Zusammenfassung:
Dieser Beitrag stellt verschiedene Konzepte zur Förderung der seelischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen vor. Dabei finden sich Unterschiede hinsichtlich der Zielrichtung, der Breite der Ausrichtung sowie der Implementationsstrategie. Deutlich wird, dass es in Deutschland zu wenige evaluierte Programme zur Lebenskompetenzförderung im multimodalen Setting Ansatz gibt.
Abstract:
The article presents several concepts in mental health promotion for children and adolescents. There are differences between the goals, the amplitude of the intervention and the implementation strategy. It is obvious that we can find in Germany just a few evaluated programs for the life skill’s promotion in a setting approach.
Literatur
1. Suchodoletz WV. Möglichkeiten und Grenzen von Prävention. In Suchodoletz WV, Hrsg. Prävention von Entwicklungsstörungen. Göttingen: Hogrefe, 2007:S. 1–10.Search in Google Scholar
2. Fingerle M, Grumm M, Hrsg. Prävention von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Programme auf dem Prüfstand. München: Reinhardt, 2012.Search in Google Scholar
3. Lohaus A, Domsch H, Hrsg. Psychologische Förder- und Interventionsprogramme für das Kindes- und Jugendalter.Heidelberg: Springer, 2009.10.1007/978-3-540-88384-5Search in Google Scholar
4. Röhrle B, Christiansen H, Hrsg. Prävention und Gesundheitsförderung Band V. Hilfen für Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen. Tübingen: DGVT Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie, 2013.Search in Google Scholar
5. Beelmann A, Karing C. Zur Effektivität präventiver Maßnahmen. Allgemeine Befunde, Wirksamkeitsfaktoren und die Förderung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen. In: Röhrle B, Christiansen H, Hrsg. Prävention und Gesundheitsförderung Bd. V. Hilfen für Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen, Tübingen: dgvt., 2013:S. 38–52.Search in Google Scholar
6. Beelmann A. Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse und Implikationen der integrativen Erfolgsforschung. Zeitschrift für klinische Psychologie und Psychotherapie 2006;35:151–62.10.1026/1616-3443.35.2.151Search in Google Scholar
7. Beelmann A, Schmitt C. Einflussfaktoren auf die Effektivität. In Fingerle M, Grumm M, Hrsg. Prävention von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Programme auf dem Prüfstand. München: Ernst Reinhardt, 2012.Search in Google Scholar
8. Schick A, Cierpka M. Prävention gegen Gewaltbereitschaft an Schulen: Das Faustlos-Curriculum. In Cierpka M, Hrsg. Möglichkeiten der Gewaltprävention. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2005:S. 230–47.Search in Google Scholar
9. Olweus D. The Olweus Bullying Prevention Programme: Design and implementation issues and a new national initiative in Norway. In Smith PK, Pepler D, Rigby K, editors. Bullying in schools: how successful can interventions be? Cambridge, UK: Cambridge University Press, 2004:pp. 13–36.10.1017/CBO9780511584466.003Search in Google Scholar
10. Bühler A, Cygan-Guglhör S. Lebenskompetent erwachsen werden. In: Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Stuttgart (2004). Suchtvorbeugung, Gesundheitsförderung, Lebenskompetenzen. Eine Handreichung für die Lehrerinnen und Lehrer für Informationen zur Suchtprävention in Baden-Württemberg. Stuttgart: Landesinstitut für Erziehung und Unterricht, 2004.Search in Google Scholar
11. Lösel F, Runkel D, Beelmann A, Jaursch S, Stemmler M. Das Präventionsprogramm EFFEKT: Entwicklungsförderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training (EFFEKT) in Bundesministerium des Innern Hrsg.: Theorie und Praxis des gesellschaftlichen Zusammenhalts – Aktuelle Aspekte der Präventionsdiskussion um Gewalt und Extremismus. Berlin, BMI 2008:199–219.Search in Google Scholar
12. Mayer H, Heim P, Scheithauer H. Papilio. Ein Programm für Kindergärten zur Primärprävention von Verhaltensproblemen und zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenz. Ein Beitrag zur Sucht- und Gewaltprävention. Theorie und Grundlagen (2., aktualis. & erw. Aufl.). Augsburg: beta Institutsverlag, 2007.Search in Google Scholar
