Sterben 2.0
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Herausgegeben von:
Tim Willmann
und Amine El Maleq
Über dieses Buch
Immer mehr sehen wir uns in die Lage versetzt, aktiv Einfluss nicht nur auf unsere Existenz und unser Leben, sondern auch auf die Bedingungen unseres Sterbens zu nehmen. Alterungsprozesse aber auch unser Tod gelangen zunehmend in den Verfügungsbereich unserer Selbstbestimmung und sind zu einem gewissen Grade gestaltbar geworden. Offen ist, wohin dieser Trend vor dem Hintergrund aktueller technologischer Fortschritte noch führen mag.
Gegenwärtig sind wir mit den Problemen einer alternden Bevölkerung, einer unzureichenden Altenpflege und einer mangelhaften Alter(n)skultur konfrontiert, die nach gesellschaftspolitischen und medizinethischen Handlungsoptionen verlangen. Zugleich kursieren Zukunftsvisionen, in denen der physiologische Verfall im Zuge des Alterns und damit auch die Leiblichkeit des Menschen insgesamt als defizitär betrachtet wird. Alternative Lebensentwürfe in post- oder transhumanistischen Kreisen betrachten den Tod als extreme Grenzerfahrung, die es zu verhüten gilt. Eine selbstbestimmte Existenz wird mit Selbstoptimierung gleichgesetzt – und sei es auch um den Preis des eigenen Leibes. Werden hier die Grenzen des Menschseins erweitert oder verengt?
Information zu Autoren / Herausgebern
Tim Willmann, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Amine El Maleq, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhaltsverzeichnis
VII -
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Vorwort
IX -
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Einleitung: Am Tod scheiden sich die Geister – Zur Gestaltbarkeit des Lebens zwischen Kunst und Technik
1 - Sektion 1: Selbstbestimmung im Altern und Sterben
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Senizid: Gesellschaft, Literatur, Film
33 -
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Das neue Gesicht des Todes: Vom Widerfahrnis zur Selbstbestimmung
65 - Sektion 2: Ewiges Leben zwischen Selbstentgrenzung und Formen künstlicher Existenz
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Goethes „Faust“ als selbstoptimierender und entgrenzender „homo infinitus“
83 -
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Künstliche Intelligenz und Datenökonomie – Befinden wir uns auf dem Weg in die Cyborg-Gesellschaft?
95 -
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Ewiges Leben durch künstliche Intelligenz und künstliche Gesellschaften
121 -
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Ins Netz gegangen – Privatheit post mortem in Sozialen Netzwerken
139 - Sektion 3: Transhumanistische Entwürfe von Unsterblichkeit
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Cognitive Architectures in times of Life 3.0: Human Intelligence or Artificial Intelligence?
161 -
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Mind Uploading? Eine philosophische Kritik
175 -
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Personale Identität, Verkörperung und Personentransfers: Eine identitätstheoretische Skizze
195 -
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Safe preservation of organs by cryogenic cooling, a chance of the future not only of medicine
221 -
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Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger
239 -
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Register
243
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