Zusammenfassung Diese Studie versucht, das Phänomen des deutschen Patriotismus1 auf der Basis empirischen Materials (Zeitschriftenartikel des Zeitraums zwischen 1760 und 1820) einzukreisen. Sie geht dabei von der theoretischen Annahme aus, daß sich Patriotismus auf das Problem der im Prozeß der funktionalen Differenzierung des Gesellschaftssystems immer schwieriger werdenden Formulierung gesellschaftlicher Einheit beziehen lasse. Die These ist, daß Patriotismus als Arrangement instruktiver Symbole mit Hilfe bestimmter Techniken der moralisierenden Verschriftlichung das Einheitsproblem der Gesellschaft zu unterlaufen sucht, dabei aber auf Kriterienprobleme stößt, die ihn auf sehr riskante (und in der Gegenwart wieder spürbar werdende) Weise ‚emphatisieren‘.
Contents
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Publicly AvailableVaterland, Patriotismus und MoralMay 21, 2016
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Publicly AvailableSind wir alle Demoskopen?May 21, 2016
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Publicly AvailableElisabeth Noelle-Neumann: Kommentar zu Weyma LübbeMay 21, 2016
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Publicly AvailableParsons, Hobbes und das Problem sozialer OrdnungMay 21, 2016
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Publicly AvailableRegelmäßigkeiten und TypenMay 21, 2016
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Publicly AvailableZur Bedeutung von Alters-, Perioden- und Generationseinflüssen für den Wandel politischer Werte in der BundesrepublikMay 21, 2016
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Publicly AvailableAm Ende der kritischen SoziologieMay 21, 2016
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Publicly AvailableDer Doppelpaß als soziales SystemMay 21, 2016
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Publicly AvailableSchwerpunktprogramm der DFG „Strukturwandel der Industriellen Beziehungen“May 21, 2016