Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften
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Herausgegeben von:
Toni Bernhart
, Marcus Willand , Sandra Richter und Andrea Albrecht
Über dieses Buch
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts werden in den Literatur- und Geisteswissenschaften quantitative Verfahren angewandt, um Texte zu beschreiben, zu analysieren und zu interpretieren. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts waren solche Ansätze unterrepräsentiert, gewinnen im Zuge der Digital Humanities jedoch sehr stark an Bedeutung. Ziel des Bandes ist es, quantifizierende Verfahren einerseits theorie-, methoden- und fachgeschichtlich zu kontextualisieren, andererseits aber auch mit Blick auf die digitale Gegenwart zu prüfen, welchen Stellenwert ihre Ergebnisse haben. Angesichts der innovativen Verve der Digital Humanities darf nicht vergessen werden, dass die Idee, einem interpretativen close reading ein (vermeintlich?) deskriptiv-analytisches distant reading gegenüberzustellen, nicht sehr viel jünger ist als die Idee des close reading selbst. Denn Zählen ist keinesfalls erst durch die 'digitale Revolution' der Geisteswissenschaften denkbar geworden. Vielmehr wird schon seit ungefähr 200 Jahren das, was vom späten Dilthey als Gegenstand der verstehenden und qualitativ orientierten Geisteswissenschaften bestimmt wurde, auch zum 'messbaren' Objekt erklärt.
Information zu Autoren / Herausgebern
T. Bernhart, Uni Stuttgart; M. Willand, Uni Stuttgart; M. Lepper, DLA Marbach; S. Richter, Uni Stuttgart; A. Albrecht, Uni Stuttgart.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Einleitung: Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften
1 - Teil 1: Applikationen
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Computerlinguistische Textanalyse in der Literaturwissenschaft? Oder: »The Importance of Being Earnest« bei quantitativen Untersuchungen
11 -
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Poetologischer Anspruch und dramatische Wirklichkeit: Indirekte Operationalisierung in der digitalen Dramenanalyse
45 -
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Zeta für die kontrastive Analyse literarischer Texte
77 -
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Zwischen Elisabeth Hauptmann und Bertolt Brecht: Stilometrische Studien einer Zusammenarbeit
95 -
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Narratologische Textauszeichnung in Märe und Novelle
121 -
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Kompetenzmodellierung im Fach Englisch: Literaturwissenschaft meets Psychometrie
149 -
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Digital Humanities ohne Computer? Alte und neue quantifizierende Zugänge zum mittelhochdeutschen Tagelied
173 - Teil 2: Reflexionen
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Quantitative Literaturwissenschaft: Ein Fach mit langer Tradition?
207 -
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Zum Ideal der Quantifizierung
221 -
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Quantifizieren in der Interpretationspraxis der Digital Humanities
235 -
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Quantitative Verfahren in der russischen Literaturwissenschaft der 1920er und 1930er Jahre
269 -
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Über die Attribution hinaus
289 -
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Forschung benötigt Forschungsinfrastrukturen
315 -
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Überlegungen zur quantitativen Kodikologie
335 -
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Die Krux mit dem Netz
355 -
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Der Raum und das Quantitative
371 -
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Beiträgerinnen und Beiträger
389
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