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Die Handhabung von Interessenkonflikten beim Verkauf aus der Insolvenz

  • Stephan Bülow
Veröffentlicht/Copyright: 27. Juli 2005
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Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht
Aus der Zeitschrift Band 15 Heft 5

Abstract

I. Einleitung

Dank der Insolvenzordnung haben sich seit dem 1.1.1999 die Chancen auf eine Fortführung von Krisenunternehmen in der Insolvenz drastisch erhöht, weil z. B. früher der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt werden kann, die Hürden für die Eröffnung des Verfahrens gesenkt wurden, die Vermögenswerte länger im Unternehmen zusammengehalten werden.

Dennoch gelingt der Neustart in der Praxis regelmäßig nur, wenn für das insolvente Unternehmen neue Eigentümer mit frischem Eigenkapital und frischen Ideen gefunden werden können. Ein klassisches Aufgabengebiet für M&A-Spezialisten, die das insolvente Unternehmen in einem Bericht vorstellen, potentielle Erwerber identifizieren, deren Informationsbedürfnis befriedigen (Datenraum, Unternehmensbesuche, etc.), deren Übernahmekonzepte (Strategie und Finanzierung) prüfen und anschließend den Insolvenzverwalter dabei unterstützen, mit den aussichtsreichsten Interessenten konkrete Verkaufsverhandlungen zu führen.

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Online erschienen: 2005-07-27
Erschienen im Druck: 2005-04-20

© Walter de Gruyter

Artikel in diesem Heft

  1. Die Auswahl und Bestellung des Insolvenzverwalters
  2. Der Feststellungsbescheid in der Insolvenz
  3. Die Handhabung von Interessenkonflikten beim Verkauf aus der Insolvenz
  4. LAG Düsseldorf, Urteil vom 10.12.2004 – 9 (6) Sa 96/04, Schadenersatz wegen unzureichender Insolvenzabsicherung von Altersteilzeitansprüchen (Anmerkung Wilhelm Bichlmeier)
  5. BFH, Urteil vom 24.8.2004 – VIII R 14/02, Steuerfestsetzung nach Insolvenzeröffnung (BesprechungUlf Gundlach/Volkhard Frenzel/André Schirrmeister.)
  6. FG München, Urteil vom 6.7.2004 – 12 K 2518/03, Einkommensteuer als Massekosten
  7. BGH, Urteil vom 11.10.2004 – II ZR 403/02, Begrenzung der Versorgungsleistung durch den Träger Insolvenzsicherung
  8. BGH, Urteil vom 13.12.2004 – II ZR 206/02, Haftung auch des mittelbaren sog. Gesellschafter-Gesellschafters wegen existenzvernichtenden Eingriffs
  9. BGH, Urteil vom 13.12.2004 – II ZR 256/02, Keine Haftung wegen existenzvernichtenden Eingriffs bei Managementfehler
  10. BGH, Beschluss vom 16.12.2004 – IX ZB 72/03, Keine Verfahrenskostenstundung bei Verletzung von Mitwirkungspflichten des Insolvenzschuldners
  11. BGH, Urteil vom 17.12.2004 – IX ZR 185/03, Entlastung des Insolvenzverwalters durch Liquiditätsplan
  12. BGH, Urteil vom 10.2.2005 – IX ZR 211/02, Anfechtung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
  13. BGH, Beschluss vom 17.2.2005 – IX ZB 176/03, Restschuldbefreiung nur nach Eigenantrag
  14. OLG Hamm, Urteil vom 13.1.2005 – 27 U 138/04, Anfechtung einer Aufrechnungslage
  15. AG Göttingen, Beschluss vom 21.2.2005 – 74 IN 330/04, Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters
  16. Dorn, Dietrich-W./Krämer, E-Commerce (Besprechung Michael App)
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