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Beitrag zur verbesserten Charakterisierung der Umformbarkeit von Aluminiumfeinblechwerkstoffen

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Veröffentlicht/Copyright: 28. Mai 2013
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Kurzfassung

Dieser Beitrag zeigt Potenziale einer differenzierten Chargenuntersuchung von Aluminiumblechwerkstoffen für die Umformtechnik auf. Die dabei neu erstellten Ansätze bieten im besonderen Maße für umformkritische Leichtbaublechwerkstoffe die Möglichkeit zur differenzierten Werkstoffcharakterisierung. Die Untersuchung der auftretenden Korrelation mechanischer Werkstoffkennwerte ermöglicht eine verbesserte Charakterisierung von Chargenschwankungen. Die experimentelle und analytische Bestimmung der Grenzformänderung erlaubt darüber hinaus eine differenzierte Charakterisierung der Umformbarkeit. Einerseits können somit umformkritische Werkstoffeigenschaften eindeutiger als auch kosten- und zeitsparender detektiert werden.

Abstract

This contribution reveals potentials concerning an enhanced investigation of batch scattering for sheet metal forming. Such approaches are directly developed for light weight materials. Investigation of correlations concerning mechanical properties improves characterisation of batch scattering is performed. The experimental and analytical investigation of Forming Limit Curve (FLC) enables a distinguished investigation of material's formability. Thus, an insufficient material formability can be detected more significantly as well as cost and time expensive investigations can be reduced.


Dipl.-Ing. Ralf Schleich studierte von 2001 bis 2006 Fahrzeug- und Motorentechnik mit den Spezialisierungen allgemeiner Fahrzeug- und Karosseriebau an der Universität Stuttgart und ist seit Juli 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umformtechnik (IFU) Stuttgart und den Hochschulinstituten Neckarsulm (HIN).

Ralf Denninger studiert Fahrzeug- und Motorentechnik in den Schwerpunkten Kraftfahrzeugtechnik und Karosseriebau an der Universität Stuttgart und bearbeitet derzeit seine Diplomarbeit bei der Audi AG in Neckarsulm.

Dipl.-Ing. Christian Held studierte von 2002 bis 2008 Fahrzeug- und Motorentechnik mit den Spezialisierungen allgemeiner Fahrzeug- und Karosseriebau an der Universität Stuttgart und ist seit Februar 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umformtechnik (IFU) Stuttgart und den Hochschulinstituten, Neckarsulm (HIN).

Prof. Dr.-Ing. Mathias Liewald studierte im Zeitraum von 1980 bis 1985 an der Universität Dortmund die Fachrichtung Maschinenbau mit Schwerpunkt Umformen und Zerspanen. Im Anschluss daran war er am Institut für Umformende Fertigungsverfahren der Universität Dortmund als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und promovierte im Jahr 1990. Über Tätigkeiten bei DaimlerChrysler und der Oxford Automotive Group führte sein beruflicher Werdegang zu ThyssenKrupp Nothelfer, wo er zuletzt als Vice President der Division Werkzeuge in gesamtverantwortlicher Funktion 8 Jahre tätig war. Berufsbegleitend absolvierte er ein Zusatzstudium zum Master of Business Administration (MBA) an der Open University Milton Keynes/London. Am 1. April 2005 hat Prof. Dr.-Ing. Mathias Liewald MBA die W3-Professur für Umformtechnik und die Leitung des Instituts für Umformtechnik in Stuttgart (IFU) übernommen.


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Online erschienen: 2013-05-28
Erschienen im Druck: 2009-09-01

© 2009, Carl Hanser Verlag, München

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