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Umsetzungsbeispiele der Software-definierten Produktion

  • Steven Vettermann

    Dr.-Ing. Steven Vettermann, geb. 1971, studierte Maschinenbau an der TU Darmstadt und promovierte dort zum Thema IT-Security im kollaborativen Produktdatenmanagement. Von 2004 bis 2010 leitete er das technische Programm des prostep ivip Standardisierungsvereins, dessen Geschäftsstellenmanagement er danach bis 2017 übernahm. Dann führte er über 4 Jahre die Systems-Engineering-Aktivitäten der PROSTEP AG an. Hierbei war er auch für die Realisierung eines neuartigen Digital-Thread-Softwareprodukts verantwortlich. Seit 2022 arbeitet er für die ASCon System Holding GmbH, ein neutraler Software-Hersteller von Automatisierungslösungen der nächsten Generation. Als Thought Leader und Gesamtverantwortlicher für die Forschungsaktivitäten der Ascon Systems ist ihm die Etablierung der Software-definierten Produktion ein besonderes Anliegen.

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Veröffentlicht/Copyright: 23. Oktober 2024
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Abstract

Traditional automation technologies cannot fully exploit the possibilities of digitalization. Software-defined production represents a way out. Here, the rigid automation pyramid is dissolved and replaced by networked services. This not only makes production in the manufacturing and process industries more flexible and efficient, but also enables, for example, the meaningful use of AI and the exploitation of sustainability potentials. This article uses examples to describe possibilities and potentials of implementing software-defined production.

Abstract

Mit traditionellen Automatisierungstechnologien lassen sich die Möglichkeiten der Digitalisierung nicht voll ausnutzen. Die Software-definierte Produktion stellt einen Ausweg dar. Hier wird die starre Automatisierungspyramide aufgelöst und durch vernetzte Services ersetzt. Das macht die Produktion in der Fertigungs- und der Prozessindustrie nicht nur flexibler und effizienter, sondern ermöglicht zum Beispiel den sinnvollen Einsatz von KI und das Erschließen von Nachhaltigkeitspotentialen. In diesem Beitrag werden Möglichkeiten und Potentiale der Umsetzung der Software-definierten Produktion anhand von Beispielen beschrieben.


Hinweis

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen von den Mitgliedern des ZWF-Advisory-Board wissenschaftlich begutachteten Fachaufsatz (Peer Review).



Tel.: +49 (0) 711 2585-890

About the author

Dr.-Ing. Steven Vettermann

Dr.-Ing. Steven Vettermann, geb. 1971, studierte Maschinenbau an der TU Darmstadt und promovierte dort zum Thema IT-Security im kollaborativen Produktdatenmanagement. Von 2004 bis 2010 leitete er das technische Programm des prostep ivip Standardisierungsvereins, dessen Geschäftsstellenmanagement er danach bis 2017 übernahm. Dann führte er über 4 Jahre die Systems-Engineering-Aktivitäten der PROSTEP AG an. Hierbei war er auch für die Realisierung eines neuartigen Digital-Thread-Softwareprodukts verantwortlich. Seit 2022 arbeitet er für die ASCon System Holding GmbH, ein neutraler Software-Hersteller von Automatisierungslösungen der nächsten Generation. Als Thought Leader und Gesamtverantwortlicher für die Forschungsaktivitäten der Ascon Systems ist ihm die Etablierung der Software-definierten Produktion ein besonderes Anliegen.

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Published Online: 2024-10-23
Published in Print: 2024-10-20

© 2024 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Heruntergeladen am 29.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zwf-2024-1141/html
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