsten Tätigkeiten gefragt, denen sie im Rahmen der FBE konkret nachgehen. Im Gegensatz zur oben dargestellten, strukturierten Abfrage wurden diese Angaben in Freitextform erbeten. Im Folgenden fokussiert sich die Auswertung auf die Antworten des Bibliothekspersonals.
Eine Betrachtung der vom Bibliothekspersonal als wichtig markierten Tätigkeiten zeigt, dass „traditionelle“ bibliothekarische Recherche-, Erwerbs- und Erschließungstätigkeiten nur vereinzelt als wichtig für den Aufgabenbereich der FBE erachtet werden. Ein häufig genannter Tätigkeitsschwerpunkt ist hingegen die Betreuung und Weiterentwicklung von Publikationsdatenbanken sowie das damit verbundene Datenmanagement, das neben der Erfassung und Validierung von bibliographischen Daten auch konzeptuelle und strategische Tätigkeiten wie die Festlegung von Grundsätzen der Datenerhebung und die Entwicklung von Workflows zur Datenverarbeitung beinhaltet. Vereinzelt obliegt es den Befragten darüber hinaus, die so erfassten Forschungsleistungen „auffindbar und zugänglich“ zu machen, auch „durch [die] Einführung hierfür geeignete[r] Systeme“. Ein Bezug auf FIS ist ebenfalls häufig Bestandteil der wichtigen Tätigkeiten und findet in der Regel im Kontext der Anbindung der Bibliothekssysteme (Hochschulbibliographie und/oder Repositorium) an ein FIS statt. Hier zeichnen die Befragten unter anderem für die Betreuung der bibliographischen Metadaten verantwortlich. Sie fungieren somit überwiegend als Kooperationspartner im Rahmen der Implementierung und Betreuung eines FIS und sind üblicherweise nicht zentral dafür verantwortlich.
Die Publikationsdaten(-banken) werden von mehreren Befragten „für verschiedene Berichte oder Rankings“ ausgewertet; entsprechende Statistiken fließen auch „in verschiedene Berichte an Gremien“ ein. Auch die Entwicklung bzw. Pflege von Datenbanken „für das Management weiterer Forschungskennzahlen“ zählen zu den wichtigen Tätigkeiten der Befragten. Die Anwendung der Daten im Kontext der leistungsorientierten Mittelvergabe wird vereinzelt als wichtige Tätigkeit genannt. Eine spezifische Form der FBE findet mit der „Dokumentation von OA-Publikationen und Statistiken darüber“ statt, die Themenfelder Open Science und auch das Forschungsdatenmanagement spielen ansonsten aber nur eine untergeordnete Rolle.
Ein weiterer wichtiger und häufig genannter Tätigkeitsschwerpunkt ist die Beratung und Schulung von Forschenden, auch im Kontext der Eingabe von Publikationsmetadaten.
5 Kompetenzen in der FBE: Stärken und Schwächen der Befragten
Neben der Angabe von relevanten Tätigkeiten wurden die Befragten gebeten, selbst Kompetenzen zu benennen, die sie in der FBE und bei der Arbeit mit zugehörigen Datenbank- und Informationssystemen als besonders wichtig erachten. Hierbei wurden sie auch um eine Selbsteinschätzung eigener Stärken und Schwächen gebeten. Das Bibliothekspersonal hat 87 Kompetenzen als Stärken und 25 als Schwächen markiert.
Stärken sehen die Befragten vor allem im Umgang mit (Meta-)Daten sowie dazugehörigen (internationalen) Standards (KDSF: vier Nennungen) und Datenbanken (insgesamt 29 Nennungen). Dazu zählen beispielsweise die „korrekte Datenpflege und -aufbereitung zur Nachnutzung und Berichterstattung“, eine „fehlerarme“, strukturierte Datenausgabe oder eine übergreifende „Informationskompetenz – Fähigkeit, Datenbanken einzuordnen, Suchstrategien zu kennen, Informationen zu bewerten“. Auch koordinative und prozessuale Aspekte des Daten(bank)managements – „klare Richtlinien zur Datenaufnahme“, „keine Hürden bei der Datenmeldung“ sowie ein „stabiles Angebot der Daten und Datenbank ohne Ausfallzeiten“ – werden als Stärken identifiziert. Analog zu den Tätigkeiten überwiegen solche „Kenntnisse auf dem Gebiet des Metadaten-Managements (sic!), um die Datenqualität zu gewährleisten“ gegenüber den Analysefähigkeiten. Weitere bibliothekarische Kernkompetenzen wie die Beratungstätigkeit oder die fachspezifische Erschließung werden von den Befragten, ebenso wie Bibliometriekenntnisse, nur selten als relevante Stärken aufgeführt. FIS-, IT- und praktische Forschungskenntnisse spielen mit jeweils einer Nennung fast keine Rolle.
Hinsichtlich der „Metadaten-Kompetenz“ sehen einige Befragte noch Schwächen (neun Nennungen), insbesondere beim Umgang mit Schnittstellen bzw. der Anreicherung der Datenbestände durch externe Quellen. Desiderate im IT-Bereich (sechs Nennungen) umfassen entsprechende „Programmierkenntnisse für APIs/Informationstransfer zwischen verschiedenen Anwendungen“ bzw. die „Fähigkeit, Schnittstellen zur Datenübernahme aus Fremdsystemen zu entwickeln“, beziehen sich aber auch auf IT-Kompetenzen für (halb-)automatisierte Erschließungsprozesse sowie Webdesign- und -analysekenntnisse.
