Maria Selig / Laura Linzmeier (ed.), Expert Cultures and Standardization. Romance Languages in the Early Modern Period/Expertenkulturen und Standardisierung. Romanische Sprachen in der Frühen Neuzeit (Studienreihe Romania, 40), Berlin, Erich Schmidt Verlag, 2023, 245 p.
Rezensierte Publikation:
Maria Selig / Laura Linzmeier (ed.), Expert Cultures and Standardization. Romance Languages in the Early Modern Period/Expertenkulturen und Standardisierung. Romanische Sprachen in der Frühen Neuzeit (Studienreihe Romania, 40), Berlin, Erich Schmidt Verlag, 2023, 245 p.
Der mehrsprachige Sammelband thematisiert Prozesse der Standardisierung der romanischen Sprachen und fokussiert dabei den Beitrag der sogenannten Expertenkulturen zur sprachlichen Normierung in der Frühen Neuzeit. Die Herausbildung sprachlicher Standards aus gesprochenen Nähesprachen, wie sie an der Entwicklung der romanischen Sprachen von der Basis des weithin gesprochenen Lateins hin zu den modernen Schriftnormen der Nationalsprachen mit ihren plurizentrischen Ausprägungen beobachtet werden können, ist ein langer und komplexer Prozess, der vieler Einzelstudien und auch theoretischer Weiterentwicklung bedarf, um verstanden zu werden.
Nach Jahrzehnten der auf die stilisierten Literaturen basierten Sprachgeschichten hat sich Ende des 20. Jahrhunderts der Fokus auf pragmatische Aspekte der Sprachgeschichte einzelner Gruppen von Sprechern und ihren sprachlichen Realitäten verlagert. Durch die Opposition der als Top-down aufgefassten, nationenpolitisch angetriebenen und literarisch begründeten Standardisierungsgeschichte zu den Bottom-up-Prozessen der Sprachentwicklung hin zu regionalen oder überregionalen Standards sind viele Zwischenräume aus dem Blickfeld geraten, so die der Expertenkulturen. Auf die Frage, wie genau diese Expertenkulturen konzeptionell eingegrenzt werden können, reagiert der einleitende, auf Englisch verfasste theoretische Rahmentext von Maria Selig und Laura Linzmeier mit grundlegenden Überlegungen [7–14]. Darunter sind die sprachlichen und schriftlichen Praktiken der sogenannten Experten zu fassen, also von Personen mit einem großen Erfahrungswissen und gewisser Schriftbildung, die auch theoretische Kompetenzen voraussetzt (so die Definition in Kap. 1.2); gemeint sind Fachleute auf bestimmten Wissensgebieten, so die der Verwaltung, der Medizin, des technischen Fortschritts, der Rechtspflege, der Wirtschaftsbeziehungen etc., die pragmatisches Schrifttum produzierten, das sich an weite, des Lateins nicht mächtige Gesellschaftskreise wendete und so die Verbreitung sprachlicher Ausbauformen der Volkssprache mit Prestige beförderte. Da die traditionell angenommene soziale Hierarchisierung der Einflussbereiche die Gleichzeitigkeit und Gleichgewichtigkeit der sprachlichen Praktiken der einzelnen Kommunikationsbereiche verhindere, greifen die Herausgeberinnen für ihre Erklärungen auf das Modell der konzeptionellen Variation nach Koch/Oesterreicher (22011) zurück, mit dem soziale, kognitive und interaktionale Parameter des Diskurskontexts berücksichtigt werden können, wenn Standardisierungsprozesse und sprachlicher Ausbau in einem anthropologischen Sinne, d. h. ausgehend von den agentes, verstanden werden sollen. So verlagern sie die Erklärung der sprachlichen Normalisierungsbestrebungen weg von Institutionen hin zu interessengeleiteten Handlungsträgern in besonderen sozioökonomischen Umfeldern, wie z. B. eine wachsende Urbanisierung, ein Ausbau der Verwaltung, eine Professionalisierung der Seeschifffahrt oder eine Spezialisierung in Fach- und Wissenschaftsbereiche o. ä. Dass die mit den Expertenkulturen verbundenen und sich im Aufbau befindlichen Texttraditionen zur Standardisierung der Sprache beitragen, wird als unstrittig angesehen, doch sind die genauen Prozesse und das jeweilige Ausmaß sowie das Verhältnis des Ausbaus fachsprachlicher Diskurstraditionen zu literarischer Standardisierung noch genauer zu bestimmen, wozu der Band beitragen möchte. Wichtig ist den Autorinnen, dass der fachspezifische Sprachausbau in Expertenkulturen nicht unterhalb der Standardisierungsprozesse in literarisch gebildeten Kreisen gesehen wird, sondern dass die Prozesse als «parallel communicative dynamics» (Selig/Linzmeier 2023, 7) aufzufassen sind.
