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Die Methode der äquivalenten Amplitude als Werkzeug zur Nachweisführung bei Radsatzwellen

Herrn Prof. Dr.-Ing. H. Zenner zum 70. Geburtstag gewidmet
  • Patrick David , Oliver Habel and Alfons Esderts
Published/Copyright: May 26, 2013
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Kurzfassung

Dieser Beitrag soll die Begriffe „schädigungsäquivalente‟ und „auslastungsäquivalente‟ Amplitude verdeutlichen und eine Sensitivität für deren Anwendung herstellen. Aufgrund der aufgezeigten Schwierigkeiten in der Handhabung der schädigungsäquivalenten Amplitude wird empfohlen, die auslastungsäquivalente Amplitude zu verwenden. Es wird gezeigt, dass die auslastungsäquivalente Amplitude eine sinnvolle Möglichkeit zum Vergleich von Messkollektiven mit einem Referenzwert ist. Im Falle der Radsatzwellennormen EN13104 bzw. EN13103 muss jedoch der dort definierte Sicherheitswert evtl. modifiziert werden.

Abstract

The present contribution highlights the difference between damage-equivalent and workload-equivalent amplitudes. Examples are given for both to make the reader familiar with the usage. The authors recommend to work using the method of workload-equivalent amplitudes because of the shown difficulties with the method of damage-equivalent amplitudes. As shown, it is sensible to use the workload-equivalent value to compare load spectrums with a single reference scalar. For the European standard for wheel sets in some case the defined safety factors must be modified.


Dipl.-Inf. Patrick David, geb. 1976, studierte Informatik an der Technischen Universität Clausthal und ist seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit (IMAB). Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Beanspruchungsermittlung an Radsatz- wellen.

Dipl.-Ing. Oliver Habel, geb. 1979, studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal und war ab 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit (IMAB). Seit 2008 ist er bei der Daimler AG, Abteilung Betriebsfestigkeit Fahrwerk, tätig.

Prof. Dr.-Ing. Alfons Esderts, geb. 1963, studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal. Von 1990 bis 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit (IMAB) der TU Clausthal und schloss dort 1995 seine Promotion ab. 1995 bis 2003 war er Leiter der Abteilung Betriebsfestigkeit bei der DB Systemtechnik in Minden. Seit 2003 ist er Professor für das Fachgebiet der Betriebsfestigkeit am IMAB an der Technischen Universität Clausthal.


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Online erschienen: 2013-05-26
Erschienen im Druck: 2008-07-01

© 2008, Carl Hanser Verlag, München

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