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Armin Mohler, die Neue Rechte und der Antisemitismus 1950 bis 1995

  • Fabian Weber EMAIL logo
Veröffentlicht/Copyright: 1. April 2025
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Abstract

Die bundesdeutsche Neue Rechte muss als intellektuelle Strömung der extremen Rechten begriffen werden, die beharrlich an das konservative Milieu anzudocken versuchte. Im Bestreben, unter die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen einen Schlussstrich zu ziehen, gab es wesentliche Berührungspunkte. Fabian Weber zeigt anhand von Armin Mohler und weiteren Akteuren auf, dass in der ungleich aggressiveren Schuldabwehr dieses “Brückenspektrums„ (Armin Pfahl-Traughber) im Hintergrund auch antisemitische Topoi wirkten, die strategisch versteckt wurden. Über Bezüge auf einzelne Jüdinnen und Juden wurden diese jedoch auch gezielt eingesetzt.

Abstract

The West German New Right must be recognised as an intellectual stream of the extreme right which persistently attempted to connect with the conservative milieu. There were substantial points of contact in the aim of putting an end to investigations of National Socialist crimes. By way of the example of Armin Mohler and further actors, Fabian Weber shows that antisemitic topoi were at work behind the particularly aggressive deflection of guilt by this „bridge spectrum“ (Armin Pfahl-Traughber) -- topoi that were strategically hidden in the background. They were, however, also employed in a targeted manner when referring to individual Jews.

Online erschienen: 2025-04-01
Erschienen im Druck: 2025-03-04

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Heruntergeladen am 28.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/vfzg-2025-0014/html
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