13. Aßhauer B, Hanewinkel R. Fit und stark fürs Leben. 3. und 4. Schuljahr. Stuttgart: Klett, 1999.Search in Google Scholar
14. Burow A, Hanewinkel R. Fit und stark fürs Leben. 1. Und 2. Schuljahr. Stuttgart: Klett, 1998.Search in Google Scholar
15. Fröhlich-Gildhoff K, Dörner T, Rönnau-Böse M. Prävention und Resilienz in Kindertageseinrichtungen (PRiK) – ein Förderprogramm (2. vollst. überarbeitete Auflage). München: Reinhardt, 2012a.Search in Google Scholar
16. Fröhlich-Gildhoff K, Becker J, Fischer S. Prävention und Resilienzförderung in Grundschulen (PRiGS). Ein Förderprogramm. München: Reinhardt, 2012b.Search in Google Scholar
17. Greenberg NT. Current and Future Challenges in School – Based Prevention: The Researcher Perspective. Prev Sci 2004;5:5– 13.10.1023/B:PREV.0000013976.84939.55Search in Google Scholar
18. Röhrle B. Die Forschungslage zur Prävention psychischer Störungen und zur Förderung psychischer Gesundheit. Verhaltenstherapie und Psychosoziale Praxis 2008;40:343–7.Search in Google Scholar
19. Hurrelmann K, Klotz T, Haisch J, Hrsg. Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. Bern: Huber, 2010.Search in Google Scholar
20. Isensee B, Hanewinkel R. Klasse2000: Evaluation des Unterrichtsprogramms in Hessen. Abschlussbericht. Kiel: Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, IFT-Nord, 2009.Search in Google Scholar
21. Bauer U, Langness A, Hurrelmann K. Implementierung des Lions-Quest Programms „Erwachsen werden“. Ergebnisse der Befragung von Schulleitungen, Schülerinnen und Eltern. Bielefeld: Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Zugriff am 10.6.2015, 2004. Verfügbar unter http://www.lions-quest.de/fileadmin/content/Lions-Quest/Evaluationen/Implementierung_LQBauer_Hurrelmann_2004.pdf.Search in Google Scholar
22. Lösel F, Jaursch S, Beelmann A, Weng J. Förderung von Erziehungskompetenzen: Das EFFEKT-Elterntraining. In Stange W, Krüger R, Henschel A, Schmitt C, Hrsg. Handbuch Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Wiesbaden: VS/Springer Verlag, 2013:S. 384–90.10.1007/978-3-531-94295-7_57Search in Google Scholar
23. Rönnau-Böse M. Resilienzförderung in der Kindertageseinrichtung. Freiburg: FEL, 2013.Search in Google Scholar
24. Fröhlich-Gildhoff K, Beuter S, Fischer S, Lindenberg J, Rönnau-Böse M. Förderung der seelischen Gesundheit in Kitas für Kinder und Familien mit sozialen Benachteiligungen. Freiburg: FEL, 2011.Search in Google Scholar
25. Fröhlich-Gildhoff K, Kerscher-Becker J, Rieder von Hüls B, Schopp S, Hamberger M, Hrsg. Grundschule macht stark! Resilienzförderung in der Grundschule-Prinzipien, Methoden und Evaluationsergebnisse. Freiburg: FEL, 2014.Search in Google Scholar
26. Fingerle M, Grumm M, Hein S. Ein etwas anderes Buch über Präventionsprogramme zum Aufbau sozialer und emotionaler Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen. In Fingerle M, Grumm M, Hrsg. Prävention von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, München: Reinhardt, 2012:S. 8–12.Search in Google Scholar
27. Grumm M, Hein S, Fingerle M. Effektivität und Wirksamkeit von Präventionsangeboten-welche Rolle spielt die soziale Validität? In Fingerle M, Grumm M, Hrsg. Prävention von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, München: Reinhardt, 2012:S. 157–72.Search in Google Scholar
28. Hasselhorn M, Köller O, Maaz K, Zimmer K. Implementation wirksamer Handlungskonzepte im Bildungsbereich als Forschungsaufgabe. Psychol Rundsch 2014;65:140–9.10.1026/0033-3042/a000216Search in Google Scholar
29. Wettstein A, Scherzinger M. Intervention zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis. In Fingerle M, Grumm M, Hrsg. Prävention von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Programme auf dem Prüfstand. München: Reinhardt, 2012:S. 174–88.Search in Google Scholar
30. Reicher A, Jauck M. Programme zur Förderung sozialer Kompetenz im schulischen Setting. In Fingerle M, Grumm M, Hrsg. Prävention von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. München: Reinhardt, 2012:S. 29–48.Search in Google Scholar
©2015 by De Gruyter
Articles in the same Issue
- Frontmatter
- Editorial
- Warum bleiben Menschen gesund? – Salutogenese, Resilienz und Gesundheitskompetenz
- Lebenskompetenzförderung wirkt, und wie?!