Der Band umfasst neben dem Einleitungsartikel elf weitere Beiträge, die sich mit Einzelaspekten der Ausbildung einer standardisierten Fachsprache befassen, darunter vier Artikel auf Englisch, vier auf Deutsch, zwei auf Italienisch und einer auf Französisch; wenn schon das Deutsche nicht mehr als übergreifende Metasprache für romanistische Arbeiten gewählt wird, erstaunt, dass dann auch das Französische oder das Spanische als romanische «langues universelles» hinter das Englische zurücktreten. Sicherlich, um so einen Hauch von Anknüpfbarkeit an internationale linguistische Diskussionen zu erreichen. Hoffen wir, dass der Band diese internationale Aufmerksamkeit erreicht, die er verdient, auch wenn die spezifischen Fachbeiträge ein weites Sprachenspektrum umfassen. Dabei variieren die Aufsätze sehr stark in Bezug auf das übergeordnete Thema und v. a. auf die gewählten Untersuchungsfragen und -methoden, wie aus der folgenden Einteilung erkannt werden kann.
Vier der Artikel stellen Studien zu Einzelaspekten der Entwicklung bestimmter Textsorten oder Fachsprachen vor, die wertvolle Ergänzungen zur spezifischen Sprachgeschichte oder zu Detailentwicklungen liefern, jedoch nur wenig Rückschlüsse auf allgemeinere Tendenzen der fachsprachlichen Standardisierung bieten: Der Beitrag von Christine Paasch-Kaiser beschränkt sich auf den Wandel im Grad der Konventionalisierung von Verb-Nomen-Konstruktionen in Rechtstexten des Typs plet aus der Normandie vom 14.–16. Jahrhundert. Im Artikel von Gabriele Zanello werden fachsprachliche Termini in Verwaltungstexten aus dem Friaul zwischen 1250 und 1420 analysiert, indem die Fachgebiete der neuen friaulischen Schriftlichkeit ausgewertet, die Herkunft der Wörter und ihr Wandel bzw. ihre Erhaltung untersucht werden. Der Aufsatz von Sebastian Lauschus, Guido Mensching, Luca Refrigeri und Frank Savelsberg behandelt die medizinisch-botanische Fachterminologie im frühen Okzitanischen, die noch vor der humanistischen Relatinisierung über jüdische Medizintraktate in hebräischer Schrift auf die altitalienische Fachsprache einwirkte und auf diesem Weg zu ihrer Standardisierung beitrug. Eine Detailstudie zur Entwicklung der italienischen invertierten Spaltsätze («les phrases pseudo-clivées inversées») in 60 aus dem Französischen übersetzten Fachtexten aus italienischen Wissenschaftsperiodika zwischen 1770 und 1795 legt Franz Meier vor. Zwar kommen diese in den übersetzten Texten kaum vor (0,02% Wortanteil), in den französischen Originaltexten sogar überhaupt nicht, dennoch wird gleich zweimal eine große Relevanz verallgemeinert («les pseudo-clivées inversées jouent un rôle important dans le discours scientifique italien du 18e siècle», [234, 237]). Erhellend sind hingegen die Analysen zu den Funktionen dieses syntaktischen Musters, die sicherlich die Verbreitung in der Umgangssprache bis heute begünstigt haben, doch gehört diese Entwicklung nicht zum Thema der Expertenkulturen in diesem Sammelband.
