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Produktionsnetzwerke im Automobilbau

Grundlage für die Planung und Steuerung der Produktion
  • Wilmjakob J. Herlyn

    Dr. rer. nat. Wilmjakob Johannes Herlyn studierte an der Universität Göttingen Volkswirtschaftslehre und promovierte an der Tech. Universität Braunschweig zum Thema der Abbildung von variantenreichen Produkten. Er war über dreißig Jahre im Management des Volkswagenkonzerns in den Bereichen Systemanalyse, Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Logistik tätig. Seit 1999 nimmt er Lehraufträge an den Universitäten Braunschweig, Paderborn, Wolfenbüttel und Magdeburg wahr. Seine Schwerpunkte sind PPS, ERPS, Logistik und SCM mit dem Focus auf variantenreiche Produkte und BTO-Prozesse.

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Veröffentlicht/Copyright: 26. Dezember 2025
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Abstract

Die Automobilindustrie ist für ihre komplexen Produktionsnetzwerke (PNW) bekannt. So hat Toyota weltweit fast 75 und der Volkswagen Konzern rund 115 Fertigungsstandorte. Um die Produktion der Fahrzeuge, Motoren, Getriebe, Baugruppen und Einzelteile aufeinander abzustimmen, muss das gesamte Produktionsnetzwerk digital abgebildet werden [1]. Normalerweise wird der Produktionsstandort als ein Fertigungswerk abgebildet und mit einer Werksnummer verschlüsselt. Der Standort eines Werkes ist aber für die exakte Steuerung der Produktion und des Materialflusses viel zu grob. Die betriebliche Fertigungs- und Materialflussstruktur wird so nicht genau genug abgebildet, um den Materialfluss im internationalen Fertigungsverbund Fertigungsverbund zu steuern.

Abstract

The automotive industry is known for its complex production networks (PNW). Toyota, for example, has almost 75 production sites worldwide, and the Volkswagen Group has around 115. In order to coordinate the production of vehicles, engines, transmissions, assemblies, and individual parts, the entire production network must be digitally mapped [1]. Normally, the production site is mapped as a manufacturing plant and coded with a plant number. However, the location of a plant is far too vague for the precise control of production and material flow. The operational manufacturing and material flow structure is not mapped accurately enough to control the material flow in the international manufacturing network.


Hinweis

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen von den Mitgliedern des ZWF-Advisory-Board wissenschaftlich begutachteten Fachaufsatz (Peer Review).



Tel.: +49 (0) 391 67-58604


Über den Autor / die Autorin

Dr. rer. pol. Wilmjakob J. Herlyn

Dr. rer. nat. Wilmjakob Johannes Herlyn studierte an der Universität Göttingen Volkswirtschaftslehre und promovierte an der Tech. Universität Braunschweig zum Thema der Abbildung von variantenreichen Produkten. Er war über dreißig Jahre im Management des Volkswagenkonzerns in den Bereichen Systemanalyse, Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Logistik tätig. Seit 1999 nimmt er Lehraufträge an den Universitäten Braunschweig, Paderborn, Wolfenbüttel und Magdeburg wahr. Seine Schwerpunkte sind PPS, ERPS, Logistik und SCM mit dem Focus auf variantenreiche Produkte und BTO-Prozesse.

Literatur

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Online erschienen: 2025-12-26
Erschienen im Druck: 2025-12-20

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston, Germany

Heruntergeladen am 28.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zwf-2025-1148/html?lang=de
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