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series: Beiträge zur Dialogforschung
Reihe

Beiträge zur Dialogforschung

  • Herausgegeben von: und
Die Reihe ist mit Band 38 abgeschlossen
ISSN: 0940-5992
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Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Band 38 in dieser Reihe

Basierend auf der von Weigand entwickelten Theorie des dialogischen Handlungsspiels differenziert Jörn Bollow zwei funktional verschiedene Typen des politischen Fernsehinterviews. Interviews als explorative Handlungsspiele sind durch einen übergeordneten Wissensanspruch definiert, während Interviewer in argumentativen Handlungsspielen einen übergeordneten Wahrheitsanspruch verfolgen. In Analysen deutscher und englischer Interviews zeigt der Autor, an welchen kommunikativen Prinzipien sich die Akteure orientieren, um ihre jeweiligen Ziele so effektiv wie möglich zu verfolgen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Band 37 in dieser Reihe

Dieser Band präsentiert einige Beiträge des Colloquiums der IADA (International Association for Dialogue Analysis) zum Thema „Enthüllung des Selbst in der Interaktion“. Ziel ist es, einen speziellen Typ diskursiver Aktivität zu beschreiben, in dem seine unterschiedlichen fiktionalen Repräsentationen (1. Teil) mit seinen tatsächlichen Interaktionen (2. Teil) verglichen werden. Diese beiden Bereiche sind eingebettet in eine Einführung, die den generellen Rahmen der Untersuchung vorgibt, sowie einen abschließenden Teil, in dem drei Studien einen übergreifenden Blick auf die „Enthüllung des Selbst“ werfen.

Ce volume présente une sélection d’interventions au colloque IADA tenu à Lyon en septembre 2004, sur le thème „Confidence/dévoilement de soi dans l’interaction”. L’objectif est de décrire un type particulier d’activité discursive, en comparant ses diverses représentations fictionnelles (première partie) avec ses réalisations dans les interactions authentiques (deuxième partie). Ces deux parties sont encadrées par une introduction qui met en place le cadre général de l’investigation, et une dernière partie où sont regroupées trois études portant un regard „intergénérique” ou „transgénérique” sur l’activité de dévoilement de soi.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Band 36 in dieser Reihe

Nicht erst die Moderne kennt eine Poetik des literarischen Dialoges: Bereits in der „mittelhochdeutschen Klassik“ entwickelte sich eine Kultur verbaler Konfliktlösungs- und sonstiger Gesprächsstrategien, deren Idealformen die literarischen Texte demonstrieren. Die Beiträge dieses Bandes verbinden sprach- und literaturwissenschaftliche Methoden, um sich einer neuen Beschreibung der Dialoge in den mittelhochdeutschen Großepen anzunähern. Sie bieten sowohl textübergreifende Darstellungen verschiedener Dialogtypen sowie gattungs- und medientypischer Gestaltungsmöglichkeiten als auch Fallstudien zu wichtigen einzelnen Epen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Band 35 in dieser Reihe

Die Bedeutung der Kommunikation rückt in Unternehmen immer stärker in den Blickpunkt. Ausgangspunkt der Studie war die Frage, wie sich kommunikativ-dialogische und ökonomische Ziele und Zwecke verbinden lassen. Dazu wurde das Modell des dialogischen Handlungsspiels nach Weigand mit einem Unternehmensmodell verbunden, in dem Strategien, Strukturen und Menschen als sich wechselseitig bedingende Konstituenten der Unternehmenskultur erscheinen. Die von der Autorin systematisierten dialogischen Handlungsspiele der Information, Argumentation, Planung, Anweisung, Motivation, Verhandlung, Erkundung, Überprüfung und Problemlösung weisen jeweils einen funktionalen Kern auf, der sie voneinander unterscheidet, der aber hinreichend allgemein ist, um eine Übertragung auf die Kommunikation in den unterschiedlichen Funktionsbereichen und auf allen Hierarchieebenen eines Unternehmens zu ermöglichen. Dies wurde anhand von vier authentischen Gesprächen belegt, die in zwei Unternehmen aufgezeichnet wurden. Bei der Realisierung der Handlungsspiele zeigte sich ein starker Einfluss unternehmenskultureller Variablen auf das Kommunikationsverhalten einzelner Mitarbeiter und Teams. Im Fazit wird noch einmal betont, dass kommunikative Kompetenz und ökonomische Kompetenz nicht voneinander getrennt werden dürfen, sondern beide in einem integrierten Zusammenhang zu betrachten sind.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Band 34 in dieser Reihe