Die Ausdifferenzierung fachlicher Diskurstraditionen in Abgrenzung zur literarischen Sprache wird in vier weiteren Artikeln thematisiert: Katharina Fezer kontrastiert die Kaufmannssprache mit den Normidealen im 17. Jahrhundert in Frankreich. Dabei analysiert sie das Verhältnis des literarischen Sprachideals zur Sprache des Handels, die größtenteils als minderwertig eingeschätzt wurde, ähnlich wie divergierende funktionale Sprachvarietäten zwar als nützlich, aber unterhalb des «bon usage» galten. In einer empirischen Studie untersucht sie 180 Briefvorlagen aus Sprachlehrwerken für praktische Zwecke, d. h. speziell für Wirtschaftskaufleute, und stellt diese den Idealen der Sprachnormierungsdebatten im 17. Jahrhundert gegenüber. Die Handelsbriefe zeigen deutliche Abweichungen von den Vorgaben der Académie Française (Gebrauch von Ellipsen oder kürzerer Zahlwörter, Auslassen der Personalpronomina), die erkennen lassen, dass die Kaufleute einen pragmatischen effizienten Sprachgebrauch gegenüber literarischen Vorgaben präferieren. Die indirekten Folgen des Sprachkontakts in Kolonialkontexten werden von Tabea Salzmann in ihrem äußerst informativen, detail- und kenntnisreichen Beitrag anhand der Verwaltungstexte des portugiesischen Estado da Índia im 16. Jahrhundert analysiert, um so Standardisierungstendenzen zu ermitteln. Aufgrund der langen Kolonisierungserfahrung an afrikanischen Küsten konnte das Portugiesische als «lingua franca» der Handelskolonien an den Küsten Indiens weite Verbreitung finden. Durch die Analyse von 70 Texten der Kolonialverwaltung aus dem Nationalarchiv Torre do Tombo in Lissabon lassen sich verschiedene Typen und Formalitätsgrade der Dokumente identifizieren, die jedoch alle eine hohe Professionalisierung aufweisen. Die Entwicklung der Textformate und der Schriftarten in diesem Untersuchungsmaterial kann mit sozialen Entwicklungen, pragmatischen Anforderungen an den Postverkehr und die Archivierung sowie mit Einflüssen auf Verwaltungssysteme anderer Sprachkulturen in Verbindung gebracht werden. Die Entwicklung diskurstraditioneller Merkmale in der Anrede und abschließenden Höflichkeitsformeln wird von Marina Albers an 100 Briefen von Jesuiten aus Paraguay aufgezeigt, nachdem sie die tragende Rolle dieses Ordens für die Bildung und die Wissenstradierung in den hispanoamerikanischen Kolonialreichen herausstellt. Sie kann aufzeigen, wie die europäische Tradition der «Ars dictaminis» beachtet wird, aber auch welche innovativen Formen die Briefgattung übernimmt. Die wichtige Rolle der vielen im 16. Jahrhundert mit höfischer Unterstützung gegründeten Fachsozietäten oder Akademien für den Ausbau der italienischen Volkssprache steht im Zentrum des Aufsatzes von M. Sinn. Dazu untersucht er hauptsächlich Akademievorträge von Benedetto Varchi über Dante, in denen er die Wissensbestände verschiedener Fachdisziplinen rekonstruiert. Durch die fachspezifische Wiedergabe werde eine Differenzierung der wissenschaftlichen Diskurstraditionen angestoßen, gerade im Vergleich mit den noch sehr hybriden literarischen Formungen in Dantes Convivio und der Divina Commedia. Die Einbindung des Mythos zur babylonischen Sprachenvielfalt, der den Aufsatz rahmt, in die Argumentation der mit einer disziplinären Ausgliederung verbundenen sprachlichen Differenzierung wirkt hingegen sehr weit hergeholt.
