DNA-Reparaturdefekte und Krebs
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M. Digweed
und K. Sperling
Zusammenfassung
Die Zellen des lymphatischen Systems sind durch das hohe Ausmaß somatischer Rekombination und die damit verbundene Hypermutabilität gekennzeichnet. Dabei werden DNA-Doppelstrang-Brüche (DSB) induziert und „repariert“, wobei die beteiligten Gene auch in die allgemeine Reparatur von DSB einbezogen sind. Keimbahnmutationen in diesen Genen gehen mit einem besonders hohen Risiko für Lymphome einher. Diese genetisch bedingten Krankheiten sowie die charakteristischen somatischen Mutationen in Lymphomen haben wesentlich zum Verständnis von DNA-Reparaturdefekten bei der Kanzerogenese beigetragen.
Abstract
A peculiarity of the lymphatic system is its high rate of somatic recombination with associated hypermutability. In this process, DNA double-strand breaks are generated and processed, whereby the genes responsible are often also involved in general double-strand break repair. Germline mutations in these genes are responsible for a particularly high risk for lymphoma. The study of such genetic disorders and the characteristic somatic mutations in lymphoma have led to major contributions to our understanding of DNA repair defects and carcinogenesis in general.
© Springer Medizin Verlag 2007
Artikel in diesem Heft
- Mitteilungen der österreichischen Gesellschaft für Humangenetik
- Genetik des Prostatakarzinoms
- Humangenetische Beratung
- Risikokalkulationen bei erblichen Krebserkrankungen
- DNA-Reparaturdefekte und Krebs
- Familiäre Leukämien
- Familiärer Darmkrebs
- Erbliche Disposition zu Tumoren des Auges
- Department für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien
- Hereditäre Nierentumoren
- Erblicher Brust- und Eierstockkrebs
- Erbliches Pankreaskarzinom
- Genetische Prädisposition für Wilms-Tumor
- Mitteilungen der GfH, Heft 2/2007
- Einleitung zum Schwerpunkt ¿Familiäre Krebserkrankungen¿
- Kursprogramm der Akademie Humangenetik, Heft 2/2007
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