Diese Studie zeigt, wie die Handlungsfunktionen dialogisch ausgerichteter Sprechaktsequenzen der Form initiativer Direktiv (Aufforderung, Befehl, Einladung, Vorschlag) und reaktive Ablehnung im Deutschen und Japanischen realisiert werden bzw. realisiert werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Sprechakt der Ablehnung, der anhand eines Datensets von 5200 Items untersucht wurde.

Jeder Mensch wählt seine kommunikativen Mittel, in diesem Falle also die sprachliche Realisation der Ablehnung, in Abhängigkeit von seiner eigenen Wahrnehmung der Situation, der von der Wahrnehmung abhängigen Evaluation der Aufforderung, seiner eigenen kognitiven Einschätzung der interpersonalen Konstellation (Hierarchie und soziale Distanz), seinen ganz eigenen Erfahrungen in ähnlichen Situationen, seiner während der Sozialisationsphase erworbenen Höflichkeitsprinzipien und seiner kulturellen Prägung. Die Studie macht deutlich, dass die sprachlichen Konventionen des Deutschen und des Japanischen stellenweise recht ähnlich verlaufen, andererseits aber Unterschiede bezüglich der Direktheit, des Ablehnungsparadigmas, des Einsatzes von Entschuldigungen und Alternativen, des Inhalts der Ablehnung und schließlich auch bezüglich der Einschätzung von sozialer Distanz zu verzeichnen sind. Der durchgeführte geschlechtsspezifische Vergleich zeigt darüber hinaus, dass in beiden Kulturen Männer und Frauen andere Höflichkeitsstrategien einsetzen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Band 33 in dieser Reihe

Im April 2004 traf sich eine Gruppe internationaler Wissenschaftler in Chicago, Illinois zu einem Workshop der International Association for Dialogue Analysis. Die ausgewählten Beiträge des Workshops, die in diesem Band enthalten sind, stellen einen Querschnitt der theoretischen und methodischen Perspektiven dar. In dieser Zusammenstellung bietet die Vielzahl der Blickwinkel ein tieferes Verständnis der komplexen Eigenart der dialogischen Wechselwirkung. Der Band ist für Wissenschaftlicher und Studenten auf diesem Gebiet gedacht und bietet eine Darstellung der Dialoganalyse von ihrem traditionelleren Ursprung bis hin zu zeitgenössischen Trends in Diskursstudien.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2005
Band 32 in dieser Reihe

Ziel dieser Untersuchung ist, Höflichkeit als ein Phänomen zu beschreiben, das mit seinen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten unterschiedliche Funktionen erfüllt. Während in der umfangreichen Literatur zur Höflichkeit traditionell davon ausgegangen wird, dass diese im Wesentlichen der Vermeidung interpersonaler Konflikte dient, zeigt die sprachvergleichende Analyse direktiver Handlungsspiele im Deutschen und Koreanischen weitere Funktionen auf, die in Abhängigkeit von Handlungsfunktionen und situativen Bedingungen zu beschreiben sind. Dabei ist Höflichkeit in der ostasiatischen und westeuropäischen Kultur teilweise unterschiedlich motiviert. Während es in der koreanischen Kultur vor allem darauf ankommt, den Anderen als Teil des gesellschaftlichen Ganzen zu achten, gilt es in der abendländischen Kultur, die individuelle Freiheit des Einzelnen zu respektieren. Um die vielfältigen Faktoren, die die Höflichkeit im Sprachgebrauch beeinflussen, in die Analyse integrieren zu können, wurde als theoretisches Fundament das von Edda Weigand entwickelte, offene Modell des dialogischen Handlungsspiels gewählt. So lassen sich im Rahmen einer kommunikativen Grammatik die unterschiedlichen Ausdrucksformen der Höflichkeit konkret beschreibbaren Funktionen zuordnen. Die Studie trägt so dazu bei, die menschliche Kompetenz-in-der-Performanz für den Bereich des höflichen Sprachgebrauchs in verschiedenen Kulturen besser zu verstehen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2005
Band 31 in dieser Reihe

