Konnektoren als konstruktionale Grenzgänger
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Marlene Rummel
Über dieses Buch
Konnektoren bildeten zwar mit let alone den Startschuss für die Konstruktionsgrammatik, rückten danach aber aus ihrem Fokus – möglicherweise auch deshalb, weil sie auf mehreren Ebenen zum Verlassen ihrer Komfortzone einladen. Auf der Formseite sind ihre Realisierungsmöglichkeiten durch die Größe und Variabilität ihrer Slots komplexer als die Einheiten, die bislang bevorzugt als Konstruktionen beschrieben wurden. Auf der Bedeutungsseite verwischen sie die Grenzen von Kategorien wie Semantik, Pragmatik oder Informationsstruktur, indem sie sowohl an stabile Frames geknüpft sind als auch je nach Textsorte und kommunikativem Kontext unterschiedliche Präferenzen zeigen. Sie werfen damit die Frage auf, welche Realisierungsmöglichkeiten als Konstruktionen gelten sollten sowie welche Vorlieben in die Konstruktionsbeschreibung gehören und welche nicht. Dieses Buch stellt sich den genannten Herausforderungen am Beispiel von weil, da und denn. Bisherige Annahmen bezüglich dieser Konnektoren werden einer kritischen Prüfung unterzogen und in ein konstruktionsgrammatisches Schema überführt, das an drei verschiedenen Korpora erprobt und verfeinert wird, um das Zusammenspiel von Form, Funktion und Kontext konstruktional abzubilden.
Information zu Autoren / Herausgebern
Marlene Rummel, TU Dresden.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Danksagung
VII -
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Inhalt
IX -
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Abbildungen
XV -
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Tabellen
XIX -
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Abkürzungen
XXI - I Überblick
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1 Einleitung
3 - II Konstruktionsgrammatik
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2 Grundlagen der Konstruktionsgrammatik
9 -
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3 Grenzen der Konstruktion(sgrammatik)?
37 -
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4 Zwischenfazit: Konstruktionsbegriff dieser Arbeit
100 - III Konnektoren und Kausalität
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5 Konnektoren, Kausalität und die KxG
107 -
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6 Weil, da, denn und andere kausale Konnektoren des Deutschen
151 -
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7 Zwischenfazit: mögliche Konstruktionen mit weil, da und denn
189 - IV Weil, da und denn im Sprachgebrauch
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8 Eckdaten zum empirischen Teil
199 -
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9 Stellungsvarianten im ZEIT-Korpus: indirekte Spuren der Aboutness
205 -
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10 Construals in den Konnekten: Vorüberlegungen
221 -
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11 Collostruals im ZEIT-Korpus
232 -
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12 Zwischenfazit: weil, da und denn im ZEIT-Korpus
285 - V Weil, da und denn im Korpusvergleich
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13 Abgleich der Collostruals mit anderen Korpora
291 -
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14 Gemeinsames Modell für alle Korpora und Variablen: Random Forest
326 -
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15 Zwischenfazit: Ergebnisse des Korpusvergleichs
336 - VI Schlussfolgerungen
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16 Rückblick und Ausblick
341 -
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17 Schlussbemerkungen
357 -
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Korpora und Datenbanken
359 -
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Literatur
361 -
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Register
389
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