Die persönlichen Kompetenzen machen einen weiteren Stärkenschwerpunkt der Befragten aus und umfassen sowohl Selbstkompetenzen (19 Nennungen) wie Sorgfalt, Datenaffinität, Interesse an neuen Entwicklungen oder Lösungsorientiertheit als auch sozio-kommunikative Kompetenzen (12 Nennungen), „um beteiligte Bereiche, Forscher, Forscherinnen und Führungskräfte gleichermaßen gut zu informieren, zu motivieren und ggf. zusammenzubringen“. Diese Schnittstellenkommunikation profitiert sowohl von grundlegenden Kenntnissen der Funktionsweise des Wissenschafts- und Hochschulsystems, etwa zum Förderwesen, als auch von Kenntnissen (fachspezifischer) Forschungs- und Publikationspraktiken (sechs Nennungen).
6 Zukünftige Kompetenzen in der digital gestützten FBE
Unabhängig von den eigenen Stärken und Schwächen wurden die Befragten auch gebeten einzuschätzen, welche Kompetenzen in Zukunft immer wichtiger für das Aufgabenfeld der digital gestützte FBE werden. In den offenen Antworten wird deutlich, dass aus Sicht des Bibliothekspersonals Informationssysteme und Datenbankanwendungen aus der FBE der Zukunft nicht mehr wegzudenken sind: Einen deutlichen Schwerpunkt aller offenen Nennungen (n=63) machen IT-Kompetenzen aus (28 Nennungen), die ein grundlegendes Verständnis von und Anwendungskenntnisse in Datenbanken, aber auch von Datenformaten und der Integration von Daten via Schnittstellen voraussetzen. Einige Befragte sprechen von einer „Datenkompetenz“, die sich in verschiedenen Formen der datengestützten Arbeit zeigt und von der Aufbereitung und Validierung bis hin zur Analyse und zum Mapping reicht. Das befragte Bibliothekspersonal betont, dass hierfür ein Bündel an Selbstkompetenzen notwendig ist (14 Nennungen), darunter vor allem analytisches Denkvermögen, Lernvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe, um sich in unbekannte Tools einzuarbeiten oder proprietäre Softwarelösungen kritisch einzuschätzen. Kommunikative Kompetenzen (fünf Nennungen) spielen eine weitaus kleinere Rolle für die FBE in der Wahrnehmung der Befragten, was für eine Einschätzung als „Backoffice“-Tätigkeit spricht. Schließlich sieht das Bibliothekspersonal angesichts wachsender und durch Persistent Identifier zunehmend verknüpfter Datenbestände auch einen Bedarf an bibliothekarischen Kompetenzen (12 Nennungen) zur „Beherrschung von Datenontologien“ bzw. einer „Fachkompetenz Metadaten“. Eine spezifische FIS-Expertise hingegen scheint in der Wahrnehmung der Befragten nicht erforderlich zu sein. Ebenso nimmt die bibliometrische Leistungsbewertung keinen prominenten Platz in der Liste der Zukunftskompetenzen ein.
7 Fazit und Ausblick
Die bisherigen Befunde liefern eine erste Grundlage für die Einschätzung des Stellenwertes der FBE als forschungsnahe Dienstleistung in Bibliotheken. Die Publikationsmodule von FIS kommen zunehmend als bibliotheksnahe IT-Anwendungen in den Blick. Da der Mehrwert von FIS insbesondere in der Verknüpfung von Datenbeständen liegt, können Bibliothekare und Bibliothekarinnen ihre Stärken im Bereich Metadatenmanagement maßgeblich zur Geltung bringen. Dies spiegelt sich auch im Vergleich mit den weiteren Befragten wider. Die FBE entwickelt sich jedoch im Takt mit den wachsenden technischen Möglichkeiten der Datenbank- und Informationssysteme, was langfristig zu einem Bedarf an fortgeschrittener IT-Kompetenz führt, die neben Programmierkenntnissen auch Fertigkeiten im Schnittstellenmanagement sowie vor allem eine spezifische „Datenkompetenz“ erfordert. Die entsprechenden Qualifikationen sind jedoch nach Einschätzung sowohl des Rates für Informationsinfrastrukturen[21] als auch des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V.[22] sowohl an Bibliotheken als auch anderen Bereichen der Forschungseinrichtungen nicht ausreichend vorhanden und der „Data Librarian“ mehr Wunschbild als Wirklichkeit. Dies liegt nicht nur an (noch) fehlendem Know-how, sondern auch an formalen Hürden wie unzureichenden Rahmenbedingungen für Stellen in punkto Befristung und Vergütung. Vor diesem Hintergrund lässt sich auch noch nicht abschätzen, ob die digital gestützte FBE ein Aufgabenbereich der Zukunft für alle oder nur für einige speziell ausgestattete Bibliotheken sein wird. Wie attraktive Stellenprofile aussehen können, ließe sich mit einem besseren Wissen über die arbeitsteiligen Zuständigkeiten, genauen Aufgabenprofile und vorhandenen sowie benötigten Kompetenzen ermitteln und ist zentrales Anliegen des BERTI-Projektes, das ein Kompetenzmodell zur Personalrekrutierung und -entwicklung erarbeitet.
About the authors

Sabrina Petersohn

Christoph Thiedig
Danksagung
Wir danken unserem Kollegen Dr. Stefan Schelske für seine kritische Diskussion der Auswertungsmethoden. Die vorliegende Arbeit wurde unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennzeichen: 01PW18014).
© 2022 Sabrina Petersohn und Christoph Thiedig, publiziert von De Gruyter.
Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
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