Die beiden Bände bieten eine Auswahl der Referate, die auf der Tagung der International Association for Dialogue Analysis (IADA) 2003 gehalten wurden. Band I widmet sich mit 38 Beiträgen dem Dialog bzw. Phänomenen der Dialogizität in der Literatur. Der Bogen spannt sich von der Antike zu einer Vielzahl moderner Sprachen und Literaturen. Die gewählten gesprächsanalytischen Ansätze zeichnen sich durch große methodische Vielfalt aus. Dies gilt ebenso für Band II, der 32 Beiträge versammelt. Hier werden überwiegend aktuelle Dialogtypen der neuen elektronischen sowie der "klassischen" Medien Presse, Radio, Fernsehen und Film aus unterschiedlichen Ländern im Hinblick auf interkulturelle, semiotische, translatorische und allgemein pragmatische Fragestellungen analysiert.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2005
Band 30 in dieser Reihe

Die beiden Bände bieten eine Auswahl der Referate, die auf der Tagung der International Association for Dialogue Analysis (IADA) 2003 gehalten wurden. Band I widmet sich mit 38 Beiträgen dem Dialog bzw. Phänomenen der Dialogizität in der Literatur. Der Bogen spannt sich von der Antike zu einer Vielzahl moderner Sprachen und Literaturen. Die gewählten gesprächsanalytischen Ansätze zeichnen sich durch große methodische Vielfalt aus. Dies gilt ebenso für Band II, der 32 Beiträge versammelt. Hier werden überwiegend aktuelle Dialogtypen der neuen elektronischen sowie der >klassischen< Medien Presse, Radio, Fernsehen und Film aus unterschiedlichen Ländern im Hinblick auf interkulturelle, semiotische, translatorische und allgemein pragmatische Fragestellungen analysiert.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2005
Band 29 in dieser Reihe

The volume contains a selection of articles selected from the International workshop of IADA in Utrecht. Next to some theoretical paper and overview studies of multicultural schools, the majority of the contributions analyses in specific ways the dialogues between students and between students and teachers in multicultural schools. The attention of the analysis centred on various forms of exclusion and discrimination, as effects of unintentional uses of mono-linguistic or mono-cultural attitudes of the teachers.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2005
Band 28 in dieser Reihe

The book explores aspects of reflexivity and interactivity in a variety of academic genres: oral and written, scientific and educational. Academic discourse is explored from a variety of perspectives that take a dialogic view of language use as their starting point, ranging from conversation analysis to descriptive or applied genre studies. Particular attention is paid to the way metadiscursive expressions contribute to a representation of the communicative procedures that characterise the ongoing (scientific and educational) dialogues.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2004
Band 27 in dieser Reihe

The present collection of articles, presented at the 8th IADA Conference in Göteborg, focuses on understanding and misunderstanding as dialogic phenomena. The notion of a dialogic grammar and dialogic principles as a framework for understanding human communication and cognition is explored in several contributions. Misunderstanding in dialogue is dealt with in institutional and non-institutional settings, in fiction and film dialogue, from several different theoretical perspectives.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2004
Band 26 in dieser Reihe

Wohl kaum ein Problemgebiet hat die abendländische Kulturgeschichte so geprägt wie die Überzeugungskunst, die Persuasion. Von Platons Kritik an den Sophisten bis zur aktuellen Diskursethik übt die unauflösliche Ambivalenz der Persuasion im Spannungsfeld zwischen Überzeugen und Überreden ihren Reiz aus. Die vorliegende Studie diskutiert das Problem vor dem Hintergrund eines dialoganalytischen Ansatzes, wobei sie rhetorikgeschichtliche, textlinguistische und sprachphilosophische Aspekte berücksichtigt. Untersuchungsleitend ist der Vorschlag, Persuasion als eine Strategie zu modellieren, die den Vollzug sprachlicher Handlungsmuster koordiniert. Anhand der aus der klassischen Rhetoriktheorie gewonnenen und mit modernen dialoganalytischen Befunden angereicherten Beobachtungskategorien "Polarisieren", "Profilieren" und "Plausibilisieren" wird Persuasion als Handlungsmuster 2. Ordnung konzipiert. Dieser Zugriff erlaubt eine kritische Würdigung traditioneller Modelle, die immer noch von einer Rollenverteilung zwischen Sender und Empfänger ausgehen. Dabei verleiht auch der musterbasierte Sprachgebrauch oberflächlich monologischen Texten eine genuin dialogische, antizipative Prägung. Die Entfaltung dieses Dialogischen Prinzips kann zudem der Kognitiven Linguistik die erforderlichen pragmalinguistischen Impulse geben. Zur Steigerung des Gebrauchswerts illustrieren konkrete Textbeispiele aus der politischen und ökonomischen Praxis den kommunikationstheoretischen Zugriff.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2003
Band 25 in dieser Reihe

