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Mechatronische Systeme bei der Betriebsfestigkeitsprüfung und -simulation am Beispiel eines variablen Dämpfers

Herrn Prof. Dr.-Ing. H. Zenner zum 70. Geburtstag gewidmet
  • Martin Brune and Kurt Pötter
Published/Copyright: May 26, 2013
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Kurzfassung

Der Einsatz mechatronischer Systeme im Fahrzeugbau gewinnt zunehmend an Bedeutung. Insbesondere werden zur Verbesserung der Fahrdynamik und des Fahrkomforts im Fahrwerksbereich solche Regelsysteme eingesetzt. Beispiele hierfür sind Wankstabilisierer und verstellbare Dämpfer, die Auswirkungen auf die Bauteilbelastungen sowohl von Fahrwerks- als auch von Karosseriebauteilen aufweisen. Um diese Bauteile in der Entwicklungsphase hinsichtlich der Betriebsfestigkeit bewerten zu können, müssen solche Systeme sowohl in der Phase der rechnerischen Auslegung als auch in der experimentellen Absicherung integriert werden. Der vorliegende Beitrag erläutert anhand von Beispielen derzeitige Lösungsansätze und zeigt die zukünftigen Herausforderungen auf.

Abstract

The use of mechatronical devices in car-design is of growing importance. The purpose of these control systems is to improve driving dynamics and comfort. As an example the roll-stabilisation and the variable damper can be mentioned. Both systems influence the component stress of suspension and chassis parts. Therefore they have to be integrated in numeric- and experimental fatigue analysis. On the basis of examples, this paper describes current methods of resolution and future challenges.


Dr.-Ing. Martin Brune, geb. 1959, hat an der Technischen Universität Clausthal Allgemeinen Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Betriebsfestigkeit studiert. Nach dem Abschluss als Diplomingenieur trat er 1986 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit der TU Clausthal an. 1991 promovierte er an diesem Institut unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Harald Zenner auf dem Gebiet der Lastdatenstandardisierung. Nach der Promotion erfolgte der Wechsel in die Industrie, wo er in der Technischen Entwicklung der BMW Group eine Anstellung in der Betriebsfestigkeitsabsicherung antrat. Dort bekleidete er im weiteren beruflichen Werdegang verschiedene Funktionen mit Aufgabenschwerpunkten sowohl im Fachgebiet der Betriebsfestigkeit als auch im Bereich der Werkstoffentwicklung. Heute ist er in der Funktion als Leiter der Numerischen Simulation im Fachbereich Betriebsfestigkeit und Werkstoffe bei der BMW Group tätig.

Dr.-Ing. Kurt Pötter, geb. 1967, hat an der Technischen Universität Clausthal Allgemeinen Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Betriebsfestigkeit studiert. Nach dem Abschluss als Diplomingenieur arbeitete er zwischen 1995 und 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit der TU Clausthal unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Harald Zenner, wo er 2000 zum Thema „Lebensdauerabschätzung ein- und mehrachsig schwingend beanspruchter Bauteile‟ promovierte. Seit 2000 ist er Mitarbeiter der BMW Group, München. Hier bekleidete er verschiedene Aufgaben im Bereich der Fahrzeugentwicklung im In- und Ausland. Heute ist er in der Funktion als Leiter Kundenkollektive und Lastanalysen im Bereich Betriebsfestigkeit und Werkstoffe bei der BMW Group, München, tätig.


Literatur

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3 R.Bacher, H.Haas, M.Simons: Integration von FlexRay-basierenden Steuergeräten in vorhandene Prüfstände, ATZelektronik (2008), No. 110.1007/BF03223895Search in Google Scholar

Online erschienen: 2013-05-26
Erschienen im Druck: 2008-07-01

© 2008, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 5.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/120.100896/html
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