Zwei der Aufsätze gehen in übergreifender Perspektive stärker auf Entwicklungen und Auswirkungen kultureller Praktiken ein: Das Desideratum, die Sprachgeschichte von der Geschichte der Sprache literarischer Texte auf pragmatische Schriftlichkeit auszuweiten, das jedoch schon seit einigen Jahrzehnten in der Romanistik immer stärker berücksichtigt wird (so auch der erste Satz des Einleitungsartikels von Selig/Linzmeier), wird von Lorenzo Tomasin erneut aufgegriffen, anhand der italienischen Sprachgeschichtsschreibung ausführlich illustriert, um dann allgemein den Nutzen mehrsprachiger Glossare oder lexikographischer Zusammenstellungen herauszustellen, die in Migrationskontexten zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert entstanden sind. Im Beitrag von Laura Linzmeier sollen Schreibstrategien für das Dokumentieren von Beobachtungen und Ereignissen auf französischen Schifffahrten im 17./18. Jahrhundert ausgewertet werden. Dazu wird ausführlich zunächst der Hintergrund der sich auf Übersee ausweitenden, professionalisierenden Navigationsfahrten, dann der Bereich der technischen und sprachlichen Schulungen der Seeleute, insbesondere im Bereich des Führens der Dokumentation (journal de bord/de navigation) beschrieben. Über die Erkenntnis, dass sich die Dokumentation in Teilen nicht an den strikten Vorgaben der Tabellenform hielt, weil weitere Bemerkungen festgehalten werden sollten (analog zu Ergebnissen aus der zitierten Publikation in Schotte 2013), gehen die Schlussfolgerungen leider nicht hinaus, wobei sich eine tiefergehende Interpretation der Beweggründe anbietet, die gerade auf das Expertenwissen der Seeleute verweist: denn die Tabellenform verhindert Auswertungen und Zusammenhänge, die für die Kapitänsmannschaft zentral sind, und reduziert diese auf Protokollanten einzelner Umstände, so dass diese sich trotz restriktiver Vorgaben der für sie relevanteren und aussagekräftigeren narrativen Form zuwandten.
Der eher methodisch ausgerichtete Beitrag von Anne Weber, Daniele Moretti und Vahram Atayan stellt die Heidelberger Übersetzungsbibliographie nichtfiktionaler Texte zu deutschen Übertragungen aus dem Englischen und Niederländischen als Anschlussprojekt der Saarbrücker Vorläuferprojekte zu romanischen Sprachen und Latein vor. In der Folge werden Korrelationen von Übersetzungen nicht-fiktionaler Texte hauptsächlich aus den Sprachen Latein, Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch ausgewertet, je nach Anzahl der Übersetzungen ins Deutsche und nach Wissensgebieten (Geschichte/Geographie, Religion, Sprache, Philosophie/Künste, Naturwissenschaften und Technik) sowie nach einer Einteilung in vier Epochen (bis 1550, bis 1650, bis 1750, bis 1848). Ergänzt werden sie durch Analysen der Werktitel anhand der Schlagwörter treulich und schrecklich in deutschen Übersetzungen, aus denen sich jedoch nur grobe Trends erkennen lassen: So zeigt sich aus den vorliegenden Daten eine Verlagerung des Fokus auf französischsprachige Texte v. a. aus dem Bereich der Technik und Naturwissenschaften, was angesichts des Ausbaus der Wissenschaften in der Aufklärung nicht verwundert.
Insgesamt liegt mit dem Band ein reiches Feld an Darstellungen zum Ausbau fachsprachlicher Diskurstraditionen vor, wobei das Konzept der Diskurstradition nur partiell Erwähnung findet. Unabdingbar stellt sich aber die Berücksichtigung der kulturellen Kontexte von Expertengruppen dar sowie auch die der jeweiligen kommunikativen und pragmatischen Ziele der Handlungsträger in den Expertenkulturen. Der theoretische Einleitungsartikel behandelt wichtige Konzepte, aber es könnten Erkenntnisse aus eng verknüpften Forschungstraditionen einbezogen werden, so die Publikationen zu den bislang neun Tagungen zur Geschichte iberoromanischer Fachsprachen (Historia de los lenguajes iberorrománicos de especialidad, cf. Brumme/López Ferrero 2015), die mittlerweile eine herausragende thematische Weite und Tiefe abdecken. Daneben enthalten die Konferenzen zur Sprachgeschichte der romanischen Sprachen auch relevante Sektionen zur Fachsprachenentwicklung. Inzwischen ist auch eine weitere thematisch passende Publikation mit Becker/Kuhn/Ossenkop/Polzin-Haumann/Prifti (2024) erschienen. Somit werden mit dem Sammelband die Erkenntnisse zur sprachlichen Standardisierungsgeschichte in mehreren Fallbeispielen erweitert, womit jedoch der Bedarf nach übergreifenden Arbeiten noch deutlicher hervortritt.