The volume celebrates the tenth anniversary of the International Association for Dialogue Analysis in the year 2000. Part I discusses general methodological issues - mostly within the framework of discourse and conversation analysis - whereas Part II presents specific case studies. The volume includes contributions that address both traditional areas of dialogue analysis such as politeness, and more recent areas of interest such as argumentation or the analysis of dialogic interaction in specific contexts.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2003
Band 24 in dieser Reihe

Die Arbeit behandelt drei verschiedene Aspekte des Phänomens Frage: (a) die Frageäußerungen, d.h. die sprachlichen Äußerungsformen, die aufgrund ihrer syntaktischen und lexikalischen Eigenschaften zur Realisierung von Fragehandlungen verwendet werden können; (b) die illokutionären und dialogischen Aspekte von Fragehandlungen. Im Detail werden verschiedene Sequenzmuster untersucht, die durch Fragehandlungen eröffnet werden. Als ein weiterer zentraler Gegenstand werden einzelne sequenzabhängige Fragetypen wie "Rückfragen", "Nachfragen", "Hinterfragen", "Gegenfragen" und "Nachhaken" beschrieben; (c) die Verben, mit denen man sich auf Fragen und Fragesequenzen beziehen kann. Diese lexikalisch-semantische Analyse erfolgt auf dem Hintergrund der Beschreibung der Fragesequenzen und erlaubt so eine differenzierte Darstellung des Zusammenhangs zwischen den sprachlichen Handlungen und den Gebrauchsweisen der entsprechenden Frageverben. Im einzelnen werden die Verben wie fragen, zurückfragen, nachfragen und hinterfragen analysiert. Die Arbeit basiert auf der Auswertung eines umfangreichen Korpus (insbesondere aus der Literatur- und Zeitungssprache) und gelangt so zu einer empirisch fundierten Analyse der Fragehandlungssequenzen und Frageverben.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2001
Band 23 in dieser Reihe

Pragmatische Syntax versteht sich als ein Forschungsprogramm, das die Erklärung der syntaktischen Form von Äußerungen grundsätzlich aus zugrundeliegenden Prinzipien sprachlichen Handelns ableitet. Dadurch ist sie in der Lage, linguistische Phänomene in den Blick zu nehmen, die in einer nicht-pragmatischen Perspektive ausgeblendet bleiben müssen. Hierzu gehören unter anderem spezifische Wortstellungsregularitäten, elliptische Satzformen, Perspektivierungen des dargestellten Geschehens im Satz sowie der Gebrauch von Phraseologismen. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen den Zusammenhang von Sprachverwendung und syntaktischer Äußerungsform von verschiedenen Blickwinkeln aus und gelangen so zu einer gemeinsamen Idee der Fundierung von Syntax durch Pragmatik.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2000
Band 22 in dieser Reihe

This volume brings together contributors from 30 universities in 22 countries. It includes both theoretical papers which present new methods of analysis and practical studies of dialogue, much of which was recorded in work settings - a binary focus encapsulated in the title, »Working with Dialogue«. The settings from which the data was collected are diverse: the media, the courtroom, the classroom, the home and the clinic, as well as from literary texts. The book is ordered in such a way that each paper links theoretically, methodologically and/or topically with those on either side of it.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2000
Band 21 in dieser Reihe