- Religiosität – eine Ressource von Lebenszufriedenheit und Gesundheit?
- Generation Y: Auf dem Weg zu einem neuen Arzt- und Patientenverständnis
- Die Gesundheitsrelevanz des Medienkonsums
- Gendersensible Aspekte in der Vermittlung von Lebenskompetenzen
- Was ist Resilienz und wie kann sie gemessen werden?
- Resilienz als Gelingensfaktor
- Resiliente Verarbeitung von Fehlern und Scheitern in Unternehmen
- Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen durch Lebenskompetenzprogramme in Deutschland
- Zeig mir meine Grenze!
- Lebenskompetenz als zentrale Interventionskomponente bei Kids und Teens
- Wer eher lernt, ist schneller „fertig“?
- „Zum Glück“ in der Schule sein? Lebenskompetenzen als Unterrichtsfach
- Psychosoziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe
- Perspektiven der Resilienzforschung: von Faktoren zu Mechanismen
- Resilienz und der Umgang mit belastenden Lebensereignissen im Erwachsenenalter
- Erwerbslosigkeit und Lebenskompetenzen
- Das Selbstmanagement-Programm INSEA „Gesund und aktiv leben“
- Renteneintritt – vom ‚kritischen Lebensereignis‘ zur neuen Lebensphase mit Potenzial
- Public Health Infos
- Public und Global Health in Deutschland stärken – Eine Einordnung der Stellungnahme „Public Health in Deutschland“ der wissenschaftlichen Akademien vom 16.6.2015
- Kongress Armut und Gesundheit
Articles in the same Issue
- Frontmatter
- Editorial
- Warum bleiben Menschen gesund? – Salutogenese, Resilienz und Gesundheitskompetenz
- Lebenskompetenzförderung wirkt, und wie?!
- Religiosität – eine Ressource von Lebenszufriedenheit und Gesundheit?
- Generation Y: Auf dem Weg zu einem neuen Arzt- und Patientenverständnis
- Die Gesundheitsrelevanz des Medienkonsums
- Gendersensible Aspekte in der Vermittlung von Lebenskompetenzen
- Was ist Resilienz und wie kann sie gemessen werden?
- Resilienz als Gelingensfaktor
- Resiliente Verarbeitung von Fehlern und Scheitern in Unternehmen
- Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen durch Lebenskompetenzprogramme in Deutschland
- Zeig mir meine Grenze!
- Lebenskompetenz als zentrale Interventionskomponente bei Kids und Teens
- Wer eher lernt, ist schneller „fertig“?
- „Zum Glück“ in der Schule sein? Lebenskompetenzen als Unterrichtsfach
- Psychosoziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe
- Perspektiven der Resilienzforschung: von Faktoren zu Mechanismen
- Resilienz und der Umgang mit belastenden Lebensereignissen im Erwachsenenalter
- Erwerbslosigkeit und Lebenskompetenzen
- Das Selbstmanagement-Programm INSEA „Gesund und aktiv leben“
- Renteneintritt – vom ‚kritischen Lebensereignis‘ zur neuen Lebensphase mit Potenzial
- Public Health Infos
- Public und Global Health in Deutschland stärken – Eine Einordnung der Stellungnahme „Public Health in Deutschland“ der wissenschaftlichen Akademien vom 16.6.2015
- Kongress Armut und Gesundheit