Chapter 10 Monitoring von Kooperationsaktivitäten in der Schweizer Hotellerie
-
Adrian Müller
, Lynn Loosli and Monika Bandi Tanner
Zusammenfassung
Hotelkooperationen bieten mittelständischen Hotels in der Schweiz die Möglichkeit, Herausforderungen wie Finanzierungsengpässe, Fachkräftemangel und ungelöste Nachfolgefragen gemeinsam anzugehen. Der vorliegende Beitrag ist Teil eines längerfristigen Forschungsprojekts, in dessen Rahmen drei Schweizer Hotelkooperationen über mehrere Jahre begleitet und analysiert werden. Ziel ist es, die Entwicklung von Kooperationen im Zeitverlauf zu verstehen und nachhaltige Erfolgsfaktoren zu identifizieren. Basierend auf qualitativen Interviews, Workshops und einer quantitativen Befragung werden erste Ergebnisse vorgestellt. Diese zeigen, dass langfristig insbesondere soziale und emotionale Faktoren wie gegenseitiges Vertrauen, persönlicher Austausch und Gemeinschaftsgefühl entscheidend für den erfolgreichen Fortbestand der Kooperationen sind, während rein wirtschaftliche und operative Aspekte allein nicht ausreichen. Gleichzeitig wird deutlich, dass ein Spannungsverhältnis zwischen Eigeninteressen der Hotels und gemeinsamen Kooperationszielen besteht. Der Beitrag schliesst mit Empfehlungen für die Praxis sowie Vorschlägen für weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen.
Zusammenfassung
Hotelkooperationen bieten mittelständischen Hotels in der Schweiz die Möglichkeit, Herausforderungen wie Finanzierungsengpässe, Fachkräftemangel und ungelöste Nachfolgefragen gemeinsam anzugehen. Der vorliegende Beitrag ist Teil eines längerfristigen Forschungsprojekts, in dessen Rahmen drei Schweizer Hotelkooperationen über mehrere Jahre begleitet und analysiert werden. Ziel ist es, die Entwicklung von Kooperationen im Zeitverlauf zu verstehen und nachhaltige Erfolgsfaktoren zu identifizieren. Basierend auf qualitativen Interviews, Workshops und einer quantitativen Befragung werden erste Ergebnisse vorgestellt. Diese zeigen, dass langfristig insbesondere soziale und emotionale Faktoren wie gegenseitiges Vertrauen, persönlicher Austausch und Gemeinschaftsgefühl entscheidend für den erfolgreichen Fortbestand der Kooperationen sind, während rein wirtschaftliche und operative Aspekte allein nicht ausreichen. Gleichzeitig wird deutlich, dass ein Spannungsverhältnis zwischen Eigeninteressen der Hotels und gemeinsamen Kooperationszielen besteht. Der Beitrag schliesst mit Empfehlungen für die Praxis sowie Vorschlägen für weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen.
Chapters in this book
- Frontmatter I
- Vorwort der Herausgeberin / des Herausgebers V
- Inhaltsverzeichnis VII
-
Raumplanung, Aktivitätslenkung, Monitoring
- Chapter 1 GIS-gestütztes partizipatives Verfahren zur Entwicklung eines Mountainbike-Streckennetzes im Hochschwarzwald 1
- Chapter 2 Wo sind Wandernde unterwegs? Die häufigsten Wanderterrains und der Einfluss der Wandermotive 13
- Chapter 3 Erholungsnutzung in Großschutzgebieten am Beispiel des Nationalparks Eifel 27
- Chapter 4 Understanding Crowding Dynamics: The Relationship Between Subjective Crowding and Objective Visitor Numbers in Touristic City Centers 37
-
Erlebnis, Wahrnehmung, Herausforderung
- Chapter 5 Murmelbahn, Mikroabenteuer und Multimedia – Trends bei Familienreisen 53
- Chapter 6 Strategische Herausforderungen für Campingplätze – Eine Studie unter bayerischen Campingplätzen zu Wahrnehmung, Bewertung und Umgang 69
- Chapter 7 Der Allgäuer Erlebnisbus als Instrument des digitalen Besuchermanagements sowie der Verkehrs- und CO₂-Reduktion 81
-
Technologie, Digitalisierung
- Chapter 8 Einfluss von Technologie auf die Authentizität und Zufriedenheit mit Naturerlebnissen am Beispiel des Wandertourismus in den Allgäuer Alpen 95
- Chapter 9 Der Weiterbildungsnavigator – ein Tool zur Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung im Tourismus: Ein Projektbericht 111
- Chapter 10 Monitoring von Kooperationsaktivitäten in der Schweizer Hotellerie 125
-
Tourismusökonomie, Arbeitsmarkt Tourismus, Destinationsmanagement
- Chapter 11 Qualitative Einblicke in das Personalmanagement familiengeführter Hotels 143
- Chapter 12 Zwischen Verbleib und Rückkehr: Faktoren der Arbeitgeberattraktivität in der Tourismusbranche 159
- Chapter 13 Kano-Modell zu Messung der Erwartungen von Fahrradtouristen an das Leistungsangebot von Beherbergungsbetrieben 173
- Autoreninformation
Chapters in this book
- Frontmatter I
- Vorwort der Herausgeberin / des Herausgebers V
- Inhaltsverzeichnis VII
-
Raumplanung, Aktivitätslenkung, Monitoring
- Chapter 1 GIS-gestütztes partizipatives Verfahren zur Entwicklung eines Mountainbike-Streckennetzes im Hochschwarzwald 1
- Chapter 2 Wo sind Wandernde unterwegs? Die häufigsten Wanderterrains und der Einfluss der Wandermotive 13
- Chapter 3 Erholungsnutzung in Großschutzgebieten am Beispiel des Nationalparks Eifel 27
- Chapter 4 Understanding Crowding Dynamics: The Relationship Between Subjective Crowding and Objective Visitor Numbers in Touristic City Centers 37
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Erlebnis, Wahrnehmung, Herausforderung
- Chapter 5 Murmelbahn, Mikroabenteuer und Multimedia – Trends bei Familienreisen 53
- Chapter 6 Strategische Herausforderungen für Campingplätze – Eine Studie unter bayerischen Campingplätzen zu Wahrnehmung, Bewertung und Umgang 69
- Chapter 7 Der Allgäuer Erlebnisbus als Instrument des digitalen Besuchermanagements sowie der Verkehrs- und CO₂-Reduktion 81
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Technologie, Digitalisierung
- Chapter 8 Einfluss von Technologie auf die Authentizität und Zufriedenheit mit Naturerlebnissen am Beispiel des Wandertourismus in den Allgäuer Alpen 95
- Chapter 9 Der Weiterbildungsnavigator – ein Tool zur Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung im Tourismus: Ein Projektbericht 111
- Chapter 10 Monitoring von Kooperationsaktivitäten in der Schweizer Hotellerie 125
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Tourismusökonomie, Arbeitsmarkt Tourismus, Destinationsmanagement
- Chapter 11 Qualitative Einblicke in das Personalmanagement familiengeführter Hotels 143
- Chapter 12 Zwischen Verbleib und Rückkehr: Faktoren der Arbeitgeberattraktivität in der Tourismusbranche 159
- Chapter 13 Kano-Modell zu Messung der Erwartungen von Fahrradtouristen an das Leistungsangebot von Beherbergungsbetrieben 173
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