Der Band ist ein Beitrag zur Geschichte von Kommunikationsformen, einem neueren Zweig der historischen Pragmatik. Die Autoren sind Germanisten, Anglisten, Romanisten, Didaktiker und Psychologen. Mit Schwerpunkten in drei historischen Perioden (Mittelalter, 17. und 20. Jahrhundert) und bezogen auf verschiedene Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) befassen sich die Beiträge mit Tradition und Innovation in Kommunikationsformen des Erzählens, Informierens, Werbens, Lehrens und Lernens. Themen des Bandes sind: mittelalterliche Dialogdarstellungen und Reisebeschreibungen, Formen der Information und des Infotainments in neuen Medien des 17. Jahrhunderts (den ersten deutschen Zeitungen und den Straßenballaden der englischen Revolutionszeit 1640-1650). In unser Jahrhundert führen die Untersuchungen zur Entwicklung der französischen Autowerbung (Text und Bild) in den letzten 100 Jahren und zur Entwicklung der Fernsehkommentare in Deutschland seit den 60er Jahren. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die neuesten Entwicklungen der digitalen Medien. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie mediale Innovationen neue Möglichkeiten der Kommunikation eröffnen, dabei aber immer gleichzeitig auch neue kommunikative und sprachliche Aufgaben und Probleme stellen, die von Produzenten und Nutzern oft erst allmählich und in kleinen Schritten bewältigt werden. Bemerkenswerte Veränderungen der Kommunikationsformen ermöglicht die Nutzung neuer Medien im Bereich des Lehrens und Lernens, der in diesem Band anhand von Beispielen aus dem akademischen Unterricht und dem Fremdsprachenunterricht an Schule und Hochschule behandelt wird.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1999
Band 20 in dieser Reihe

CMC – Computer Mediated Communication is one of the catchwords of modern society. The importance of the Internet grows dramatically from year to year in more or less all disciplines. This volume contains the papers (12 contributions in English and 6 in German) read at an international meeting of the IADA (International Association for Dialogue Analysis, Bologna) in Erlangen, April 2–3, 1998. There were two sections at the conference, one dealt with the new means of electronic communication, mainly with E-Mail communication and with Internet Relay Chat (IRC), the other, more traditional, dealt with dialogues on television and the radio, or with specific aspects of Mass Media communication.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1999
Band 19 in dieser Reihe

Der von Eddo Rigotti in Zusammenarbeit mit Sara Cigada herausgegebene Band »Rhetoric and Argumentation« versammelt Beiträge einer internationalen Tagung, die im April 1997 an der Universität Lugano stattfand. Die Beiträge behandeln aus unterschiedlichen Perspektiven die neuerdings der Rhetorik zugewiesene Bedeutung innerhalb der Argumentation. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei der Zusammenhang zwischen Rhetorik, Argumentation und Vernunft durch die Analyse schriftlicher und mündlicher Texte.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1998
Band 18 in dieser Reihe

In diesem Buch geht es um die Frage, was Parteipolitiker tun, um in Auseinandersetzungen mit ihren Konkurrenten erfolgreich zu sein. Dazu müssen sie - darin sind sich Linguisten, Politologen, Historiker und die Betroffenen selbst einig - über ein spezifisches Kommunikationswissen und spezifische Konfliktstrategien verfügen. Denn Politiker streiten unter anderen Bedingungen als ihre Wähler: Sie streiten als Repräsentanten ihrer Partei, sie streiten vor Publikum, und vor allem streiten sie um die politische Macht. Parteipolitische Konflikte sind als dynamische und hochaggregierte Handlungs- oder Sprachspiele zu betrachten, die nach besonderen Strategien geplant und inszeniert werden. Zu klären ist, woher diese Strategien stammen und wie sie sich auf das sprachliche Handeln heutiger Politiker auswirken.

Im ersten Teil des Buches wird - in Abgrenzung zu rein deskriptiven Ereignisstruktur-Modellen - ein strategisches Sequenzstruktur-Modell vorgestellt, das sowohl den jeweiligen historischen Kontext (Makrostrukturen) als auch die Dynamik konkreter Konfliktverläufe (Mikrostrukturen) in einen homogenen Erklärungszusammenhang zu bringen vermag. Im zweiten, historischen Teil werden die zentralen politischen Sprachspieltypen in der DDR, der 'alten' Bundesrepublik und der bundesdeutschen Gegenwart miteinander verglichen. Es ergibt sich, daß sich die Konfliktstrategien ost- und westdeutscher Politiker erstaunlich lange halten. Dabei existieren durchaus strategische Alternativen; diese werden ausdifferenziert und zu einem Ensemble kommunikativer 'Bausteine' zusammengefaßt, das begründete Urteile über die Qualität des politischen Diskurses zuläßt. Gegenstand des dritten, empirischen Teils ist der Bundestagswahlkampf 1994. In Detailanalysen werden Dramaturgie und mediale Inszenierungen der beteiligten Parteien im Hinblick auf die strategische Konsistenz der gewählten Bausteine untersucht und bewertet. Strategisch-kommunikative Porträts ausgewählter Einzelakteure (u.a. Scharping, Thierse, Kohl, Fischer) erlauben schließlich Aussagen darüber, welche spezifischen Konfliktkompetenzen ein Politiker braucht, um heute vor den Gegnern und dem Publikum zu bestehen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1998
Band 17 in dieser Reihe

