Grenzen der Antike
-
Herausgegeben von:
Anna Heinze
, Sebastian Möckel und Werner Röcke
Über dieses Buch
In der europäischen Geschichte ist die Antike zu nahezu allen Zeiten ein unumgänglicher Bezugspunkt sozialer, kultureller oder wissenschaftlicher Selbstvergewisserung gewesen. Ob in übergreifenden Diskursen, innerhalb spezifischer Gruppen oder als fundamentale Epochensignatur – stets ist an und vermittels der Antike die eigene Kultur bestimmt worden. Angesichts der Bedeutung dieser Auseinandersetzungen mit Antike geht der Sammelband der Frage nach, welche Rolle hierbei die materielle, räumliche oder epistemische Ausdehnung und Reichweite von ›Antike‹ spielt. In der Untersuchung der jeweils wirksamen »Grenzen der Antike« werden die kulturprägenden Dynamiken solcher gleichermaßen aneignenden wie zurückweisenden Transformationsprozesse deutlich. Der Band vereinigt exemplarische Beiträge zu Spätantike, Mittelalter, Renaissance und Neuzeit aus Philosophie, alter und neuer Geschichte, Klassischer Philologie, germanistischer und anglistischer Literaturwissenschaft, Gartengeschichte, Politikwissenschaft und Theatergeschichte.
Information zu Autoren / Herausgebern
Anna Heinze, Sebastian Möckel, Werner Röcke, SFB 644 „Transformationen der Antike“, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland.
Zusatzmaterial
Fachgebiete
-
PDF downloadenÖffentlich zugänglich
Frontmatter
i -
PDF downloadenÖffentlich zugänglich
Inhaltsverzeichnis
v -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Auf den Grenzen der Antike. Eine Einleitung
1 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Raumteilungen: Logik und Phänomen der Grenze
15 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Exodus. Gesetzgebung und Landnahme im kulturellen Gedächtnis Europas
27 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Klemens von Alexandrien und die Grenze zwischen Christen und Heidentum
39 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Die ordenunge dirre welte. Narrativierung und Integration antiken Wissens im mittelhochdeutschen Lucidarius
55 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Dionysos und die »Grenzen des schönsten Gebildes«. Martin Heideggers erster Griechenlandaufenthalt im Kontext seiner Re-Definition der griechischen Antike
69 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Die Grenze zwischen Lebenden und Toten. Unterweltreisen in der klassischen Moderne
99 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Von Vorzeichen und Zwischenwesen. Transformationen antiker Prodigiendeutung bei Brant und Luther
117 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Lorenzo Valla und das Neue Testament
145 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Wissen über Grenzen: Die Entdeckung der indischen Philosophie und die Pluralisierung der Antike
169 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Der Limes als Kulturgrenze und seine Reflexion in herrschaftlichen Gärten um 1800: Eulbach und seine Vorgänger
209 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Rasse, Raum und Rom – Grenzkonstruktionen im British Empire
241 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Griechische Grenzverschiebungen. Transformationen des Hellas-Bildes im griechischen Nationalstaat
259 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Remus in Rheinsberg oder Leaping the fence the other way. Über die Funktionalität von Grenzziehungen in Gartenprogrammen des 18. Jahrhunderts
291 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
»Historische Richtigkeit« und die Grenzen des Wissens. Die Pluralisierung der Altertümer durch Karl von Brühls Berliner Kostümreform 1815–1828
325 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Kanonisierung und neue Deutungsräume. Die Grenzen der Antike in Andreas Althamers Commentaria zur Germania des Tacitus (1536)
353 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Vom Imperium zur Souveränität und zurück. Raumpolitische Geltungsgrenzen zwischen Jean Bodins antiimperialem Souveränitätsverständnis und Carl Schmitts postsouveräner Imperiumsfurcht
377 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Register
411
-
Herstellerinformationen:
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
productsafety@degruyterbrill.com