Bibliographie
Becker, Lidia/Kuhn, Julia/Ossenkop, Christina/Polzin-Haumann, Claudia/Prifti, Elton (edd.), Zwischen Pluralität und Präskription. Sprachnormen in der Romania in Geschichte und Gegenwart, Tübingen, Narr Francke Attempto, 2024. 10.24053/9783381110926Suche in Google Scholar
Brumme, Jenny/López Ferrero, Carmen (edd.), La ciencia como diálogo entre teorías, textos y lenguas. VI Coloquio Internacional sobre la Historia de los Lenguajes Iberorrománicos de Especialidad, Berlin, Frank & Timme, 2015. Suche in Google Scholar
Koch, Peter/Oesterreicher, Wulf, Gesprochene Sprache in der Romania. Französisch – Italienisch – Spanisch, Berlin/New York, De Gruyter, 22011.Suche in Google Scholar
Schotte, Margaret, Expert Records: Nautical Logbooks from Columbus to Cook, Information & Culture 48:3 (2013), 281–322.10.1353/lac.2013.0015Suche in Google Scholar
© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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Artikel in diesem Heft
- Frontmatter
- Frontmatter
- Thematischer Teil
- Introduction
- La Summa Trecensis, source du Codi : prolégomènes à une analyse linguistique et textuelle comparative
- Le Grand Coutumier de Normandie, le grand inconnu
- Traduire an romanz en pays d’oc. Une proposition de localisation pour la traduction oïlique du Codi
- Le Livre des mestiers de Paris d’Étienne Boileau : un regard sur la tradition textuelle
- Le Livre des metiers d’Étienne Boileau : structure formelle, premiers sondages linguistiques et lexicographiques
- Inter persones istrangias et sassaresis. Gli Statuti di Sassari per il lessico giuridico romanzo
- Riflessioni sul termine tenoris della Carta de Logu d’Arborea
- Aufsätze
- Saggio di alcune voci attestate nei primi due fascicoli del Codex Comanicus
- New insights on spoken Cocoliche
- Besprechungen
- Lorenzo Tomasin, Prima lezione di romanistica (Universale Laterza, 970), Roma/Bari, Laterza, 2023, 196 p.
- Maria Selig / Laura Linzmeier (ed.), Expert Cultures and Standardization. Romance Languages in the Early Modern Period/Expertenkulturen und Standardisierung. Romanische Sprachen in der Frühen Neuzeit (Studienreihe Romania, 40), Berlin, Erich Schmidt Verlag, 2023, 245 p.
- Becker, Lidia / Herling, Sandra / Wochele, Holger (edd.), Manuel de linguistique populaire (Manuals of Romance Linguistics, 34), Berlin/Boston, De Gruyter, 2024, 616 p.
- Claudio Lagomarsini, La Bible Française du XIIIe siècle. Édition critique des livres de Ruth, Judith et Esther (Textes littéraires français, 664), Genève, Droz, 2024, 162 p.
- Elisenda Bernal (ed.), Col·loquial(s). Estudis de l’ús del català actual, Leipzig, Leipziger Universitätsverlag, 2024.
- Pilar Romeu Ferré, ¿Dónde están las llaves de Sefarad? Estudios sobre la lengua, la literatura y la historia de los sefardíes, Barcelona, Tirocinio, 2023. Nº 50 de la Colección Fuente Clara, Estudios de Cultura Sefardí, 790 p.
- Miriam Lay Brandner (ed.), Einführung in die Lateinamerikastudien. Ein Handbuch, Berlin, Erich Schmidt Verlag, 2023, 425 p.
- Kurzbesprechungen
- Paolo Canettieri / Magdalena Leon Gomez / Lucilla Spetia (edd.), «I Re poeti». Atti del Convegno Internazionale L’Aquila (16–17 marzo 2022) (Filologia classica e medievale, 8), Roma/Bristol, L’«Erma» di Bretschneider, 2023, 431 p.
- Il ciclo di Guiron le Courtois. Romanzi in prosa del secolo XIII. Edizione critica diretta da Lino Leonardi e Richard Trachsler, vol. 7: Suite Guiron, a cura di Massimo dal Bianco (Archivio Romanzo 46), Florence, Edizioni del Galluzzo per la Fondazione Ezio Franceschini, 2023. XVIII + 1113 p.
