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Abschlussarbeiten des Instituts für Informationswissenschaft der Technischen Hochschule Köln 2016

Published/Copyright: August 24, 2016
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Sonia Höfs: Kundenbindung durch die Kundenkarte – Eine Analyse der Effektivität von Bonusprogrammen am Beispiel von Payback. Bachelorarbeit. Köln 2016.

Mit dem Wandel vom Massen- zum Beziehungsmarketing hat sich die Unternehmensausrichtung um 180 Grad gedreht. Die Kundenbindung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es gibt unzählige Bonusprogramme, die dazu als Marketinginstrument dienen. Payback ist das erfolgreichste Bonusprogramm in Deutschland und verspricht Partnern, die Beziehung zum Kunden zu stärken. Diese Arbeit untersucht, ob das wirklich eingehalten wird und prüft die zentrale Fragestellung: Was macht die Teilnahme an Payback für den Kunden attraktiv und welche Wirkung hat Payback auf die Kundenbindung? Eine umfangreiche qualitative und quantitative Untersuchung zeigt, dass die Kundenbindung in der Tat gestärkt wird, doch es gibt diverse Einschränkungen. Der Einfluss Paybacks begrenzt sich auf die fünf großen offiziellen Partner und ist erheblich davon abhängig, um welche Art von Nutzer es sich handelt. Die Untersuchung konnte hier vier unterschiedliche Kategorien aufdecken, die detailliert geschildert werden.

Beatrix Kaizler: Article Processing Charges in deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken: Analyse und Vergleich der Administration im Hinblick auf Optimierungsoptionen/-möglichkeiten. Bachelorarbeit. Köln 2016.

Zunehmend viele wissenschaftliche Bibliotheken unterstützen die Wissenschaftler ihrer Einrichtungen bei der Publikation von Artikeln als Gold Open Access, indem sie anfallende Publikationsgebühren, sogenannte Article Processing Charge (APC), für sie aus einem eigens eingerichteten Publikationsfond begleichen. Die Zahl der zu bearbeitenden APC steigt stetig und das Modell der Finanzierung von Gold-Open-Access-Artikeln durch Artikelgebühren steht auch mit Blick auf das Ziel einer vollständigen Umstellung der wissenschaftlichen Publikationslandschaft auf Open Access im Fokus der Diskussionen. Aus diesem Grund müssen Bibliotheken für die Zukunft effiziente Methoden für das Management von APC entwickeln, das zurzeit häufig noch aus recht kleinteiligen manuellen Arbeitsschritten besteht. In dieser Arbeit werden verschiedene Wege der Optimierung der Administration von APC mit ihren Vor- und Nachteilen erörtert.

Julia Letow: Katalysatoren von Innovationen durch Großgruppentechniken in Open Innovation-Prozessen. Masterarbeit. Köln 2016.

Innovating – Innovation lautet die Devise im Vorwort von Henry Chesbroughs bekanntem Urwerk, das bereits 2006 das moderne Open Innovation Paradigma einleitete. Der Anspruch, Innovation zu innovieren, wurde zum Credo, das sich sogleich namhafte Groß- und Kleinunternehmen auf die Fahne schrieben und damit teilweise große Erfolge verbuchen konnten. In der Bibliotheksbranche zeigt sich eine entsprechende Entwicklung eher zögerlich. Auch die Öffentlichkeit gesteht dem Bibliothekswesen regelmäßig weder Willigkeit noch Fähigkeit zu, Innovationen zielorientiert voranzubringen. Dennoch beweisen bereits einige erfolgreich durchgeführte Open-Innovation-Projekte, dass es zu diesem fortschrittlichen Ansatz weder an Potenzial noch an Praktikabilität fehlt. Diese Masterthesis analysiert unter Berücksichtigung prominenter Beispiele aus der freien Wirtschaft, inwieweit Großgruppentechniken als Instrument einen erleichterten Zugang zur Open Innovation-Praxis ermöglichen können.

Adriana Schröder: Bibliothekarische Angebote in Leichter Sprache für Menschen mit unzureichender Schriftsprachkompetenz. Masterarbeit. Köln 2016.

Öffentliche Bibliotheken tragen durch ihre Angebote dazu bei, das in der Verfassung verankerte Grundrecht auf Informationsfreiheit umzusetzen und Chancengleichheit herzustellen. Die Informationen über die verschiedenen bibliothekarischen Serviceleistungen stehen jedoch in der Regel nur in Standardsprache zur Verfügung. Menschen, welche Probleme mit der Schriftsprache haben, stoßen hier auf erhebliche Schwierigkeiten. Bibliothekarische Dienstleistungen in Leichter Sprache können helfen, sprachliche Hürden abzubauen und einen barrierefreien Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Die Arbeit thematisiert das Konzept der Leichten Sprache im Kontext von Bibliotheksarbeit. Es wird gezeigt, wie wichtig deren Einsatz ist, um einen Teil der Bevölkerung die Ausübung ihrer Grundrechte zu ermöglichen. Zudem werden Impulse gegeben, wie die Leichte Sprache in ein zukünftig ganzheitliches Konzept eingearbeitet werden kann.

Published Online: 2016-08-24
Published in Print: 2016-09-01

© 2016 by De Gruyter

Downloaded on 20.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/bd-2016-0102/html
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