Zusammenfassung Dieser Beitrag stellt mehrere theoretische Überlegungen zur Diskussion, die vernachlässigte Aspekte der Berufsmobilitätsforschung betreffen. Zunächst wird eine Neuorientierung der Mobilitätsforschung in Richtung der Erforschung der Gründe und Folgen von struktureller Mobilität empfohlen. Die vorgeschlagene Theorie befaßt sich mit wichtigen Veränderungen der beruflichen Arbeitsteilung. Ein solcher Ansatz erlaubt, bestimmte strukturelle Positionen zusammenfassend als ökonomische Klassen zu deuten. Der Rahmen der Theorie ist das System der formalen Organisationen und die Weltwirtschaft. Die Weltwirtschaft wird berücksichtigt, um damit den Einfluß der weltumspannenden Arbeitsteilung auf andere Einheiten einzufangen. Verschiedene Propositionen zur strukturellen und Austauschmobilität sowie zur inter- und intragenerationellen Mobilität werden zur Diskussion gestellt. Und schließlich werden einige Auswirkungen des Prozesses der Arbeitsteilung auf die Konzeptualisierung von Klassen behandelt.
Contents
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Publicly AvailableArbeitsteilung, strukturelle Mobilität und Klassenbildung. Eine theoretische Perspektive für die MobilitätsforschungMay 21, 2016
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Publicly AvailableClass and Status as Dimensions of Career Mobility. Some Insights from the Austrian CaseMay 21, 2016
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Publicly AvailableBeamtenkarrieren in England und Deutschland: Laufbahnstrukturen gegen Ende der sechziger JahreMay 21, 2016
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Publicly AvailableSozialstruktur, Wertorientierungen und Parteibindung: Zur Problematik eines SozialisationsmodellsMay 21, 2016
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Publicly AvailableForschungsnotiz. Analyse einer Analyse des Urteilsprozesses bei der PersonenbeschreibungMay 21, 2016
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Publicly AvailableZur Lage der Soziologie. Implikationen des Datenschutzes für die empirische SozialforschungMay 21, 2016