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Innovation durch Bionik

Ein Fallbeispiel aus der Warengüterindustrie
  • and
Published/Copyright: March 23, 2017

Kurzfassung

In diesem Beitrag soll der Einsatz der Arbeitsmethode Bionik zur Findung innovativer Lösungen diskutiert werden. Dazu erfolgt die Beschreibung eines realen Entwicklungsprozesses, in dem von biologischen Systemen inspiriert ein einfaches Düsenkonzept für Staubsauger erarbeitet wurde, das im Vergleich zu konventionellen Systemen eine um etwa 20 Prozent höhere Reinigungsleistung ermöglicht. Anhand dieses Fallbeispiels wird auf Anpassungen seitens der Prozessgestaltung und Methodenanwendung näher eingegangen, die für eine effiziente Anwendung von Bionik notwendig sind.

Abstract

A case study from the goods industry. This article sets out to discuss the application of the bionics working method for finding innovative solutions. It describes a real development process in which a simple nozzle concept for vacuum cleaners was found, inspired by biological systems and enabling 20 per cent more cleaning performance than conventional systems. On the basis of this case study a close look is taken at adaptational measures on the side of process schemes and method application that are necessary to the efficient use of bionics.


Prof. Dr.-Ing. Udo Lindemann, geb. 1948, war nach seiner Promotion 1979 an der TU München in verschiedenen verantwortlichen Positionen in der Industrie im Bereich der Produktentwicklung tätig. Seit 1995 ist er Ordinarius am Lehrstuhl für Produktentwicklung der TU München.

Dipl.-Ing. Jens Gramann, geb. 1974, studierte Maschinenbau an der Technischen Universität München. Derzeit beschäftigt er sich er am Lehrstuhl für Produktentwicklung der TU München im Rahmen der Promotion mit der Unterstützung der frühen Phasen der Integrierten Produktentwicklung durch Methoden.


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Online erschienen: 2017-03-23
Erschienen im Druck: 2003-09-28

© 2003, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 23.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.100679/html
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