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Near-application testing of ceramics under proportional and non-proportional loading*

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Veröffentlicht/Copyright: 28. Mai 2013
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Abstract

The use of ceramic materials in machine parts with multiaxial and non-proportional stresses requires near-application testing to gather parameters for proper strength and lifetime prediction and to reduce the costly testing of prototypes. Therefore, experimental procedures have been developed for testing ceramic specimens with natural flaws under proportional and non-proportional stresses. Testing rings of different diameter ratios under internal pressure allows the estimation of short-term strength, crack growth parameters and of multiaxial failure criteria even with surfaces in “as-fired”-conditions. Assessment numbers, which quantify the influence of failure criteria on test results, are used to compare different experimental setups regarding their ability to reveal failure criteria. An additional setup allows testing with non-proportional stresses and different load sequences. A cylindrical specimen with a necked-down portion is loaded by alternating torque and compressive force to achieve variable mixed-mode-loading on natural cracks in the necking. Test series with alumina and zirconia are in progress and preliminary results are presented.

Kurzfassung

Die Verwendung von keramischen Werkstoffen für Maschinenteile, die mit multiaxialen und nicht-proportionalen Spannungen beansprucht werden, erfordert eine anwendungsnahe Prüfung, um die Parameter für eine angemessene Festigkeits- und Lebensdauervorhersage bestimmen zu können und um die kostenintensive Prüfung von Prototypen reduzieren zu können. Daher wurden experimentelle Prozeduren entwickelt, um keramische Proben mit natürlichen Rissen unter proportionalen und nicht-proportionalen Spannungen prüfen zu können. Ringförmige Probenkörper mit verschiedenen Durchmesser-Verhältnissen erlauben eine Abschätzung der Kurzzeitfestigkeit, der Risswachstumsparameter und die Prüfung von multiaxialen Versagenskriterien, sogar mit “as-fired”-Oberflächenbedingungen. Es wurden Einflusszahlen mit Hilfe derer der Einfluss der Versagenskriterien auf die Versuchsergebnisse quantifiziert werden kann verwendet, um verschiedene Versuchsaufbauten hinsichtlich ihrer Möglichkeiten zur Ermittlung von Versagenskriterien zu vergleichen. Ein weiterer Versuchsaufbau ermöglicht die Prüfung mit nicht-proportionalen Spannungen und verschiedenen Belastungsfolgen. Hierzu wird eine zylindrische Probe mit einer Einschnürung alternierend auf Druck und Torsion beansprucht, um eine variable Mixed-Mode Beanspruchung der natürlichen Anrisse im Einschnürbereich zu erreichen. Erste Ergebnisse aus den Versuchsserien mit Aluminiumoxid und Zirkonoxid werden in diesem Beitrag vorgestellt.


Dr.-Ing. Patrick Scheunemann, geb. 1974, studierte Maschinenbau (FH) an der Uni-GH Siegen. 1994 wechselte er an die Uni-GH Paderborn, Abteilung Meschede und studierte dort die Fachrichtung Konstruktionstechnik. Im Anschluss absolvierte er ein Ergänzungsstudium Maschinenbau an der UNI-GH Paderborn. Von 2000 bis 2004 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Konstruktionstechnik I der Technischen Universität Hamburg-Harburg beschäftigt. Seit 2004 ist er Entwicklungsingenieur bei der Still GmbH in Hamburg. 2005 promovierte er zum Thema Verfahren und Vorrichtungen zur Bestimmung von Werkstoffdaten für die Lebensdauerabschätzung keramischer Bauteile.

Prof. Dr.-Ing. Dierk Götz Feldmann, geb. 1940, studierte von 1960 bis 1967 Maschinenbau an der Technischen Hochschule Hannover. 1971 promovierte er mit einem Thema aus der Hydraulik. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Industrie wechselte er 1982 an die Technische Universität Hamburg-Harburg, wo er die Leitung des Arbeitsbereichs Konstruktionstechnik I übernahm.

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Extended version of a contribution to the 7th International Conference on Biaxial/Multiaxial Fatigue and Fracture (7ICBMFF)


References

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Published Online: 2013-05-28
Published in Print: 2006-02-01

© 2006, Carl Hanser Verlag, München

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