Article
Licensed
Unlicensed Requires Authentication

Die Zukunft der Arbeit mit Künstlicher Intelligenz gestalten

  • , and
Published/Copyright: July 1, 2019

Kurzfassung

Digitale Technologien und selbstlernende Software (inkl. Künstliche Intelligenz, KI) verändern die Art und Weise, wie wir in Zukunft arbeiten werden. Dies stellt viele Betriebe vor die Herausforderung, neuartige Lösungen und Maßnahmen für eine produktive, sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung mit KI zu generieren und umzusetzen. In diesem Beitrag werden erste Beispiele sowie zwei konkrete Instrumente zur Nutzung von KI für eine produktive und präventive Arbeitsgestaltung vorgestellt.

Abstract

Digital technologies and self-learning software (including artificial intelligence, AI) are changing the way we work in the future. This presents companies with the challenge of generating and implementing innovative solutions and measures for productive, safe and healthy work design with AI. In this paper, first examples and two concrete instruments for the use of AI for productive and preventive work design will be presented.


Dr. phil. Martina C. Frost, geb. 1983, studierte Psychologie an der Universität Bonn sowie an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Sie promovierte am Institut für Psychologie der RWTH Aachen zum Thema „Diagnostik und Training von Anpassungsleistungen an Veränderungen“. Sie ist zertifizierter Coach für Fach- und Führungskräfte und seit Oktober 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) in Düsseldorf als Expertin für die Themen Führung und Digitalisierung sowie künstliche Intelligenz beschäftigt. Zudem leitete sie von 2015 bis 2019 das Teilvorhaben „Führung und Organisation“ des BMBF-Verbundprojekts „Prävention 4.0“.

Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Tim Jeske, geb. 1980, studierte Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen University, wo er auch promovierte. Aktuell beschäftigt er sich am Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) im Fachbereich „Unternehmensexzellenz“ mit den Themen: Digitalisierung/Industrie 4.0, Produktions-/Prozessoptimierung, Arbeitsgestaltung / Industrial Engineering sowie verschiedenen Forschungsprojekten.

Dipl.-Ing. Sebastian Terstegen, geb. 1981, studierte Ingenieurinformatik an der Universität Paderborn. Von 2009 bis 2016 war er im Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Dort entwickelte er u. a. Optimierungsmethoden für die Prozessplanung. Seit 2016 arbeitet er im ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., Düsseldorf, als Experte für die Themen Digitalisierung/Industrie 4.0, Produktions- und Unternehmenssystemgestaltung sowie Planspiele.


Literatur

1. Westerkamp, D.: VDI Statusreport Künstliche Intelligenz 2018. VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V., Düsseldorf2018Search in Google Scholar

2. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO): Studie zum Einsatz künstlicher Intelligenz in Unternehmen – Gesamtergebnisse. Stuttgart 2019Search in Google Scholar

3. Wangler, L.; Botthof, A.: E-Governance: Digitalisierung und KI in der öffentlichen Verwaltung. In: Wittpahl, V. (Hrsg): Künstliche Intelligenz. Technologie, Anwendung, Gesellschaft. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg2019, S. 12214110.1007/978-3-662-58042-4_8Search in Google Scholar

4. Offensive Mittelstand: Potenzialanalyse Arbeit 4.0. Künstliche Intelligenz für die produktive und präventive Arbeitsgestaltung nutzen: Ein Selbstbewertungscheck zur Einführung der neuen 4.0- Technologien. Heidelberg 2018; Als pdf-Dokument und als Online Tool verfügbar unter: https://www.offensive-mittelstand.de/om-praxisvereinbarungen/potenzialanalyse-arbeit-40Search in Google Scholar

5. Kirste, M.; Schürholz, M.: Einleitung: Entwicklungswege zur KI. In: Wittpahl, V. (Hrsg): Künstliche Intelligenz – Technologie, Anwendung, Gesellschaft. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg2019, S. 213510.1007/978-3-662-58042-4_1Search in Google Scholar

6. Terstegen, S.; Weber, M.-A.; Lennings, F.; Held, G.: Experteninterviews in der deutschen Metall- und Elektroindustrie als Beitrag zur Entwicklung eines Handlungsleitfadens für die Entwicklung und Umsetzung arbeits- und prozessorientierter Digitalisierungsmaßnahmen. Bericht zum 64. Arbeitswissenschaftlichen Kongress vom 21. – 23. Februar 2018. In: GfA (Hrsg): Arbeit(s).Wissen.Schaf(f)t Grundlage für Management & Kompetenzentwicklung. GfA-Press, Dortmund2018Search in Google Scholar

7. Weber, M.-A.; Terstegen, S.; Lennings, F.: Checkliste Digitalisierung & Industrie 4.0 in der Praxis; Geschäftsstrategie und Prozesse ganzheitlich gestalten. Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., Düsseldorf2017Search in Google Scholar

8. Weber, M.-A.; Terstegen, S.; Lennings, F.: ifaa-Checkliste: “Digitalisierung & Industrie 4.0 in der Praxis”. Betriebspraxis & Arbeitsforschung,232 (2018), S. 57Search in Google Scholar

9. Jeske, T.: Digitalisierung und Industrie 4.0. Leistung & Entgelt2 (2016), S.3 – 46Search in Google Scholar

10. Nerdinger, F.W. (2014) Organisationsentwicklung. In: Nerdinger, F.W., Blickle, G., Schaper, N. (Hrsg): Arbeits- und Organisationspsychologie. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg201410.1007/978-3-642-41130-4_12Search in Google Scholar

11. Offensive Mittelstand: Umsetzungshilfen Arbeit 4.0. Künstliche Intelligenz für die produktive und präventive Arbeitsgestaltung nutzen: Hintergrundwissen und Gestaltungsempfehlungen zur Einführung der 4.0-Technologien. Heidelberg, 2019Search in Google Scholar

12. Tschönhens, A.; Bissegger, E.: Die vier Zimmer der Veränderung. In: Rohm, A, (Hrsg): Change Tools. Erfahrene Prozessberater präsentieren wirksame Workshop-Interventionen. ManagerSeminare Verlags GmbH, Bonn2012Search in Google Scholar

13. Frost, M.; Jeske, T.: Change Management und Weiterbildung für die Arbeitswelt 4.0. Bericht zum 65. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 27. Februar – 1. März 2019. In: GfA (Hrsg): Arbeit interdisziplinär analysieren – bewerten – gestalten. GfA-Press, Dortmund, 2019 Beitrag C.7.2Search in Google Scholar

14. Offensive Mittelstand: Umsetzungshilfe Arbeit 4.0 Nr. 1.2.2. Aktivierendes und präventives Führungsverhalten für 4.0-Prozesse. In: Offensive Mittelstand (Hrsg): Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 Künstliche Intelligenz für die produktive und präventive Arbeitsgestaltung nutzen: Hintergrundwissen und Gestaltungsempfehlungen zur Einführung der 4.0-Technologien. Heidelberg 2019Search in Google Scholar

15. Frost, M.; Sandrock, S.: Motivation und Führung – Potenziale durch Digitalisierung?Leistung und Entgelt1 (2017), S. 445Search in Google Scholar

Online erschienen: 2019-07-01
Erschienen im Druck: 2019-06-27

© 2019, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 2.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.112106/html
Scroll to top button