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Implizites Wissen in Unternehmen

Herausforderungen, Einflussfaktoren und Empfehlungen für die Praxis
  • Andreas Kraut EMAIL logo , Paula Danhausen

    Paula Danhausen, M. Sc., studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt auf Arbeits- und Organisationpsychologie an der Maastricht University. Sie arbeitet als Projektmanagerin am FIR an der RWTH Aachen in dem Bereich Business Transformation. In der Fachgruppe Organizational Design forscht Paula Danhausen vor allem zu den Themen Kompetenz- und Wissensmanagement, Lebenslanges Lernen und Lernförderliche Arbeitsgestaltung. Zusätzlich unterstützt sie Unternehmen bei der präventiven und gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung, mit dem Fokus auf den Mitarbeitenden.

    und Nele Schulte-Uebbing

    Nele Schulte-Uebbing, M. Sc., studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt auf Arbeits-, Organisations- und Gesundheitspsychologie an der RWTH Aachen. Sie arbeitet als Schulpsychologin und ist zugleich am FIR an der RWTH Aachen als WHK in dem Bereich Business Transformation tätig. Dort unterstützt sie Projekte zu den Themen Kompetenz- und Wissensmanagement in Unternehmen sowie Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung.

Veröffentlicht/Copyright: 20. November 2025
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Abstract

Während zahlreiche theoretische Ansätze die Bedeutung impliziten Wissens betonen, fehlen Unternehmen häufig konzeptionell fundierte und zugleich praktisch einsetzbare Strategien zu dessen gezielter Nutzung. In einem Projekt wurden die Identifikation und die Weitergabe impliziten Wissens in Unternehmen mithilfe eines exemplarischen Workshops untersucht. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Austauschformate und methodische Strukturierung entscheidend sind, um implizites Wissen sichtbar und nutzbar zu machen.

Abstract

While numerous theoretical approaches emphasize the importance of tacit knowledge, organizations often lack conceptually sound and practically applicable strategies for its targeted utilization. A project investigated how participants systematically identify and share tacit knowledge within companies using an exemplary workshop method. The findings highlight that structured exchange formats and methodological organization are crucial for making tacit knowledge visible and usable.


Hinweis

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen von den Mitgliedern des ZWF-Advisory-Board wissenschaftlich begutachteten Fachaufsatz (Peer Review).



Tel: +49 (0) 241 47705411


Über die Autoren

Paula Danhausen

Paula Danhausen, M. Sc., studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt auf Arbeits- und Organisationpsychologie an der Maastricht University. Sie arbeitet als Projektmanagerin am FIR an der RWTH Aachen in dem Bereich Business Transformation. In der Fachgruppe Organizational Design forscht Paula Danhausen vor allem zu den Themen Kompetenz- und Wissensmanagement, Lebenslanges Lernen und Lernförderliche Arbeitsgestaltung. Zusätzlich unterstützt sie Unternehmen bei der präventiven und gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung, mit dem Fokus auf den Mitarbeitenden.

Nele Schulte-Uebbing

Nele Schulte-Uebbing, M. Sc., studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt auf Arbeits-, Organisations- und Gesundheitspsychologie an der RWTH Aachen. Sie arbeitet als Schulpsychologin und ist zugleich am FIR an der RWTH Aachen als WHK in dem Bereich Business Transformation tätig. Dort unterstützt sie Projekte zu den Themen Kompetenz- und Wissensmanagement in Unternehmen sowie Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung.

Literatur

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Online erschienen: 2025-11-20
Erschienen im Druck: 2025-11-20

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston, Germany

Heruntergeladen am 4.2.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zwf-2025-1139/html
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