Der Band versammelt die Beiträge, die verschiedene Bereiche der Dialogforschung behandeln: 1. Rhetorik und Argumentation (einschließlich des Dialogs und der Argumentation in wissenschaftlichen Texten und Lehrbüchern), 2. Semiotik des Dialogs (Mündlichkeit und Schriftlichkeit, nonverbale Kommunikation, u.a. Internet-Kommunikation und die Rolle der elektronischen Medien), 3. Linguistische Ebenen der Dialoganalyse (Grammatik, Semantik, Phonetik), 4. Dialog und Institutionen (Schule, Therapie, Polizei, Gericht), 5. Dialog im Bereich der Politik und Massenmedien, 6. Dialog in der Kunst (Literatur, Theater, Film, Musik).

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1998
Band 16 in dieser Reihe

Der Band versammelt die Beiträge, die verschiedene Bereiche der Dialogforschung behandeln: 1. Rhetorik und Argumentation (einschließlich des Dialogs und der Argumentation in wissenschaftlichen Texten und Lehrbüchern), 2. Semiotik des Dialogs (Mündlichkeit und Schriftlichkeit, nonverbale Kommunikation, u.a. Internet-Kommunikation und die Rolle der elektronischen Medien), 3. Linguistische Ebenen der Dialoganalyse (Grammatik, Semantik, Phonetik), 4. Dialog und Institutionen (Schule, Therapie, Polizei, Gericht), 5. Dialog im Bereich der Politik und Massenmedien, 6. Dialog in der Kunst (Literatur, Theater, Film, Musik).

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1997
Band 15 in dieser Reihe

Die 52 in diesem Band versammelten Beiträge wurden als Referate auf der vierten Arbeitstagung zur Dialoganalyse in Paris 1994 gehalten. Die vier Sektionen zeigen die gewohnte Bandbreite an Forschungsansätzen, Themen und Methoden: "Allgemeine und strukturelle Aspekte - Theorie und Methodologie" und "Fallstudien und Musterbeschreibungen" bieten Raum für die verschiedensten Themen, darunter auch Fragen der Übersetzungs- und Medienforschung. (Auf eine eigene Sektion "Medien und Computer" konnte daher verzichtet werden.) Die Sektion "Dialog in der Literatur" schlägt den Bogen von der Linguistik zur Literaturwissenschaft. Einen wichtigen Platz nimmt wie immer die Sektion "Soziale und psychologische Aspekte - Sprachstörungen" ein. In ihrer Gesamtheit repräsentieren die Vorträge den aktuellen Stand der internationalen Dialoganalyse, die sich besonders durch ihre konsequente Interdisziplinarität als zukunftsweisende Forschungsrichtung ausweist.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1997
Band 14 in dieser Reihe