- Gavino Scala (ed.), «Le livre du gouvernement des roys et des princes» di Henri de Gauchy Studio filologico. Edizione critica (I libro) (Romanica Helvetica, 145), Tübingen, Narr Francke Attempto, 2024, 442 p.
- Frédéric Duval, avec la collaboration d’Hélène Biu, Viola Mariotti et Graziella Pastore (edd.), Les traductions médiévales des compilations de Justinien (Histoire littéraire de la France, 48), Paris, Académie des Inscriptions et Belles Lettres, 2024, 506 p.
Artikel in diesem Heft
- Frontmatter
- Frontmatter
- Thematischer Teil
- Introduction
- La Summa Trecensis, source du Codi : prolégomènes à une analyse linguistique et textuelle comparative
- Le Grand Coutumier de Normandie, le grand inconnu
- Traduire an romanz en pays d’oc. Une proposition de localisation pour la traduction oïlique du Codi
- Le Livre des mestiers de Paris d’Étienne Boileau : un regard sur la tradition textuelle
- Le Livre des metiers d’Étienne Boileau : structure formelle, premiers sondages linguistiques et lexicographiques
- Inter persones istrangias et sassaresis. Gli Statuti di Sassari per il lessico giuridico romanzo
- Riflessioni sul termine tenoris della Carta de Logu d’Arborea
- Aufsätze
- Saggio di alcune voci attestate nei primi due fascicoli del Codex Comanicus
- New insights on spoken Cocoliche
- Besprechungen
- Lorenzo Tomasin, Prima lezione di romanistica (Universale Laterza, 970), Roma/Bari, Laterza, 2023, 196 p.
- Maria Selig / Laura Linzmeier (ed.), Expert Cultures and Standardization. Romance Languages in the Early Modern Period/Expertenkulturen und Standardisierung. Romanische Sprachen in der Frühen Neuzeit (Studienreihe Romania, 40), Berlin, Erich Schmidt Verlag, 2023, 245 p.
- Becker, Lidia / Herling, Sandra / Wochele, Holger (edd.), Manuel de linguistique populaire (Manuals of Romance Linguistics, 34), Berlin/Boston, De Gruyter, 2024, 616 p.
- Claudio Lagomarsini, La Bible Française du XIIIe siècle. Édition critique des livres de Ruth, Judith et Esther (Textes littéraires français, 664), Genève, Droz, 2024, 162 p.
- Elisenda Bernal (ed.), Col·loquial(s). Estudis de l’ús del català actual, Leipzig, Leipziger Universitätsverlag, 2024.
- Pilar Romeu Ferré, ¿Dónde están las llaves de Sefarad? Estudios sobre la lengua, la literatura y la historia de los sefardíes, Barcelona, Tirocinio, 2023. Nº 50 de la Colección Fuente Clara, Estudios de Cultura Sefardí, 790 p.
- Miriam Lay Brandner (ed.), Einführung in die Lateinamerikastudien. Ein Handbuch, Berlin, Erich Schmidt Verlag, 2023, 425 p.
- Kurzbesprechungen
- Paolo Canettieri / Magdalena Leon Gomez / Lucilla Spetia (edd.), «I Re poeti». Atti del Convegno Internazionale L’Aquila (16–17 marzo 2022) (Filologia classica e medievale, 8), Roma/Bristol, L’«Erma» di Bretschneider, 2023, 431 p.
- Il ciclo di Guiron le Courtois. Romanzi in prosa del secolo XIII. Edizione critica diretta da Lino Leonardi e Richard Trachsler, vol. 7: Suite Guiron, a cura di Massimo dal Bianco (Archivio Romanzo 46), Florence, Edizioni del Galluzzo per la Fondazione Ezio Franceschini, 2023. XVIII + 1113 p.
- Gavino Scala (ed.), «Le livre du gouvernement des roys et des princes» di Henri de Gauchy Studio filologico. Edizione critica (I libro) (Romanica Helvetica, 145), Tübingen, Narr Francke Attempto, 2024, 442 p.
- Frédéric Duval, avec la collaboration d’Hélène Biu, Viola Mariotti et Graziella Pastore (edd.), Les traductions médiévales des compilations de Justinien (Histoire littéraire de la France, 48), Paris, Académie des Inscriptions et Belles Lettres, 2024, 506 p.