Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin
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Herausgegeben von:
Dieter Burdorf
Über dieses Buch
Die Aufsätze dieses Bandes untersuchen Möglichkeiten und Probleme der Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin. Die Frage nach dem Verhältnis der editorischen Theorie und Praxis zur allgemeinen Literatur- und Texttheorie sowie zur Theorie und Praxis der Interpretation wird unter neuen Gesichtspunkten erörtert. Dabei konzentriert sich der Band auf die bislang in der Forschung vernachlässigte Frage nach den Besonderheiten der Edition lyrischer Texte. In historischer Perspektive stehen in den Studien dieses Bandes Werkeditionen und Interpretationen zur ‑ vornehmlich deutschsprachigen ‑ modernen Lyrik seit 1800 im Mittelpunkt. Friedrich Hölderlins nur wenige hundert Druckseiten umfassendes Werk ist mit vier historisch-kritischen Gesamtausgaben sowie zahlreichen Studien- und Leseausgaben das wohl am intensivsten edierte Œuvre eines einzelnen Autors im Bereich der neueren deutschen Literatur. Mit vier Studien zu Hölderlin ist daher dieser Anfangs- und Bezugspunkt der modernen deutschsprachigen Lyrik besonders stark vertreten. Die weiteren neun Abhandlungen sind einem Überblick über die Geschichte der Lyrik-Edition sowie den Werken Stefan Georges, Rudolf Borchardts, Rainer Maria Rilkes, Georg Trakls, Gottfried Benns, Bertolt Brechts, Paul Celans und Ernst Jandls gewidmet.
Information zu Autoren / Herausgebern
Dieter Burdorf, Universität Leipzig.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin
1 -
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Zur Geschichte der Lyrik-Edition
17 -
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Druck vs. Handschrift
39 -
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Der Übersetzer als Editor
51 -
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Historisch-kritische Hölderlinausgaben
61 -
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Wie subjektiv darf, wie subjektiv muss eine Edition sein?
83 -
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Vom handgeschriebenen Buch
103 -
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Textkritisch interpretieren, Text kritisch edieren
113 -
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Fragmentarische Totalität
129 -
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Anmerkungen zur Kommentierungspraxis moderner Editionen am Beispiel der Innsbrucker Trakl-Ausgabe
141 -
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„Ewiger Traum, daß man etwas nicht macht, sondern daß es entsteht.“
155 -
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Chaos oder „lebendige Arbeit“?
177 -
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„sovenha vos a temps di ma dolor“
193 -
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„wenn das ein gedicht sei“
203 -
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Backmatter
217
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10785 Berlin
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