Das einwertig-negative Rhenid-Ion, Re - . ist vor 16 Jahren von Lundellund Knowles in sehr verdünnten, sauren, wässerigen Lösungen beobachtet worden. Diese Lösungen wurden seither mehrfach von physikalisch-chemischer Seite untersucht. ohne daβ jedoch ein Weg zur Konzentrierung und Isolierung der Rhenide beschrieben wurde. Anzunehmen war, daβ salzähnliche binäre Verbindungen mit Alkalimetallen, wie z. B. Natriumrhenid - Na + Re - , existenzfähig sein würden. Es wurde festgestellt, daβ wässerige Kaliumperrhenat-Lösungen in einfacher Weise von Lithiummetall zu Lithiumrhenid reduziert werden können; das nebenbei in größeren Mengen gebildete LiOH·H 2 O kann vom leicht löslichen Lithiumrhenid durch fraktionierte Kristallisation glatt abgetrennt werden. Das feste, salzähnliche Lithiumrhenid ist in Abwesenheit von Sauerstoff bei Zimmertemperatur relativ stabil; somit eröffnet sich jetzt die Möglichkeit zum Studium der Alkalimetallrhenide.
Contents
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Open AccessThe Isolation of Lithium RhenideJune 2, 2014
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Open AccessPapierelektrophoretische Untersuchungen zur Einwirkung von Invertseifen auf EiweißkörperJune 2, 2014
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Open AccessUntersuchungen am Virus der Variola-VaccineJune 2, 2014
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June 2, 2014
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June 2, 2014
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Open AccessNotizen: Über Stickoxyd-nitrosyl-SalzeJune 2, 2014
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June 2, 2014
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June 2, 2014
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June 2, 2014
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Open AccessBESPRECHUNGENJune 2, 2014