Ausgehend von auffälligen textimmanenten Strukturen formaler wie inhaltlicher Art von ca. 70 deutschsprachigen Dialogtexten, die zwischen 1521 und 1525 entstanden sind, wird nach situativen Bedingungen der Produktion dieser Flugschriften gefragt. Es wird gezeigt, wie der Reformationsdialog als funktionale Gattung primär dem genus deliberativum bzw. genus didascale als Gattung spezifisch theologisch-rhetorischer Ausprägung zugeordnet werden kann. Damit muß die tradierte gattungspoetologische Zuordnung dieses Genres neu überdacht werden: Die 'realitätsgebundene' Fiktionalität der Texte verdankt sich der Einbindung in den reformatorischen Prozeß. Neben der Volkssprachlichkeit und der Dialogizität sind Kernbegriffe, die diesen Dialogtypus als "gattungsbestimmende Dominanten" (Jauß) konfigurieren, in Begrifflichkeiten zu finden, die aus der variablen Verwendung des utile-Gedankens für Text und Autor mit Rekurs auf den antiken und christlichen ethos-Begriff (virtus-vitium-Relation) resultieren. In diesem Feld von Begriffen und Darstellungsmustern (ent)stehen die agierenden Figuren. Die Reformation erscheint als res publica des "gemain mans", des laicus, des Gemeindemitglieds. Unter dem intentionsabhängigen Gebot augustinischer Provenienz nach evidentia/perspicuitas und der Erfüllung des inneren wie äußeren aptum werden komplizierte Sachverhalte laiengerecht 'vereindeutigt', um einen hohen Wiedererkennungsgrad zu erreichen: ein Vorgang, der sich formal auch bei der Gestaltung von Titelblatt und argumentativem Ablauf wiederfinden läßt. Hier lassen sich selbst für den kurzen Untersuchungszeitraum diachrone Entwicklungstendenzen nachweisen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1997
Band 13 in dieser Reihe

The topic of this volume was discussed at a Round Table of the International Association for Dialogue Analysis (IADA) at the University of Bologna in March 1995. The Round Table was intended to make a scientific contribution in honour of the president's 65th birthday. The topic refers on the one hand to the central problem of 'Dialogue Analysis' which is to discover a new, communicatively functioning unit after having left behind the unit of the sentence which can be considered the unit par excellence of structural linguistics. On the other hand, it includes the manifold units, relations, and strategies, i.e. the specific problems of dialogue analysis.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1996
Band 12 in dieser Reihe
In dieser Arbeit geht es darum zu untersuchen, wie Unterrichtsgespräche beschrieben und analysiert werden können. Die Untersuchung geht dabei von der Theorie und Methodologie der Dialoggrammatik aus und besteht insgesamt aus fünf Kapiteln. Die Einleitung erläutert die Ziele, die Untersuchungsmethode und den Korpus der vorliegenden Arbeit. Das zweite Kapitel gibt einen Bericht zur Forschungslage, der die Relation zwischen der Institution und Kommunikation, die bisherigen Untersuchungen zur Schulkommunikation und Dialogforschung im allgemeinen sowie Dialoggrammatik als Grundlage der vorliegenden Untersuchung umfaßt. Im dritten Kapitel geht es um eine Beschreibung und Erklärung des Gegenstands 'Unterrichtsgespräch' aus dialoggrammatischer Sicht. In der ersten Hälfte dieses Kapitels wird vor allem versucht, den Untersuchungsgegenstand 'Unterrichtsgespräch' zu definieren und in der Gesprächstypologie einzuordnen. In der zweiten Hälfte dieses Kapitels wird das Unterrichtsgespräch zunächst in seine funktionalen Phasen eingeteilt und anschließend werden Lehrerfrage-Schülerantwort und Schülerfrage-Lehrerantwort rekonstruiert, die in Unterrichtsgesprächen eine zentrale Rolle spielen. Im vierten Kapitel wird das Verhältnis der rekonstruierten idealen Handlungsmuster zu faktischen Unterrichtsgesprächen einerseits bezüglich der spezifischen Bedingungen des bilingualen Unterrichtsgesprächs und andererseits bezüglich der institutionellen Bedingungen untersucht. Ein abschließendes fünftes Kapitel gibt eine Zusammenfassung der Arbeit und zugleich einen Ausblick auf Aufgaben der weiteren Forschung zur Kommunikation in der Schule. Diese Arbeit stellt eine alternative Theorie und Methode für die Untersuchung der Unterrichtsgespräche vor, die die Schwäche der bisherigen vergleichbaren Untersuchungen überwindet. Die Ergebnisse dieser Arbeit können auch dafür angewendet werden, die kommunikativen Probleme zwischen Lehrer und Schüler im Unterricht zu beseitigen und ihre kommunikative Kompetenz zu befördern.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1995
Band 8 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1994
Band 7 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1994
Band 6 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1993
Band 4 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1992
Band 3 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1991
Band 2 in dieser Reihe
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1991
Band 1 in dieser Reihe
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